Executive Master of Business Administration an der Uni Würzburg

Seit 1999 kann man an der Universität Würzburg einen Executive MBA absolvieren. Das Programm richtet sich an alle Akademiker, die sich das wirtschaftswissenschaftliche Rüstzeug erwerben oder ihr Managementwissen auffrischen wollen, um Führungspositionen in ihrem Unternehmen übernehmen zu können. Die Teilnehmer haben dabei die Wahl zwischen fünf Vertiefungsrichtungen – vom klassischen General Management über interkulturelles Management, Purchasing & Supply Chain Management und Business Model Innovation hin zu Accounting & Auditing. Es gibt auch für Firmen die Möglichkeit, dass ihre Mitarbeiter in eigenen so genannten Corporate-Klassen den Executive MBA an der Uni Würzburg machen – auf Wunsch auch auf Englisch.

Für den Studiengang Executive Master Uni Würzburg absolvieren die Teilnehmer in zwei Jahren insgesamt 70 Präsenztage, wobei sich diese auf zehn ein- bis zweiwöchige Seminarblöcke verteilen. Sechs dieser Module sind für alle Teilnehmer gleich, vier unterscheiden sich je nach Vertiefungsrichtung. Neben den Kursen in Würzburg, die auf Deutsch abgehalten werden, finden auch Seminare im Ausland statt. Studenten aller Spezialisierungsrichtungen verbringen zwei Wochen an der Boston University, die Teilnehmer am General-Management-Programm sind zusätzlich noch an der Peking University in China zu Gast. Teilnehmer der Corporate-Klassen reisen zur Florida Gulf University in Fort Myers. Im letzten Semester verfassen die Studenten ihre Masterarbeit, wobei sie eine Fragestellung aus der Berufspraxis wissenschaftlich bearbeiten.

Inhaltlich behandeln die sechs Module, die alle Teilnehmer absolvieren, klassisches Managementwissen. Im Seminar „Betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen“ geht es um mikroökonomische Themen wie Controlling, Marketing, Finanzierung, Bilanzierung sowie Mitarbeiterführung. Im Modul „Volkswirtschaftliche Aufgabenstellungen“ lernen die Studenten von erfahrenen Dozenten aus Wissenschaft und Wirtschaft die Grundlagen der VWL kennen, wobei sie sich mit Arbeits-, Sozial-, Wirtschafts- und Geldpolitik beschäftigen. Auch erfahren sie, welche Herausforderungen die Globalisierung mit sich bringt und wie wichtig in diesem Kontext die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ist. Zudem werden Strukturwandel und Wirtschaftswachstum behandelt. Das dritte Seminar widmet sich dem Geschäftsprozessmanagement – inklusive Customer Relationship Management, Supply Chain Management oder Enterprise Resource Planning.

Ein weiteres Modul beschäftigt sich mit dem Projektmanagement: Wie plant man ein Projekt richtig? Wie baut man ein Team organisatorisch so auf, dass die Zusammenarbeit erfolgreich ist? Und wie lassen sich Veränderungen im Unternehmen durchsetzen? Das Seminar „Unternehmensstrategie und Innovation“ findet an der Boston University im US-Bundesstaat Massachusetts statt. Hier wird Teilnehmern u. a. gelehrt, wie wichtig es für Unternehmen ist, Innovationen zu fördern und sich mit neuartigen Produkten im Wettbewerb zu positionieren. Ein anderes Modul heißt „Führung und Kommunikation“. Darin erfahren die Studenten, wie man sich als Führungskraft gegenüber seinem Team verhält, es motiviert, aber auch Konflikte moderiert – das ist gerade in international agierenden Unternehmen mit Mitarbeitern aus den verschiedensten Kulturen wichtig. Zudem lernen sie, wie ein effektives Zeitmanagement aussieht und man sich selbst und seine Fähigkeiten einschätzt.

