Master of Business Administration an der NORDAKADEMIE

Den akademischen Grad Master of Business Administration (MBA) bietet die NORDAKADEMIE – Hochschule der Wirtschaft seit 2001 an. Seit 2013 findet der Studiengang nun an der NORDAKADEMIE Graduate School im Hamburger Dockland statt. Er richtet sich an Akademiker aus den Geistes-, Natur- oder Sozialwissenschaften sowie an Absolventen kombinierter Studiengänge wie Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurswesen. Aber auch Betriebs- oder Volkswirtschaftler gehören zur Zielgruppe. Durch das Programm sollen sich die bis zu 25 Fach- und Führungsnachwuchskräfte pro Kurs weiterentwickeln.

Das Studium gliedert sich in drei Abschnitte, die je acht Monate dauern. Im ersten Teil stehen die Basismodule auf dem Programm. Hier werden die Studenten mit den Fundamenten der Betriebswirtschaftslehre vertraut gemacht: Zunächst erhalten Sie Einblicke in die allgemeine BWL, danach vertiefen sie sich in Marketing und Sales. Später lernen sie, auf welche Dinge bei der Finanzbuchhaltung und Bilanzierung sowie beim Controlling besonders zu achten ist. Zudem steht die strategische Unternehmensführung auf dem Programm. In diesem ersten Abschnitt eignen sich die Teilnehmer aber auch die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens und International-Research-Methoden an.

Abschnitt zwei ist zunächst ganz den Pflichtmodulen gewidmet, die auf den Grundlagenmodulen vom vorigen Abschnitt aufbauen und Management vor allem in globaler Perspektive betrachten. So erarbeiten sich die Studenten interdisziplinäre Kompetenzen, indem sie quantitative Methoden kennenlernen und eine Einführung in die Rechtswissenschaft bekommen. Zudem beschäftigen sie sich mit Leadership in der globalen Wirtschaftswelt, wobei sie sich einerseits auf Marketing, andererseits auf Management konzentrieren. Außerdem beleuchten sie das Supply Chain, das Operations und das Human Resource Management.

Im zweiten Abschnitt absolvieren sie auch eines der vier Wahlpflichtmodule. Die restlichen drei besuchen sie in den letzten acht Monaten des Studiums. Zwei dieser Module können sie aber auch durch die Teilnahme an einem dreimonatigen Masterprojekt ersetzen: Dabei organisieren sich die Teilnehmer im Team und lösen eine konkrete, anwendungsorientierte Aufgabe mit wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen. Der Rest des letzten Abschnitts ist für die Abfassung der Masterarbeit reserviert.

Zusätzlich zu den regulären Modulen können die Studenten freiwillig an weiteren Angeboten der NORDAKADEMIE teilnehmen: Sie besuchen praxisnahe Vorträge im Rahmen des Management Forums oder nehmen an einwöchigen Exkursionen teil. Diese International Weeks führen sie nach Mexiko (IPADE Business School in Mexiko-Stadt), China (UIBE in Peking sowie CEIBS und Tongji Universität in Shanghai) oder Russland (u.a. State University of Economics and Finance in St. Petersburg). Dabei besuchen sie aber nicht nur die Partneruniversitäten, sondern auch ortsansässige Unternehmen. Zu der internationalen Ausrichtung des Programms trägt auch bei, dass viele Dozenten aus Nord-, Mittel- und Südamerika, Afrika, Ozeanien oder verschiedenen Ländern Europas in Hamburg unterrichten.

Besonderheiten des Studiums

Durch die vier Wahlpflichtmodule haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich ganz nach eigenen Vorlieben zu spezialisieren: Dabei können sie Module aus drei verschiedenen Bereichen wählen und beliebig miteinander kombinieren: Marketing, Finance & Accounting sowie Operations, Logistics und Prozessmanagement. Im Teilbereich Marketing können sie sich für Advanced Industrial Marketing, Marketing im Mittelstand, Marketing Strategie und Produktinnovation oder Brand Management entscheiden. Im Teilbereich Operations stehen Prozessmanagement, IT-Management, Projektmanagement und Advanced Operational Management zur Auswahl. Die Wahlpflichtmodule in der Vertiefungsrichtung Finance & Accounting sind Corporate Planning und Managerial Control, Advanced Management Accounting, International Financial Accounting, Corporate Finance Management, Business Valuation and Analysis und Internationale Finanzmärkte.

