European Executive MBA der ESCP Europe Paris – London – Berlin – Madrid – Torino

Der European Executive MBA ist auf die Bedürfnisse und Anforderungen von Fach- und Führungskräften zugeschnitten. Die Zielgruppe sind Manager, die mitten im Berufsleben stehend ein intensives Studienprogramm absolvieren möchten.

Aufbau und Ablauf des Studiums

Der European Executive MBA besteht aus neun Core Courses, zwölf Wahlmodulen (Spezialwissen zu branchen- und fachspezifischen Themen), fünf internationalen Seminaren und einem International Consulting Project.

Methoden: Rückgriff auf die Fallstudienmethode (Harvard Business School), Integration von Unternehmensexperten, spezielle Module für den Theorie-Praxis-Transfer und die Durchführung von Prüfungen als Projektarbeiten zu praktischen Fragestellungen. Die Teilnehmer sollen außerdem ihre Sozial-, Fach-, Selbst- Handlungs- und Kommunikationskompetenzen als Schlüsselqualifikationen stärken.

Die Core Courses bilden quasi das Grundstudium des MBA-Programms, es ist identisch mit dem General-Management-MBA der ESCP Europe. Teilnehmer können hierbei zwischen fünf verschiedenen Tracks wählen:

  • dem Itinerant Track, der in fünf einwöchigen Sitzungen (montags bis freitags) an den fünf verschiedenen ESCP-Campus stattfindet
  • dem Paris Track, der in zehn Sitzungen (donnerstags bis samstags) abgehalten wird
  • dem Berlin-London-Track, der in drei einwöchigen Sitzungen (montags bis samstags) absolviert wird, zwei Wochen am Berliner Campus und eine Woche am Londoner Campus
  • dem Torino Track, der acht Sitzungen (donnerstags bis samstags) umfasst

Im Januar treffen sich die Teilnehmer zum ersten Mal beim Introduction Seminar in Paris. Im April, während des European Business Environment Seminar, sind die Teilnehmer meist so weit, ihr International Consulting Project zu wählen. Sie können selbst ein Thema initiieren oder sich ihren Kommilitonen anschließen, wenn das Thema sie überzeugt. Mit der Unterstützung eines Mentors bearbeiten die Studierenden dieses Projekt während des gesamten Studiums. Das ICP ist auch gleichzeitig die Abschlussarbeit der Teilnehmer. Im Oktober wählen die Studierenden für ihr Regional Leadership Seminar zwischen den Zielen China, Indien, Brasilien oder Singapur. Im März des Folgejahres geht es für die Teilnehmer dann nach Austin und sie bearbeiten das Thema Innovation Management. Das Closing Seminar Europe findet dann im Juni in Madrid statt.

Die Gestaltung der Electives ist flexibel (drei mal eine Woche oder zehn Einzeltermine an Freitagen/Samstagen) zuzüglich fünf mal eine Woche internationale Seminare.

Die Core Courses im Einzelnen

Corporate Strategy: In diesem ersten Modul werden die Teilnehmer mit verschiedenen Unternehmensstrategien und deren Implementierung vertraut gemacht. Sie sollen ein umfassendes Verständnis dafür bekommen, wie sie ihre Position im Unternehmen in strategischer Hinsicht analysieren und nutzen können.

Managing People and Organisations: Die Studierenden beschäftigen sich in diesem Modul mit Motivation- und Kommunikationsinstrumenten, um ihre Mitarbeiter erfolgreich führen zu können. Dabei wird nicht nur das Verhalten anderer analysiert, sondern die Teilnehmer bewerten auch eigene Entscheidungen und Handlungsweisen.

Marcoeconomics & Mircoeconomics: Im Mittelpunkt dieses Moduls stehen ökonomische Modelle, Instrumente und Konzepte, die den Teilnehmern dabei helfen sollen, ihren Markt zu analysieren. Sie sollen verstehen, wie Wettbewerb, Regulierungen, Preisstrategien und Innovation ihr Unternehmen beeinflussen.