Besonderheiten des Studiums

Die anderen vier Module unterscheiden sich je nach der Spezialisierungsrichtung. Wählt man General Management, dann taucht man tiefer in das Enterprise Performance Management, das strategische Management, Informationsmanagement sowie Wissensmanagement ein. Wer sich für Accounting & Auditing entscheidet, beschäftigt sich intensiv mit Separate Financial Statements, Enterprise Performance Management, Consolidated Financial Statements und Auditing & Management Control.

In der Vertiefungsrichtung Business Model Innovation warten die Module Technology and Innovation Management, Change Management and Talent Management, Business Model Design sowie Legal Requirements and Quality Management auf die Teilnehmer. Wer internationaler aufgestellt ist und das interkulturelle Management ausgewählt hat, vertieft sich in das Cross-Cultural Diversity Management, Change Management and Talent Management, Cultural Regions Management sowie Intercultural Communication Management. Einkäufer und Logistiker sind ideal für die Spezialisierung Purchasing & Supply Chain Management geeignet. Dabei legen sie den Schwerpunkt auf Supply Chain Management, Electronic Procurement, Strategic Supply Management sowie Legal Requirements and Quality Management.

Aufnahmeverfahren

Das Studium beginnt im Oktober. Man kann sich bis zum 31. Juli bewerben.

Ablauf des Bewerbungsverfahrens

  • Der Bewerber muss die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen: Er verfügt über eine mindestens dreijährige Berufserfahrung, gute Englischkenntnisse und ein abgeschlossenes Hochschulstudium
  • Der Interessent füllt das Bewerbungsformular aus und schickt es an die Hochschule. Dazu gehören auch ein Lebenslauf, eine Kopie des Hochschulzeugnisses und auch der Nachweis des TOEFL-Tests
  • Der Bewerber wird zu einem halbstündigen Auswahlgespräch an die Hochschule eingeladen. Dabei erläutert der Kandidat seine Motive, warum er den Studiengang absolvieren will. In dem Gespräch finden Vertreter der Hochschule heraus, ob der Bewerber in das Programm passt. Wer keine Englischkenntnisse (z.B. durch einen aktuellen TOEFL) nachweisen kann, absolviert im Anschluss einen halbstündigen Englisch-Test in Kooperation mit dem Sprachenzentrum der Universität Würzburg.
  • Der Kandidat wird aufgenommen und beginnt sein Studium.

Über die Hochschule

1402 wurde die Universität Würzburg gegründet – und ist damit eine der ältesten in ganz Deutschland. Ihren guten wissenschaftlichen Ruf verdankt die Hochschule nicht zuletzt insgesamt 14 Nobelpreisträgern, wobei Wilhelm Conrad Röntgen sicher der bekannteste ist. Mit zehn Fakultäten, rund 400 Professoren und etwa 28.000 Studenten gehört die Uni zu den größten Hochschulen in Deutschland.

Das 1999 geschaffene Executive-MBA-Programm ist direkt in die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät eingebettet. Mit der Boston University, der Peking University sowie der Florida Gulf Coast University in Fort Myers hat die Hochschule renommierte Partner bei der Durchführung des EMBA. Gerade die Boston University belegt in vielen weltweiten Rankings beständig vordere Plätze.

Fazit

Der Executive Master Uni Würzburg ist ein sehr vielfältiges Programm: Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich in fünf verschiedene Vertiefungsrichtungen zu spezialisieren. Für künftige Führungskräfte und Generalisten bietet sich insbesondere das klassische MBA-Programm „General Management“ an. Grundsätzlich richtet sich der Studiengang an Akademiker aller Fachrichtungen, die sich das ökonomische Know how erwerben wollen und so zur Führungskraft werden wollen.

Das Programm hat mit mindestens einem Auslandsaufenthalt eine internationale Ausrichtung. Die meisten Module werden aber auf Deutsch abgehalten.