Aufnahmeverfahren

Das Studium kann man Anfang April oder Anfang Oktober beginnen.

Ablauf des Bewerbungsverfahrens

  • Wer die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, kann sich bewerben: Dazu gehören eine mindestens einjährige Berufserfahrung und ein akademischer Erstabschluss. Hat der Bewerber durch sein abgeschlossenes Hochschulstudium noch nicht 210 ECTS erreicht, kann er die fehlenden Credit Points durch bis zu zwei Hausarbeiten und den erfolgreichen Besuch von Weiterbildungsmodulen erbringen.
  • Der Interessent bewirbt sich online. Mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen reicht er dabei auch einen tabellarischen Lebenslauf, beglaubigte Kopien der Zeugnisse (vor allem des Hochschulabschlusszeugnisses) sowie Nachweise über die Berufserfahrung (Kopien von Arbeitszeugnissen) ein.
  • Die Hochschule prüft die Bewerbung und lädt die geeigneten Kandidaten zum Auswahlverfahren ein * Der Bewerber nimmt am Auswahlverfahren teil. Dabei absolviert er zunächst den Potential Test, den die Hochschule gemeinsam mit der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg entwickelt hat: Dieser setzt sich aus einem Intelligenzstruktur-, einem Typ- und einem Motiv-Index-Test zusammen und kann bequem mithilfe eines Computers von zuhause aus durchgeführt werden. Durch die Testergebnisse lernt die Hochschule die Persönlichkeit des Bewerbers kennen und kann einschätzen, inwieweit er den Belastungen eines berufsbegleitenden Studiums gewachsen ist.
  • Der Kandidat nimmt am Englisch-Test an der Hochschule teil, der aus einem schriftlichen (Multiple-Choice- und Fill-in-Fragen zu Wortschatz und Grammatik, Essay zu einem aktuellen wirtschaftlichen Thema) und einem mündlichen (Interview mit einem englischen Muttersprachler) Teil besteht. Danach findet das Auswahlgespräch statt: Dabei wird der Bewerber eine Stunde lange von zwei Vertretern der Hochschule interviewt.
  • Kurze Zeit nach dem Auswahlgespräch erfährt der Kandidat, ob er aufgenommen wird oder nicht.

Über die Hochschule

Die private, staatlich anerkannte Fachhochschule NORDAKADEMIE – Hochschule der Wirtschaft wurde 1992 auf wirtschaftliche Initiative gegründet. Ein Jahr später begann der Lehrbetrieb in Pinneberg; 1997 zog man nach Elmshorn um, wo auch heute noch die dualen Bachelorstudiengänge in BWL, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und angewandter Informatik durchgeführt werden.

Die berufsbegleitende Masterprogramme finden seit September 2013 an der NORDAKADEMIE Graduate School im Dockland in Hamburg statt. Neben dem MBA werden dort acht weitere Masterstudiengänge angeboten: Financial Management and Accounting, Wirtschaftsinformatik , Wirtschaftsingenieurwesen, Logistik und Wirtschaftspsychologie (alle Master of Science), General Management und Marketing and Sales Management (Master of Arts) sowie Wirtschaftsrecht (LL.M.).
Ab Herbst 2016 bietet die Hochschule ein berufsbegleitendes Promotionsprogramm an.