Financial Accounting: Die Teilnehmer beschäftigen sich damit, ihre Unternehmen hinsichtlich Jahresabschluss, Bilanzanalyse und Abschreibungen zu analysieren, damit sie erfolgreiche Budgetentscheidungen für ihr Unternehmen treffen können. In diesem Sinne sollen sie auch lernen, die bisherige Bilanzierungspraxis und die dahinter stehenden Entscheidungen zu verstehen.

Corporate Finance: Aktien und Anleihen, Wertschöpfung, langfristige Finanzplanung sowie Fusionen und Übernahmen stehen auf dem Lehrplan dieses Moduls. Den Teilnehmern sollen so die wichtigsten Inhalte modernen Finanzmanagements vermittelt werden.

Marketing: Die Teilnehmer machen sich mit den wichtigsten Instrumenten und Methoden des Marketings vertraut, um ihr Unternehmen erfolgreich im Wettbewerb zu positionieren. Besonderer Fokus liegt hierbei auf den neuen Medien sowie der Rolle des Konsumenten.

Cost Accounting & Management Control: Während des Moduls lernen die Teilnehmer, Kostenrechnungen und Kontrollsysteme zu analysieren, um die Unternehmensstrategien ihrer Betriebe zu optimieren.

Supply Chain Management: Im Mittelpunkt dieses Moduls steht das Management von Wertschöpfungsketten. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit Methoden und Instrumenten, welche die Wettbewerbsleistung ihres Unternehmens verbessern sollen – von der Strategie bis hin zum Einsatz eines konkreten Aktionsplans.

Entrepreneurship and Intrapreneurship: Ziel dieses Moduls ist es, den Teilnehmern unternehmerisches Denken zu vermitteln, welches sie sowohl für neue Vorhaben als auch in bestehenden Unternehmen einsetzen können.

Wahlmodule

Die Teilnehmer können aus mehr als fünfzig Wahlveranstaltungen wählen, die sich unter folgende sieben Schwerpunkte zusammenfassen lassen:

  • Strategic Management
  • Leadership and Interpersonal Skills
  • International Business
  • Managing People and Organisations
  • Entrepreneurship
  • Finance and Control
  • Marketing and Business Development
  • Public Administration

Internationale Seminare

Introduction Seminar – Januar: Während der Einführungswoche in Paris erhalten die Teilnehmer Einblick in die Unternehmensstrukturen und Prozesse. Zudem eignen sie sich die wichtigsten Schlüsselqualifikationen des modernen Managements an.

European Business Environment Seminar: In Brüssel beschäftigen sich die Studierenden intensiv mit den europäischen Institutionen und deren Einfluss auf ihre Unternehmen. Sie vertiefen zudem ihre Kenntnisse über die wichtigsten Herausforderungen, Wettbewerbsregulierungen und Lobby-Techniken.

Regional Leadership Seminar: Die erfolgreiche Durchführung von internationalen Projekten in Schwellenländern gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten in einer globalisierten Welt. Die Teilnehmer reisen dafür nach Brasilien, China, Indien oder Singapur, besuchen vor Ort Unternehmen und tauschen sich mit den dortigen Führungskräften aus.

Innovation Management Seminar: Innovation gehört zur nordamerikanischen Unternehmenskultur. In den USA beschäftigen sich die Teilnehmer mit diesem Aspekt, besonders in Hinsicht auf den Wandel von der produktionsbasierten zur wissensbasierten Wirtschaft.

Closing Seminar: In dem Abschlussseminar festigen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten und ihr Wissen durch Fallstudien.

International Consulting Project

Während des 8 bis 12-monatigen Projekts beschäftigen sich die Teilnehmer intensiv mit einer Problemstellung eines Unternehmens und geben dafür Handlungsempfehlungen. Das Partnerunternehmen erhält zum Abschluss einen umfassenden Bericht, einer akademischen Jury werden die Ergebnisse vorgestellt. Das Projekt ist als Gruppenarbeit angelegt, bei dem Teamwork, Interdisziplinarität und Interkulturalität im Vordergrund stehen.