Der Studiengang verlangt insgesamt 70 Präsenztage in zwei Jahren. Dabei kommt es zu zehn Seminarblöcken von einer bis zwei Wochen Dauer. Man sollte die Zeit auch mit dem Arbeitgeber gut vorausplanen.

Gespräch mit einem Absolventen und Teilnehmer des Studiengangs

  • Ulrich Gremm
    Er hat den MBA von 2013 bis 2015 absolviert und ist nun Materialgruppeneinkäufer bei der Brose Gruppe.
  • Erwin Exner-Ewarten
    Er hat den MBA im Februar 2015 begonnen, aktuell als Group Financial Controller bei der Knauf Insulation beschäftigt

Herr Gremm, Herr Exner-Ewarten, warum haben Sie sich für den Executive MBA an der Universität Würzburg entschieden?

Gremm: Ein wichtiger Grund war die lange Erfahrung, die die Universität Würzburg mit der Konzeptionierung und Durchführung des Executive-MBA-Programms hat. Der Studiengang ist ja schon 1999 gestartet. Zweiter wesentlicher Punkt war, dass es die Spezialisierungsmöglichkeit Einkauf und Supply Chain Management anderswo so nicht gab. Diese Vertiefungsrichtung war maßgeschneidert für mich. Zudem hatte mein Arbeitgeber Brose, der bei dem Studiengang mit der Universität Würzburg kooperierte, großes Verständnis, dass ich diesen MBA machen wollte.

Exner-Ewarten: Zum einen fand ich die zwei Auslandsmodule an der Boston University und der Universität Peking sehr reizvoll. Das sind zwei gegensätzliche Kulturen, die ich gerne kennenlernen wollte. Zum anderen sprach mich der Aufbau des Studiums mit seinen Modulen, die eine oder zwei Wochen dauern, an. Denn mit so vielen Präsenztagen ist der Kontakt zu Dozenten und Studenten einfach intensiver. Andere MBA-Programme werden über Wochenend-Seminare und mit vielen Phasen des Selbststudiums durchgeführt, das hat mir weniger zugesagt. Drittens haben mich die Kursinhalte interessiert, weil ich meine betriebs- und volkswirtschaftlichen Kenntnisse aus dem Erststudium auffrischen konnte. Viertens haben mich die Dozenten überzeugt, die nicht nur von der renommierten Universität Würzburg, sondern auch aus der direkten Berufspraxis kommen. Fünftes ist dieses Programm sehr flexibel. So konnte ich das Studium aus Jobgründen nicht im Oktober beginnen, sondern erst im Februar. Aber das war kein Problem, weil das verpasste Modul noch mal angeboten wurde.

Wo arbeiten Sie heute?

Gremm: Ich bin Materialgruppeneinkäufer bei der Brose Gruppe.

Exner-Ewarten: Ich bin Group Financial Controller bei der Knauf Insulation, einem Dämmstoffhersteller.

Haben sich Ihre Erwartungen an Ihr Studium erfüllt? Gibt es (positive) Überraschungen?

Gremm: Ich wollte herausfinden, was ich in meinem Fachbereich noch lernen kann. Denn im Einkauf ist es schwierig zu sagen, wann man mit der Ausbildung fertig ist. Diese Erwartung hat sich erfüllt, denn es gab sehr gute, renommierte Referenten, die uns viel beigebracht haben. Das Niveau der Vorlesungen war sogar viel höher als gedacht, das hat mir sehr gut gefallen. Und ich habe festgestellt, dass mein Arbeitgeber gut aufgestellt ist, was die Arbeitsprozesse angeht. Denn durch den Studiengang lernt man seinen Arbeitgeber besser kennen und versteht nun, warum Dinge auf eine bestimmte Art gemacht werden.