Fazit

Beim MBA-Studiengang der NORDAKADEMIE handelt es sich um ein international ausgerichtetes Programm: Dem tragen die inhaltliche Fokussierung, die Möglichkeiten zu insgesamt drei Exkursionen und sowie eine Reihe von Dozenten aus dem Ausland Rechnung. Zudem werden viele Module auf Englisch abgehalten, weshalb man diese Sprache sehr gut beherrschen sollte – das wird bereits im Auswahlverfahren überprüft.

Das Programm bietet die Möglichkeit, sich über die klassischen MBA-Inhalte hinaus zu spezialisieren: Dabei können die Studenten vier Wahlpflichtkurse in den Bereichen Marketing, Operations oder Finance wählen und beliebig kombinieren. Insgesamt existiert der MBA bereits seit 2001. Von der Erfahrung des Master-Office bei der Durchführung und dem umfangreichen Alumni-Netzwerk können die Teilnehmer profitieren.

Gespräch mit Teilnehmenden des Studiengangs

  • David Panten
    Er hat den MBA 2014 begonnen und ist derzeit Projektmanager bei Eurogate
  • Simon Hirschfeld
    Hat den MBA von Sommer 2012 bis Sommer 2014 absolviert; derzeit tätig als General Manager bei Olympus

Herr Panten, Herr Hirschfeld, warum haben Sie sich für denMBA an der NORDAKADEMIE entschieden?

Panten: Nach dem Bachelor, der auf den Bereich Logistik spezialisiert war, wollte ich gerne meinen persönlichen Horizont und meine ökonomische Wissensbasis erweitern – durch einen breit gefächerten und international anerkannten MBA. Den habe ich an der NORDAKADEMIE gefunden, weil ich das Programm berufsbegleitend machen und die Vorlesungen an Blocktagen absolvieren wollte. Das kam mir sehr entgegen, zumal auch die geographische Lage für die NORDAKADEMIE in Hamburg sprach. Denn ich arbeite in Bremen. Hinzu kam: Inhalt und Aufbau des Studiums haben mich überzeugt – vor allem die Wahlpflichtbereiche Marketing, Operations, Logistics and Process Management sowie Finance and Accounting. Denn trotz der allgemeinen Ausrichtung des Studiengangs kann man dadurch auch noch individuelle Akzente setzen. Auch hat mich die Internationalität des Studiengangs angesprochen: Die Seminare werden zum Großteil auf Englisch abgehalten, viele Dozenten sind aus dem Ausland. Außerdem genießt dieNORDAKADEMIE gerade in Norddeutschland einen sehr guten Ruf.

Hirschfeld: Ich hatte bei meinem Arbeitgeber Olympus bereits eine Führungsposition inne, merkte aber, dass mir als Maschinenbauer das wirtschaftliche Wissen fehlte. Das wollte ich mir durch einen MBA aneignen. Für die NORDAKADEMIEhabe ich mich entschieden, weil die ehemalige Chefin meiner Frau das Programm selbst absolviert und mir wärmstens empfohlen hatte. Zudem kooperiert die Hochschule mit meinem Arbeitgeber. Hinzu kommt, dass mir die Aufteilung des Studiums in Blockveranstaltungen von mehreren Tagen hintereinander sehr gelegen kam.

Wo arbeiten Sie heute?

Panten: Ich bin im Projektmanagement bei Eurogate, einem europaweiten Hafenbetreiber mit insgesamt elf Standorten und dem Hauptsitz in Bremen, tätig.

Hirschfeld: Ich bin General Manager im Bereich Operations in der Medizintechnik bei Olympus.

Haben sich Ihre Erwartungen an Ihr Studium erfüllt? Gibt es (positive) Überraschungen?

Panten: Grundsätzlich haben sich meine Erwartungen bislang erfüllt. Ich hatte ja gehofft, dass man durch die Wahlpflichtfächer tiefer in verschiedene Bereiche eintauchen kann. Das ist genauso eingetreten. Ich beispielsweise habe mich vor allem auf den Bereich Finance und Accounting konzentriert und dann noch zwei Module aus dem Marketing und ein weiteres aus dem Bereich Operations Management gewählt. Positive Überraschung war die Exkursion nach Russland. Diese International Week war sehr gut organisiert, man konnte das Land kennenlernen und sich mit Leuten aus einer anderen Kultur austauschen.

