Fotografie als Beruf und Hobby

Die Fotografie ist ein attraktives Betätigungsfeld, sowohl beruflich als auch privat. Als künstlerische Tätigkeit hat man damit die Möglichkeit, anderen Menschen Freude zu schenken und sich dabei selbst immer wieder neu zu entdecken. Da Fotografie mit der Kamera arbeitet, einem hoch technischen Gerät, wird dabei auch den eingefleischten Technik-Fans nie langweilig, denn auch für sie gibt es ständig neue Herausforderungen.

Fotoseminare – Chancen und Anforderungen

Das Fotoseminar ist eine gute Idee für alle, die sich gerne im Bereich Fotografie weiterbilden und eine Qualifikation erlangen wollen. Der Fotokurs richtet sich also an Interessierte, die vielleicht schon etwas Erfahrung gesammelt haben und wissen, dass ihnen die Fotografie Spaß machen könnte – auch langfristig. Ob es nun darum geht, Fertigkeiten für eine berufliche Tätigkeit zu erlernen oder einfach die vorhandenen Talente weiter auszubauen, ist zunächst noch gar nicht wichtig. Ein Fotoworkshop bietet grundsätzlich alle Möglichkeiten. Man lernt darin mehr über die Kamera als technisches Gerät, ihre Funktionsweise und ihren Einsatz in allen Situationen. Geschult wird aber auch der Blick fürs Künstlerische an der Fotografie. Man lernt, Motive zu erkennen und Perspektiven in ihnen zu sehen, die andere vielleicht nicht sofort erkennen. Ein Fotografiekurs geht im modernen Zeitalter auch immer auf die Nachbearbeitung der Bilder am Computer ein, denn professionelle Fotografen kommen ohne sie so gut wie gar nicht mehr aus; und auch der Hobbyfotograf bekommt dadurch gleich viel schönere Ergebnisse.

Die Ausrüstung

Wer einen Fotokurs besuchen will, muss zwingend über die geeignete Kamera dafür verfügen. Manche Kurse richten sich nur an den Hobbyfotografen, der eine digitale Kompaktkamera besitzt – mehr als diese wird er für den Kurs auch nicht brauchen. Anders sieht es bei Fotoseminaren aus, die sich an werdende Profis und künstlerisch talentierte Teilnehmer richten. Ohne eine digitale Spiegelreflexkamera werden sie kaum auskommen. Je nachdem, wie anspruchsvoll der Kurs ist, kann es auch sinnvoll sein, über Anschaffungen wie ein Stativ, Ersatzakkus, zusätzliche Speicherkarten und eine gut gepolsterte Transporttasche für die Ausrüstung nachzudenken. Über Software muss man in der Regel aber nicht verfügen – diese wird vom Kurs gestellt oder günstig angeboten. Ein heimischer PC dagegen ist wiederum Pflicht.

Anbieter und Kosten

Fotokurse findet man beispielsweise an der Volkshochschule, sie richten sich an Laien und angehende Profis gleichermaßen. Eine weitere Anlaufstelle wären Fernschulen, die sich allerdings an Personen richten, die gut allein lernen und sich ihre Zeit einteilen können. Wer beruflich durchstarten will, wendet sich am besten direkt an eine Hochschule oder eine Fotoschule, die Fotoseminare mit echten Qualifikationen anbieten. Möglicherweise kommt auch ein Studium infrage, wofür man allerdings eine schwere Aufnahmeprüfung bestehen muss. Neben den Kosten für das Fotoseminar selbst muss man vor allem die Kosten für die Ausrüstung in die Planung mit einbeziehen, wenn es darum geht, ob man sich diesen Wunsch überhaupt leisten kann. Zunächst ist die Kamera am wichtigsten, da sie vermutlich die teuerste Anschaffung wird. Gerade für eine Spiegelreflexkamera gibt man schnell einmal vierstellige Beträge aus. Software-Lizenzen sind ebenfalls nicht günstig und man müsste in jedem Fall über sie nachdenken, wenn man die Fotografie zum Beruf machen möchte.