Aufnahmeverfahren

Die Bewerbungen müssen zwischen dem 1. Februar und 1. Dezember eines Jahres eingereicht werden, um für das folgende Jahr berücksichtigt zu werden. Je früher die Bewerbung eingereicht wird, desto besser. Das Studium beginnt stets im Januar.

Die Bewerbung für den European Executive MBA beginnt mit dem Ausfüllen des Online-Anmeldeformulars. Außerdem werden folgende Dokumente verlangt:

  • genaue Beschreibung der Berufserfahrung
  • 3 Themenessays
  • zwei Referenzen
  • Sprachtest
  • Kopien des Passes und der Hochschulabschlüsse

Weitere Informationen sind auf der Website der ESCP Europe abrufbar und im Video der ESCP zu sehen.

Die Essays sind das Kernstück des ersten Bewerbungsteils, die Kandidaten müssen drei Themen bearbeiten: die Höhepunkte der eigenen Karriere, warum die ESCP Europe die Bewerbung akzeptieren sollte, und was die Ziele des Bewerbers nach einem erfolgreichen MBA-Abschluss sind.

Erfolgreiche Kandidaten werden zu einem persönlichen Interview eingeladen, diese finden zwischen März und Dezember statt. In dem Gespräch geht es um die Motivation und Fähigkeiten der Bewerber. Sie sollten zum Beispiel belegen können, dass sie offen und motiviert sind. Etwa drei Wochen nach dem Interview erhalten die Bewerber den schriftlichen Bescheid über die Entscheidung der Hochschule.

Fazit

Der European Executive MBA der ESCP Europe wendet sich an Führungskräfte global agierender Unternehmen, die sich auf hohem Niveau weiterbilden, Führungsverantwortung übernehmen und interkulturelle Kompetenzen erlangen möchten.

Die internationale Ausrichtung ist eine besondere Stärke der ESCP Europe, denn zum einen reisen die Teilnehmer sehr viel und zum anderen kommen die Kommilitonen aus vielen verschiedenen Nationen. Zudem können sie aus mehr als fünfzig Electives wählen, da die Hochschule in dieser Hinsicht sehr breit aufgestellt ist.

Auch der Anwendungsbezug ist sehr hoch: anstatt einer Abschlussarbeit arbeiten die Teilnehmer während des gesamten Studiums an einem internationalen Beratungsprojekt.

Allerdings ist das Programm im Vergleich zu anderen Hochschulen recht teuer, obwohl Anbieter wie die WHU, die Universität St. Gallen oder die ESMT preislich noch darüber angesiedelt sind. Durch die vielen Reisen entstehen zusätzliche Kosten. Zudem kann der EMBA wegen der zahlreichen Auslandsmodule recht belastend sein.

Gespräch mit einer Teilnehmerin des MBA-Programms

  • Dr. Lena Baisch
    Jahrgang 1977
    Studentin des European Executive MBA der ESCP Europe (2012-2013)

Frau Dr. Baisch, wo arbeiten Sie heute?

Ich bin promovierte Veterinärin. Ich arbeite allerdings nicht in einer Tierarztpraxis, sondern bin in einem Pharmaunternehmen für Tiermedizin tätig. Parallel zum Studium und zu meiner Doktorarbeit habe ich zwar noch praktiziert, nach der Promotion bin ich jedoch gleich in die Industrie gegangen.

Warum haben Sie sich für einen MBA entschieden?

Als Tiermedizinerin merkte ich schnell, dass ich zwar praktisch viele Sachen umsetzen kann, mir aber einfach der theoretische Hintergrund fehlt. Das hat mich von Anfang an begleitet. Als ich die Leitung eines Teams übernahm, habe ich in diesem Zusammenhang ein Leadership-Seminar zur Fortbildung besucht. Das war sehr inspirierend und interessant, und da habe mir zum ersten Mal Gedanken über das Thema MBA und Weiterbildung gemacht. Die Entscheidung für ein MBA-Studium fiel dann auch ziemlich schnell.

Haben Sie sich noch bei anderen Hochschulen über einenMBA informiert?