Hirschfeld: Ich wollte mehr über Unternehmensstrategie und klassische betriebswirtschaftliche Themen wie Finance, Bilanzierung und Kostenrechnung erfahren. Diese Erwartung hat sich voll erfüllt. Überrascht hat mich, wie viel man über unterschiedliche Kulturen und die jeweilige Art, dort Geschäfte zu machen, lernte: Warum ist die japanische Geschäftskultur ganz anders als die amerikanische? Das lag vor allem an den Dozenten, die oft aus dem Ausland kamen und uns deshalb aus erster Hand von den unterschiedlichen Geschäftskulturen berichten konnten.

Wie würden Sie die Studierenden an der Hochschule und in ihrem Studiengang beschreiben?

Panten: Meine Kommilitonen sind durchschnittlich etwa dreißig Jahre alt. Die meisten kommen aus dem norddeutschen Raum. Wir haben viele Ingenieure in der Gruppe, aber auch Betriebswirtschaftler, Juristen oder Ärzte. Die heterogene Zusammensetzung macht die Diskussionen und Gruppenarbeiten so interessant, weil jeder ein anderes Vorgehen und Wissen hat.

Hirschfeld: In meinem Kurs gab es sehr viele Betriebswirtschaftler. Dazu kamen ein paar Ingenieure, wie ich einer bin, und Leute aus ganz anderen Bereichen wie Sport, Pharmazie oder Rechtswissenschaften.

Inwiefern kann der MBA Ihnen für Ihre Karriere nützlich sein?

Panten: Durch den MBA möchte ich mich persönlich weiterentwickeln und mir mehr Know how verschaffen. Das sind zwei Faktoren, die entscheidend für die Karriere sind, weil sie von Unternehmen anerkannt werden. Zudem zeigt man durch einen berufsbegleitenden MBA eine gewisse Belastbarkeit und Ausdauer.

Hirschfeld: Der Titel MBA allein bringt einen nicht weiter. Meine jetzige Position wurde mir bereits vor dem Anschluss des Studiums angeboten. Aber man lernt im Programm fachlich sehr viel und entwickelt sich auch persönlich weiter. Das alles qualifiziert einen für höhere Positionen.

Inwiefern haben Sie noch Kontakt zu Ihren Kommilitonen, Dozenten oder anderen Alumnis?

Hirschfeld: Mit zwei, drei Kommilitonen bin ich noch in gutem Kontakt. Es ist wie in jeder anderen Lebensphase: Man nimmt etwa 10 Prozent davon auf seinen weiteren Lebensweg mit – das ist hier auch so.

Was sollen künftige Studierende über die Hochschule und ihren Studiengang wissen?

Panten: Die NORDAKADEMIE unterscheidet sich qualitativ von anderen Institutionen. Zudem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut, denn man bekommt für sein Geld viel geboten.

Hirschfeld: Die Atmosphäre an der Hochschule und im Kurs ist sehr familiär. Sie ist nicht mit dem klassischen Charakter einer Hochschule vergleichbar. Das liegt vielleicht auch an den Räumlichkeiten direkt am Hamburger Hafen. Zudem zeichnet den Studiengang eine gute Mischung der Dozenten aus: Mitarbeiter der NORDAKADEMIE, die direkt aus Hamburg kommen, unterrichten dort genauso wie Berufspraktiker aus dem Ausland.

Wie sehr vereinnahmt einen das Studium?

Panten: Das hängt sehr stark vom Teilnehmer persönlich ab. Man kann durch das Studium vielleicht mit recht wenig zeitlicher Zusatzbelastung durchkommen, aber dann schneidet man am Ende nicht so gut ab. Wenn man – so wie ich – aber die Motivation hat, aus dem Programm den maximalen Mehrwert zu ziehen, vereinnahmt einen das Studium sehr. Denn viel Freizeit hat man nicht, da man neben den Abenden und Wochenenden auch die Urlaubstage zum Lernen, Vorbereiten oder für die Hausarbeiten oder Seminare verwendet.