Exner-Ewarten: Ich wollte mich neuen Herausforderungen stellen. Nach einer gewissen Zeit in einem Beruf unterliegt man der Gefahr, einer gewissen Routine zu unterliegen. Vieles fokussiert sich auf feste Abläufe und definierte Prozesse, die absolut notwendig sind für ein funktionierendes Unternehmen, aber um Veränderung sowohl im Arbeits-, als auch Unternehmensumfeld besser wahrzunehmen, wollte ich mich horizontal weiterentwickeln. Das hat sich beim executive MBAder Uni Würzburg ganz und gar erfüllt, denn in diesem Studiengang sind so viele Teilnehmer und Dozenten aus anderen Bereichen, dass man viele neue Erfahrungen sammelt und andere Denkweisen kennenlernt. Außerdem konnte ich mein wirtschaftswissenschaftliches Know how auffrischen – genauso, wie ich mir das erhofft hatte.

Wie würden Sie die Studierenden an der Hochschule und in ihrem Studiengang beschreiben?

Gremm: Es war eine Gruppe intelligenter Leute. Die meisten Teilnehmer in meinem Vertiefungsschwerpunkt kamen aus dem Einkauf, es gab aber auch Logistiker. Die meisten standen am Anfang ihrer Karriere und waren knapp unter 30 Jahre alt.

Exner-Ewarten: Die 17 Kommilitonen sind um die 30 Jahre alt und stammen aus ganz Deutschland oder wohnen dort schon lange. Die meisten sind Ingenieure, es gibt aber auch Teilnehmer, die im Vertrieb, Marketing, Projektmanagement, Personalwesen, Unternehmenskommunikation und im ERP-Softtwareentwicklungsbereich arbeiten. Sogar ein Arzt teilt sich mit uns den Kurs.

Neben mir arbeitet noch ein weiterer Kommilitone im Bereich des Controllings, der zwar selbst Deutscher ist, aber regelmäßig aus den USA anreist, um an den Kursen teilzunehmen. Das ergibt eine gute Mischung, von der ich sehr stark profitiere.

Inwiefern kann der MBA Ihnen für Ihre Karriere nützlich sein?

Gremm: Meine Vorgesetzten haben sofort wahrgenommen, dass ich an dem Programm teilgenommen habe. Ich habe ihnen auch meine Masterarbeit vorgestellt. Das Programm nützt aber vor allem einem selbst: Ich habe neues Wissen, neue Methoden und neue Ideen gewonnen. Zudem ist so ein MBA auch ein Signal an potenzielle Arbeitgeber, dass man seine Karriere vorantreiben will.

Exner-Ewarten: Er war bereits jetzt von großem Nutzen, weil mir ein Managementposten angeboten wurde. Das hat auch mit dem MBA-Programm zu tun, weil mein Arbeitgeber in meine Fortbildung investierte.

Inwiefern haben Sie noch Kontakt zu Ihren Kommilitonen, Dozenten oder anderen Alumni?

Gremm: Zu den Kommilitonen habe ich noch Kontakt, wir treffen uns regelmäßig. Zudem gibt es mehrmals im Jahr Alumni-Veranstaltungen und gemeinsame Firmenbesuche. Auch erscheint immer wieder ein Magazin, in dem aktuelle Themen diskutiert werden, die Dozenten Artikel einreichen und die Alumni auf dem Laufenden gehalten werden.

Was sollen künftige Studierende über die Hochschule und ihren Studiengang wissen?

Gremm: Der Studiengang ist richtig gut organisiert. Auch werden die Referenten professionell ausgewählt. Es wird sofort reagiert, wenn mal ein Kurs schwächer war. Es wird an den Referenten und den Kursen ständig gearbeitet. Das merkt man, weil es den Studiengang kontinuierlich verbessert.

Exner-Ewarten: Ich würde allen Interessenten raten, diesen Studiengang an dieser sehr renommierten Universität mit einer Tradition von 600 Jahren zu machen. Außerdem wird dort das Programm seit 1999 durchgeführt, weshalb die Uni viel Erfahrung damit hat. Auch sollte man wissen, dass die Module ein bis zwei Wochen dauern. Und man ist jeden Tag mit Präsentationen, Case Studies und Gruppenarbeiten stark gefordert. Natürlich zeichnet sich das Programm auch durch seine Auslandsaufenthalte aus.