Mit ein, zwei anderen Hochschulen habe ich mich noch näher befasst. Letztendlich habe ich mich aber recht schnell für dieESCP Europe entschieden. Mir hat vor allem der internationale Gedanke des Studiums gefallen: man reist viel, besucht fünf verschiedene Campus und trifft Kommilitonen aus vielen verschiedenen Ländern. Ich hatte schon in meinem ersten Studium viel Zeit im Ausland verbracht, daran wollte ich anknüpfen. Außerdem hat die ESCP Europe natürlich einen sehr guten Ruf und der Campus in Berlin befindet sich in unmittelbarer Nähe meiner Wohnung.

Für welchen Track haben Sie sich entschieden?

Ich habe den Berlin Track gemacht, einfach weil ich der Nähe wohnte. Würde ich woanders in Deutschland leben, hätte ich wohl den Itinerant Track belegt, weil ich dieses internationale Konzept sehr interessant finde. Allerdings kommen die Kommilitonen des Berlin Tracks natürlich nicht nur aus Berlin, sondern wie in unserem Jahrgang auch aus China, Kanada oder den USA.

Ein besonderes Merkmal des European Executive MBA ist, dass man als Teilnehmer sehr viel reist. Wie bewältigt man dieses Studium?

Ich habe eine Außendienst-Position, die mit viel Home Office und Reisen verbunden ist. Allerdings habe ich das Reisen im Studium nicht als starke zusätzliche Belastung empfunden, da ich meine Reisen und Abwesenheiten flexibel planen konnte. Das war mir sehr wichtig, und auch mein Arbeitgeber hat mich in dieser Hinsicht unterstützt, was ich sehr wertvoll fand.

Natürlich ist das viele Reisen anstrengend, während des Studiums war ich nur an einem Viertel der Wochenenden zuhause. Auch die Organisation der vielen Flüge und verschiedenen Unterkünfte ist ein Stressfaktor. Ich halte meine Kommilitonen und mich zwar für sehr organisiert, aber jeder von uns hat in dieser Zeit mal seinen Flieger verpasst oder ein Hotel für den falschen Tag gebucht. Aber ich denke, das war die Sache durchaus wert. Diese Zeit wird dadurch besonders spannend und zudem stärkt es den Zusammenhalt der Klasse, weil alle diese zusätzlichen Herausforderungen bewältigen.

Zum Inhalt des Studium: Welche Wahlmodule haben Sie belegt?

Die ESCP Europe ist bei den Electives sehr breit aufgestellt, man kann aus vielen Themenbereichen wählen. Zu Anfang habe ich mich eher auf Leadership-Themen und Soft Skills konzentriert, weil ich das bereits etwas kannte und spannend fand. Aber ich habe schnell festgestellt, dass ich mich in diesem Bereich sicher genug fühle und habe mich dann mit klassischen wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten beschäftigt.

Was nehmen Sie aus diesem MBA-Studium mit?

Das sind zum einen die Freunde, die man gewinnt. Das Studium ist gerade um und wir verschicken schon fleißig Mails, um den Kontakt zu halten. Man merkt immer erst zum Ende, wie eng diese Bindung geworden ist und wie intensiv dieses Leben war. Bei unserem Abschlussseminar in Madrid hatten viele Tränen in den Augen. Das hätte ich nicht gedacht.

Zum anderen habe ich ein fundiertes Portfolio für meinen Job bekommen. Gerade hat mir mein Arbeitgeber ein neues Projekt anvertraut, bei dem ich eine Abteilung zurückholen und neu aufbauen soll. Das hätte ich mir vor dem MBA nicht zugetraut, da ich mich mit dem, womit sich diese Abteilung im Detail befasst, nicht auskenne. Nun aber weiß ich, wie ich vorgehen muss, welche Experten ich brauche und auch wo ich diese herbekomme.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist aber auch, dass viele Teilnehmer während des MBA etwas zurückrudern. Man startet sehr ambitioniert, aber im Studium reflektiert man viel über sich und man merkt, was das mit der Familie macht, wenn man viel unterwegs ist. Man wird sich bewusst, dass es nicht nur Beruf und Karriere gibt.