Hirschfeld: Ich wollte das Studium erfolgreich abschließen, weshalb ich eine ganze Menge dafür getan habe. Deshalb hat es mich neben dem Job und meiner Familie schon stark vereinnahmt.

Welchen Personen würden Sie das Programm empfehlen?

Panten: Ambitionierten und wissbegierigen Personen, die Interesse am Wirtschaftsgeschehen haben. Optimal ist es für Leute geeignet, die kein oder nur grundlegendes wirtschaftswissenschaftliches Erststudium absolviert haben, sich dieses Wissen aber vertieft aneignen wollen.

Hirschfeld: Leuten wie mir, die sich betriebswirtschaftliches Know how aneignen und ihren Horizont erweitern wollen. Denn klassische Betriebswissenschaftler erfahren in diesem Studiengang gar nicht so viel Neues.

Interview mit einem Vertreter der Hochschule

  • Professor Dr. Gerd Schmidt
    Studiengangsleiter

Herr Schmidt, was sind die Besonderheiten des MBA-Studiengangs an der NORDAKADEMIE?

Zunächst handelt sich um ein international ausgerichtetes Programm: Der Studiengang ist bilingual konzipiert, also rund zur Hälfte in Englisch und der Rest dann in Deutsch. Hierzu besuchen uns eine Vielzahl von Auslandsdozenten aus Nord- und Südamerika, Europa, Asien, aber auch Afrika und Ozeanien, die schon seit Jahren fester Bestandteil unseres Teams sind. Zudem bieten wir drei Auslandsexkursionen nach Mexiko, Russland und China an. Hinzu kommt: Wir arbeiten mit Studiengruppen von maximal 25 Personen, in den Spezialisierungsbereichen sogar mit noch weniger Teilnehmern. Diese Betreuungsrelation ist eine wichtige Voraussetzung für den Studienerfolg.

Für wen ist der Studiengang genau das Richtige?

Für Berufstätige, die mindestens ein Jahr an qualifizierter Berufserfahrung vorweisen können. Darüber hinaus ist natürlich auch ein Erststudium erforderlich: Knapp die Hälfte unserer Studierenden sind Ingenieure, circa 20 Prozent Wirtschaftswissenschaftler. Der Rest verteilt sich auf ganz unterschiedliche Fachrichtungen: Mediziner, Juristen, Zeitsoldaten, Natur-, Sport- oder Geisteswissenschaftler – vom Magister Artium bis zum Theologen – haben bisher mit Erfolg an der NORDAKADEMIE Graduate School studiert. Durchschnittlich besitzen unsere Studenten etwas mehr als 5 Jahre Berufserfahrung und sind zum Studienbeginn im Mittel ungefähr 32 Jahre alt.

Was unterscheidet den Masterstudiengang von ähnlichen Studiengängen an anderen Instituten in Deutschland oder Europa?

Die Qualität unserer Dozenten ist deutlich überdurchschnittlich, denn wir glauben, dass gerade im berufsbegleitenden Studium die Dozenten die Währung sind, die bei der Wissensvermittlung zählt. Einige unterrichten beispielsweise im Rahmen der Summer School in Harvard oder waren dort bzw. am MIT in Boston hauptberufliche Fakultätsmitglieder. Eine Besonderheit, die uns 2008 u.a. auch als erste Hochschule überhaupt zum Premium-Siegel der FIBAA verholfen hat. Als gemeinnützige Institution bieten wir gleichzeitig ein wohl kaum zu übertreffendes Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Studierenden bezahlen nur 15.000 Euro für alle prüfungsrelevanten Leistungen und bekommen dafür auch alle Studienmaterialien wie Bücher und ein iPad. Daneben haben wir mit dem Dockland einen sehr markanten Standort im Zentrum des Hamburger Hafens, d. h. unmittelbar am Fischmarkt und gegenüber vom Cruise Ship Center Altona. Die Hafenfähre braucht von der S-Bahn-Station Landungsbrücken nur wenige Minuten und legt dann direkt vor unserem Gebäude an. Im Hörsaal ist also die Welt zu Gast, davor findet ‚Hamburg live‘ statt.