Wie sehr vereinnahmt einen das Studium?

Gremm: Es ist eine hohe, aber kontinuierliche Belastung. Es gibt keine Spitzen, sondern ein durchgehend hohes Niveau. Die zwei Jahre sind schon anstrengend, weil man das Studium mit dem Beruf vereinbaren muss. Viel Urlaub bleibt nicht übrig.

Exner-Ewarten: Es vereinnahmt einen schon sehr. Freie Wochenenden und Urlaub sind in den zwei Jahren wegen der Kurse und der Vorbereitung darauf rar gesät.

Welchen Personen würden Sie das Programm empfehlen?

Gremm: Wer nur den Titel MBA erwerben will, ist hier falsch. Das Programm ist eher für Leute geeignet, die lernen wollen, wie man strategischer an Themen herangeht, um sich langfristig zu Führungskräften zu entwickeln.

Exner-Ewarten: Nicht nur Ingenieuren, sondern allen Leuten, der sich fortbilden und entwickeln möchten, weil das Programm abwechslungsreich, informativ und aufgrund der sehr guten Dozenten sehr lehrreich ist.

Gespräch mit einer Vertreterin der Hochschule

  • Elke Nann
    Programmdirektorin

Frau Nann, was sind die Besonderheiten des Executive MBA-Studiengangs an der Universität Würzburg?

Unser Programm bietet zum einen fünf Spezialisierungsmöglichkeiten: das klassische General Management für spätere Führungskräfte, Purchasing and Supply Chain Management für Einkäufer, Intercultural Management für international ausgerichtete Teilnehmer, Business Model Innovation für Produktmanager sowie Accounting & Auditing für Controller. Das grenzt uns von anderen MBA-Programmen deutlich ab.

Zweitens haben wir eine andere Zeitstruktur als andere Programme. Wir bieten keinen Wochenend-MBA, sondern Blockveranstaltungen an, die eine bis zwei Wochen dauern. Drittens haben wir sehr renommierte Partneruniversitäten im Ausland wie die Peking University, Gulf Coast University in Florida oder die Boston University. Neben unserem klassischen Programm, für das sich jeder bewerben kann, bieten wir viertens auch so genannte Corporate Klassen für einzelne Unternehmen an, deren Mitarbeiter dann einen kompletten Kurs stellen.

Für wen ist der Studiengang genau das Richtige?

Der Studiengang ist für Interessenten aus allen Fachbereichen geeignet. Man muss für ihn nicht BWL studiert haben. Er richtet sich an Leute, die durch einen MBA betriebswirtschaftliche Hintergründe erlernen wollen, um Managementpositionen in ihren Unternehmen übernehmen zu können. Unsere Teilnehmer schließen somit die letzte Lücke zur Führungsqualifikation.

Zudem haben wir nicht nur deutsche Teilnehmer, sondern auch Studenten aus den USA, Schweden oder Mexiko. Allerdings sind unsere Grundlagenmodule auf Deutsch, so dass man unsere Sprache beherrschen muss, um unser Programm absolvieren zu können. Anders sieht es bei den Corporate Klassen aus. Dort führen wir mit Mitarbeitern eines Unternehmens die Kurse auch durchgehend auf Englisch durch, da konzernweit Teilnehmer unterschiedlichster Nationen gemeinsam studieren.

Was unterscheidet den MBA-Studiengang von ähnlichen Studiengängen an anderen Instituten in Deutschland oder Europa?