Gespräch mit einer Vertreterin der Hochschule

  • Anne Ulbricht
    Studiengangskoordinatorin des European Executive MBA
    ESCP Europe

Wie kam es zu der Grünung dieses MBA-Programms?

Professor Jerome Bon, damaliger Professor an der ESCPEurope, hatte immer ein Auge auf alles, was das Thema Innovation für Akademiker betraf und zu diesem Zeitpunkt war der EMBA eine großartige Sache und in aller Munde. In diesem Sinne, hat er 1993 den EMBA ins Leben gerufen, dessen erster Intake im Januar 1994 stattfand.

An welche Zielgruppe richtet sich dieses MBA-Programm?

Wir richten uns an Fach- und Führungskräfte, die sich im mittleren Management bewegen. Sie haben meist nicht gezielt auf ihre aktuelle Position hingearbeitet, sondern ein Fachstudium absolviert. Nun benötigen sie natürlich BWL- und Management-Kenntnisse. Uns ist dabei ganz wichtig, dass die Teilnehmer mindestens zwei Jahre in Führungs- oder Budgetverantwortung verbracht haben – ansonsten macht ein Executive MBA nicht viel Sinn. Und natürlich erwarten wir von den Studierenden eine gewisse Offenheit und Neugier. Außerdem sollten sie eine internationale Karriere anstreben, darauf ist unser MBAzugeschnitten.

Können Sie das bitte näher erläutern?

Zum einen belegen unsere Studierenden fünf internationale Seminare, u.a. in Brasilien, Indien, China, den USA oder Brüssel. Sie können zudem den Itinerant Track belegen, das bedeutet, dass die Teilnehmer die Core Courses – das ist quasi unser Grundstudium – an allen fünf ESCP-Campus studieren.

Zum anderen kommen unsere Studierenden aus rund 90 verschiedenen Nationen, von Kanada bis China. Nach Paris ist Berlin übrigens der stärkste Campus und besonders international, da die Teilnehmer für die Core Courses nur dreimal anreisen müssen. Das ist besonders für Studierende mit einer weiten Anreise attraktiv.

Worauf achten Sie bei der Bewerbung?

Im ersten Schritt prüfen wir die formalen Voraussetzungen. Kernstück dieses Bewerbungsteils sind die drei Essays. Daran sehen wir, wie reflektiert die Bewerber sind, aber auch wie sehr ihre Schilderungen mit den Referenzen übereinstimmen. Wenn uns das alles überzeugt, laden wir die Bewerber zu einem persönlichen Gespräch ein. Daran nehmen entweder zwei Professoren oder ein Professor und ein Alumnus teil. Wir fragen die Bewerber, was sie sich von dem Studium erhoffen und was sie motiviert. Wir möchten mehr über ihren „Fünf-Jahres-Plan“ erfahren, aber auch abklopfen, ob sie sich zum Beispiel in unserem Alumni-Netzwerk engagieren werden.

Wie könnte das zum Beispiel aussehen?

Viele Alumni betreuen die aktuellen Teilnehmer und beraten sie bei deren Projekten. Oder sie unterstützen die Hochschule bei den Auswahlprozessen. Natürlich können die Alumni auch selbst einiges erwarten: Wir laden jedes Jahr zu unserem Sommerfest und unserer Wintergala ein, außerdem organisiert der Alumni-Verein viele Workshops, Gruppentrainings und andere Veranstaltungen.

Wir würden Sie Ihre Teilnehmer beschreiben?

Sie besitzen eine angeborene Neugier und Offenheit, außerdem verspüren sie den starken Wunsch, andere Menschen und Kulturen kennen zu lernen. Dabei verlieren sie aber nie ihren Fokus. Sie wissen genau, wo sie hin möchten. Es ist immer sehr spannend zu sehen, wie sich unsere Studierenden entwickeln und welchen Weg sie nach dem MBA einschlagen.

Worauf sind Sie noch besonders stolz?