Mit welchen Hochschulen konkurrieren sie?

Etwa 80 Prozent unserer Studenten kommen aus dem erweiterten Hamburger Umland, also außer Hamburg insbesondere aus dem Gebiet zwischen Kiel, Bremen und Lüneburg. Innerhalb dieses Großraums sehe ich aktuell keine andere Hochschule mit vergleichbarem Angebot oder kompetitiven Studiengebühren. Ähnliche Profile bieten eigentlich nur einige wenige Hochschulen am anderen Ende Deutschlands, z. B. die German Graduate School of Management and Law in Heilbronn.

Warum entscheiden sich Studenten trotz der Konkurrenz für den MBA an der NORDAKADEMIE?

Zum einen die räumliche Nähe zum Arbeitsplatz oder Wohnort, bei den Pendlern die Attraktivität der Hansestadt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht natürlich auch viele Studierende an. Ansonsten die Möglichkeit, ohne eine Unterbrechung im Beruf noch einmal zu studieren.

Was erwarten Sie für die Zukunft des Studiengangs?

Der Studiengang wird kontinuierlich weiterentwickelt. Beispielsweise haben wir wegen der großen Nachfrage ab 2014 auf einen doppelten Studienbeginn pro Jahr umgestellt, d. h. aktuell bieten wir sogar 50 Studienplätze per annum an, verteilt auf die Starttermine April und Oktober. Neben den bisherigen International Weeks könnte ich mir gut vorstellen, dass vielleicht auch noch eine vierte Destination hinzukommt.

Bezeichnung des Abschlusses

Master of Business Administration (MBA)

Regelstudienzeit in Semestern

24 Monate, die sich in drei Abschnitte von je acht Monaten gliedern

Vollzeit, Teilzeit oder beides möglich?

Teilzeit. Vor allem in den ersten beiden Studienabschnitten finden die Präsenzblöcke statt, die insgesamt zwei Wochen umfassen, aber gleichmäßig über die Monate verteilt werden und als Wochenblöcke oder Abschnitte von 2,5 Tagen abgehalten werden.

Kosten des Studiums

15.000 Euro, die in vier Raten zu je 3.750 Euro zu zahlen sind.

Formale Voraussetzungen für den Studiengang

  • abgeschlossenes Hochschulstudium. Wer durch sein Erststudium nicht 210 ECTS vorweisen kann, darf trotzdem am Studiengang teilnehmen, wenn er bis zu zwei Hausarbeiten schreibt und Weiterbildungsmodule erfolgreich absolviert.
  • mindestens ein Jahr Berufserfahrung.

Welche technischen Voraussetzungen/Arbeitsmittel muss man mitbringen?

Keine besonderen EDV-Kenntnisse nötig, die Teilnehmer bekommen ein iPad mit den wichtigsten Studienunterlagen

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Deutsch und Englisch. Dabei müssen die Teilnehmer in beiden Sprachen mindestens Kenntnisse des Levels B2 des Common European Frameworks besitzen, die in einem speziellen Sprachtest während des Auswahlverfahrens nachgewiesen werden.

Akkreditierung

Systemakkreditierung durch die Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA).

Wie viele Professoren, Mitarbeiter und Studenten gibt es?

27 Dozenten; 3 Mitarbeiterinnen im Master-Office; 77 aktuelle Teilnehmer, 274 Alumni.

Sonja Reinwand
Sonja Reinwand
NORDAKADEMIE Graduate School

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By | August 24th, 2016|Kommentare deaktiviert für Master of Business Administration NORDAKADEMIE
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