Unser Zeitmodell mit den ein- bis zweiwöchigen Blockseminaren ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Zudem sind wir keine private Business School, sondern an eine der älteste Universitäten Deutschlands angegliedert. Sie wurde 1402 gegründet und hat 14 Nobelpreisträger mit Wilhelm Conrad Röntgen an der Spitze hervorgebracht. Unseren MBA gibt es schon seit 1999. Insofern können wir viel Erfahrung vorweisen, wovon unsere Teilnehmer stark profitieren. Hinzu kommen unsere Spezialisierungsmöglichkeiten. Gerade die Vertiefung in Supply Chain Management gibt es in der Art an keiner anderen öffentlichen Universität in Deutschland.

Mit welchen Hochschulen konkurrieren sie?

Regional gesehen kommen unsere direkten Konkurrenten aus Augsburg, Nürnberg, Mannheim und Frankfurt. Grundsätzlich konkurrieren wir deutschlandweit mit allen Universitäten, die einen berufsbegleitenden MBA anbieten.

Warum entscheiden sich Studenten trotz der Konkurrenz für den Executive MBA an der Universität Würzburg?

Die regionale Komponente spielt bei uns natürlich eine große Rolle. Ein Großteil der Studenten kommt aus einem Umkreis von 200 Kilometern. Zudem ist unser Preisleistungsverhältnis sehr gut. Unsere Auslandsaufenthalte sind sehr attraktiv, da wir über hochkarätige Partner im Ausland verfügen. Die Boston University ist beispielsweise in den Rankings regelmäßig in den Top 10 der Universitäten weltweit. Unser Dozentenpool ist hochkarätig besetzt: Professoren und Referenten aus der Wirtschaft verleihen dem Programm den idealen Mix aus aktuellem Forschungs-wissen und Praxisrelevanz.

Was erwarten Sie für die Zukunft des Studiengangs?

Wir wollen in Zukunft auch eine offene, durchgehend englischsprachige Klasse anbieten, weil es immer wieder Anfragen unserer Studenten gibt, die nicht fließend Deutsch sprechen. Das wollen wir mittelfristig in den nächsten zwei bis drei Jahren schaffen.

Bezeichnung des Abschlusses

Master of Business Administration (MBA)

Regelstudienzeit

2 Jahre

Vollzeit, Teilzeit oder beides möglich?

Teilzeit. In zwei Jahren kommen die Teilnehmer zu insgesamt 70 Präsenztagen nach Würzburg, wobei es sich um Seminarblöcke von ein bis zwei Wochen (jeweils montags bis freitags, von 8:30 Uhr bis 17:30 Uhr) handelt.

Partnerhochschulen

Boston University (Massachusetts, USA), Florida Gulf Coast University (Fort Myers, USA), Peking University (China)

Kosten des Studiums

Etwa 30.000 Euro, wobei viermal 4.900 Euro für die Seminare in Würzburg zu zahlen sind. Das restliche Geld wird für die Auslandsaufenthalte in den USA und/oder China verwendet. Die Kosten die Unterkunft sind inbegriffen.

Formale Voraussetzungen für den Studiengang

  • Akademischer Erstabschluss
  • mindestens drei Jahre Berufserfahrung
  • gute Englischkenntnisse

Welche technischen Voraussetzungen/Arbeitsmittel muss man mitbringen?

Keine besonderen EDV-Kenntnisse oder Arbeitsgeräte nötig

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Englisch. Nachweis z.B. durch TOEFL (79 Punkte internetbasiert, 213 Punkte computerbasiert)

Akkreditierung

  • Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungsinstitut (ACQUIN)
  • Zertifizierung durch den TÜV Süd nach ISO 9001

Wie viele Professoren, Mitarbeiter und Studenten gibt es?

50 Professoren/Dozenten; 4 Mitarbeiter im MBA-Team sowie drei studentische Mitarbeiter; 60 aktuelle Teilnehmer, 355 Alumni.

Elke Nann
Dipl. Kffr. Elke Nann
Program Director Executive MBA der Universität Würzburg

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By | August 24th, 2016|Kommentare deaktiviert für Executive Master of Business Administration – Uni Würzburg
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