Ich denke, dass wir unseren Studierenden Europa wirklich näher bringen. Man denkt oft, man sei aufgeschlossen genug. Aber wenn man mit Italienern, Franzosen oder Spanien zusammen arbeitet, merkt man, wie unterschiedlich man dann doch ist. Außerdem legen wir Wert auf humanitäre Werte. Zum Beispiel sehen wir es gerne, wenn sich unsere Teilnehmer in ihren Abschlussarbeiten sozialen Projekten widmen: So hat sich ein Teilnehmer den Aufbau von Privatschulen im Kosovo ausgesucht, weil das Bildungssystem dort sehr schlecht ist. AlsESCP Europe-Student muss man Menschen mögen und eine Vision für Europa haben – das macht uns aus.

Genaue Bezeichnung des Studiengangs

European Executive MBA

Bezeichnung des Abschlusses

Master of Business Administration (MBA)

Dauer in Monaten

18 Monate

Vollzeit, Teilzeit oder ist beides möglich?

Nur berufsbegleitend möglich.

Partner-Hochschulen oder Unternehmen

Die ESCP Europe hat etwa 100 Partnerhochschulen, unter anderem

  • Ecole Centrale de Paris
  • Ecole Supérieure d’Electricité (Supélec)
  • Politecnico di Torino
  • Cornell University, Ithaca, NY
  • Aston University, Birmingham

Kosten des Studiums

Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 62.000 Euro – darin enthalten sind die Studiengebühren, die Lehrmaterialien sowie die Unterkunft in Indien, China, Brasilien, den USA und Brüssel – also überall dort, wo die ESCP Europe keinen eigenen Campus unterhält.

Für die Lebenshaltungs- und Anreisekosten müssen die Teilnehmer zusätzlich aufkommen. Für die Bewerbung muss eine Gebühr von 250 Euro gezahlt werden. Teilnehmer, die bis zum 30. Juni ihre Bewerbung einreichen, können vom Early Bird Rabatt i. H. v. 8.000 € profitieren. Darüber hinaus vergibt die ESCP Europe jedes Jahr 12 Stipendien. Mehr Informationen gibt es auf der Website der ESCP Europe.

Formale Voraussetzungen

  • Hochschulabschluss
  • mindestens fünf Jahre Berufserfahrung (davon mindestens zwei Jahre mit Führungs- oder Budgetverantwortung und mit internationalem Bezug)
  • Unterstützung des Arbeitgebers
  • Englisch-Test für nicht muttersprachliche Bewerber
    • TOEFL: 100
    • IELTS: Band 7
    • ESCP Europe in-house English proficiency test: 12
  • hohe Motivation und Leistungsbereitschaft

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Die Unterrichtssprache ist Englisch, das Studium ist sehr international ausgerichtet. Die Teilnehmer müssen daher gute Sprachkenntnisse vorweisen können, zum Beispiel ein TOEFL-Ergebnis von 100 Punkten.

Akkreditierung

Die ESCP Europe in Berlin ist als wissenschaftliche Hochschule staatlich anerkannt und bundesweit die erste Hochschule, die von allen drei wichtigen internationalen Akkreditierungsagenturen – AACSB, AMBA und EFMD (EQUIS) – anerkannt worden ist und damit die sogenannte „Triple Crown“ erhalten hat. Als solche kann sie Abschlüsse verleihen, inklusive Doktortitel. Bei dem Financial Times Executive MBA Ranking 2017 erreicht derEMBA der ESCP Europe weltweit Platz 10.

Wie viele Professoren, Mitarbeiter und Studierende gibt es?

An der ESCP Europe sind sind über 130 in der Forschung aktive Professoren und Dozenten aus 20 Nationen angestellt, die zwischen den verschiedenen Campus pendeln. Am Campus Berlin arbeiten etwa 80 weitere Mitarbeiter. Pro Jahr werden zwischen 60 und 120 Teilnehmer zum European Executive MBAzugelassen, 50.000 aktive Alumni aus 150 Ländern weltweit gibt es bereits an der Hochschule.

Lassen Sie sich beraten:
SZ Bildung - ESCP Europe Campus Berlin - Eva Czech ESCP Europe 150x150
Eva Czech
Programme Manager (EMBA,GMP)

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By | August 11th, 2016|Kommentare deaktiviert für European Executive MBA (ESCP Europe)
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