Munich Business School (MBS)

Die Munich Business School (MBS) wurde 1991 gegründet. Damals hieß sie noch “Europäische Betriebswirtschaftsakademie“. Von Beginn an war sie Teil des Verbands der European Business Schools International (ebsi), dem Schulen in London, Paris, Madrid und Mailand angehören. Ziel der Neugründung war es, ein internationales Studium mit praktischer Orientierung in einer starken Wirtschaftsregion Süddeutschlands anzubieten. Acht Jahre später wurde die spätere MBS zur ersten staatlich anerkannten Privatuniversität Bayerns.

Ihren jetzigen Namen erhielt die MBS 2003. Im gleichen Jahr wurde der dreijährige Bachelor-Studiengang „International Business“ eingeführt. Die MBS war damit eine der ersten deutschen Unis, die als Konsequenz aus der Bologna-Erklärung das Bachelor- und Mastersystem einführte. Es folgten fast jährlich weitere Programme, zum Beispiel der Vollzeit-Master-Studiengang „International Business“ und der 24 Monate dauernde und international ausgerichtete „Executive MBA General Management“ für erfahrene Berufstätige. 2006 kamen mit „Asian-Pacific Business Studies” und “Arabian and Middle Eastern Business Studies“ zwei Bachelor-Studiengänge hinzu, die auf die entsprechenden Regionen ausgerichtet waren. Mit Kursen für Firmen und Manager bot die Schule fortan außerdem Weiterbildungen auf einem akademischen Niveau an.

2008 kam mit dem BA-Programm „Russian and Eastern European Business Studies” das sechste internationale BA-Programm hinzu. Außerdem starteten der „Executive MBA Health Care Management” sowie der erste Corporate MBA. Dabei handelt es sich um speziell für Firmen konzipierte Weiterbildungen. Seit 2009 die MBAs „International Family Firms“ und “Luxury Management”. 2011 wurde noch „Sports Business and Communication” unter der Leitung von Professor Josef Hackforth gegründet. 600 Studenten waren 2011 an der MBS immatrikuliert. Seit der Gründung gab es fast 1.000 Studierende, die ihren Abschluss gemacht haben.

Mehrfach akkreditierte Hochschule

Die MBS ist seit 2010 durch den Wissenschaftsrats akkreditiert. Als einzige bayerische Privatuniversität verfügt sie außerdem über eine unbegrenzte Akkreditierung des bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Die MBS kann außerdem eine Akkreditierung durch die internationale Akkreditierungsagentur FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) vorweisen. Beim Universitätsranking der der „Wirtschaftwoche“ und des „Handelsblatts“ landete die Hochschule 2011 unter den zehn besten Wirtschaftsschulen Deutschlands. Das Center for University Development (CHE) vergab in vier von fünf Kategorien Bestnoten an die MBS. Der Trendence-Report 2012 kürte die MBS in drei Kategorien zur besten Hochschule.

Zufriedene Studenten

Bei einer Zufriedenheitsanalyse der Beratungsagentur Universum kam heraus, dass die MBS besonders in den Kategorien „Qualität“, „Internationalität“ und „Praxisbezug der Lehre“ unter den befragten Wirtschaftsstudenten gut abschneidet. Universum untersuchte auch die Karriereziele der Studenten der MBS. Am häufigsten genannt wurde Führungskraft mit leitender Funktion, intellektuelle Herausforderung und internationale Laufbahn.

International ausgerichtet

Die internationale Ausrichtung der Hochschule drückt sich in der Zweisprachigkeit aus. Alle Bachelor-Programme werden auf Deutsch und Englisch angeboten. Den Master „International Business” gibt es sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch. Der Master „General Management“ ist der einzige berufsbegleitende Studiengang in Süddeutschland, der komplett auf Englisch durchgeführt wird.

Studium und Praxis

Allen Studiengängen gemein ist eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft. So gehören zu den Dozenten einerseits Entscheidungsträger aus der Wirtschaft, andererseits aber auch Professoren der MBS und anderer namhafter Universitäten. Doch nicht nur die Dozenten tragen zum Gelingen der Kurse bei, sondern zu einem großen Teil auch die Teilnehmer. Sie sind selbst oft Führungskräfte in ihrem Bereich und kommen – je nach Studiengang – auch aus dem Ausland. „Co-Creation of Knowledge“ ist daher das Credo für das Lernen an der MBS.