MBA General Management an der Hamburger Fern-Hochschule (HFH)

Der MBA-Studiengang General Management an der Hamburger Fern-Hochschule wurde 2008 eingerichtet und soll künftige Führungskräfte schulen. Er ist für Interessenten aus den verschiedensten Berufssparten und mit den unterschiedlichsten akademischen Hintergründen geeignet. Wer kein wirtschaftswissenschaftliches Erststudium absolviert hat, muss jedoch vor Studienbeginn an einem so genannten Pre-MBA-Semester teilnehmen. Dort eignet der Teilnehmer sich die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und des Marketings, der Buchführung und des Jahresabschlusses sowie der Kosten- und Leistungsrechnung an. Bevor er das MBA-Studium antreten kann, muss er in allen drei Modulen Prüfungen ablegen und bestehen.

Wie bei einem Fernstudium üblich, besteht das General-Management-MBA-Programm der HFH zu einem beträchtlichen Teil aus Phasen des Selbststudiums. Durchschnittlich 20 Stunden pro Woche sind die Studenten damit beschäftigt, das Lehrmaterial, das sie von der Hochschule pro Semester per Post geschickt bekommen, durchzuarbeiten und sich anzueignen. Alle Inhalte stehen auch online über die Lernplattform zur Verfügung, in den virtuellen WebCampus können sie sich dabei von überall auf der Welt jederzeit einloggen und etwa gemeinsam mit Kommilitonen Gruppenarbeiten lösen. Etwa 20 Prozent des Studiums absolvieren die Teilnehmer im Rahmen der Präsenzveranstaltungen, zu denen sie bis zu sieben Mal pro Semester freitags und samstags an eines der fünf Studienzentren in München, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf oder Linz/Österreich kommen.

Insgesamt will der MBA in General Management an der HFH den Teilnehmern keine reinen betriebswirtschaftlichen Fachinhalte, sondern allgemeine Management- und Führungskompetenzen vermitteln – nach dem Konzept, dass ein Manager unternehmerisch agiert und denkt sowie sein Unternehmen innovations- und veränderungsfähig hält. Dabei müssen die Teilnehmer neun Module absolvieren. Im ersten Semester lernen die Teilnehmer das Strategische Management, die Grundlagen des Managements und Corporate Finance bzw. Controlling kennen. Das zweite und dritte Semester beschäftigen sich mit dem Change und dem Innovations-Management, der Unternehmensplanung und Planspielen. Im vierten Semester dreht sich alles um das Netzwerk- und Beziehungs-Management. Alle Module werden entweder mit einer Prüfung oder praktischen Übungen, bei denen beispielsweise das Wissen anhand eines Rollen- oder Planspiels gezeigt werden muss, abgeschlossen. Das fünfte und letzte Semester steht ganz im Zeichen der Masterarbeit.

Besonderheiten des Studiums

Ein großer Vorteil des Studiengangs ist seine hohe Flexibilität. Denn man kann ihn an fünf verschiedenen Orten – Hamburg, München, Düsseldorf, Stuttgart oder Linz/Österreich – absolvieren. So können sich die Teilnehmer den Studienort heraussuchen, der für sie am günstigen liegt. Die Prüfungen können sie sogar an jedem der 19 HFH-Studienzentren ablegen. Zeitaufwändige, lange Anreisen lassen sich vermeiden. Hinzu kommt, dass die Präsenzphasen ohnehin nur 20 Prozent des Studiums oder sieben Wochenendseminare pro Semester ausmachen. Den Hauptteil des Programms können die Teilnehmer ganz flexibel nach eigenem Gusto im Selbststudium absolvieren.

Aufnahmeverfahren

Das MBA Programm kann man zweimal im Jahr beginnen. Das Herbstsemester beginnt am 1. Juli (Anmeldeschluss ist der 15. Mai), das Frühjahrssemester am 1. Januar (Anmeldeschluss ist der 15. November).

Ablauf

  • Der Bewerber, der kein wirtschaftswissenschaftliches Erststudium vorweisen kann, absolviert ein Pre-MBA-Semester, in dem ihm die wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen vermittelt werden.
  • Der Bewerber schickt seine Bewerbungsunterlagen ein. Dazu gehören neben dem Immatrikulationsantrag und dem Anmeldeformular ein Lichtbild sowie amtlich beglaubigte Kopien der Hochschulzugangsberechtigung, des Abschlusszeugnisses des Erststudium und Nachweise der Berufserfahrung und der Englischkenntnisse (kann man bis Ende des 2. Semesters nachreichen)
  • Nach Prüfung der Unterlagen wird der Bewerber zugelassen – wenn er alle Zulassungsvoraussetzungen erfüllt
  • Der Bewerber beginnt das Studium in Hamburg, Düsseldorf, München, Stuttgart oder Linz/Österreich. In der Regel studiert er an dem Studienort seiner Wahl. Sollte es dort zu wenige Interessenten geben, wird er dem Studienort, der am nächsten liegt, zugeteilt.

Fazit

Der MBA General Management an der Hamburger Fern-Hochschule ist ein klassisches Fernstudium. Er besteht nur zu einem Fünftel aus Präsenzmodulen, dafür macht das Selbststudium einen umso größeren Anteil aus. Dadurch ist der Teilnehmer sehr flexibel, zumal er die Präsenzveranstaltungen an fünf verschiedenen Standorten absolvieren kann. Wer allerdings lieber komplett vor Ort in direkter Interaktion mit Dozenten und Kommilitonen lernt, der sollte sich eher nach einem Studiengang mit einem höheren Anteil von Präsenzunterricht umsehen.

Jedoch findet Interaktion durchaus statt – über das Online-Tool OLAT (Online Learning And Training) können Studenten miteinander kommunizieren, die gemeinsame Vorbereitung der Studierenden für Gruppenarbeiten fördert den kreativen Austausch. Zudem ist der Studiengang sehr praxisnah und handlungsorientiert – nur die Hälfte der Prüfungen finden in Klausurform statt, alle übrigen Leistungsnachweise werden über praktische Übungen, kurz “KÜ – Komplexe Übung”, und Fallstudien erbracht.

Der Studiengang ist für Interessenten mit und ohne wirtschaftswissenschaftliche Vorkenntnisse geeignet. Allerdings muss jemand, der kein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium vorweisen kann, ein zusätzliches Pre-MBA-Semester absolvieren. In dem Fall summiert sich die Gesamtdauer des Studiums auf drei Jahre, was im Vergleich zu anderen Programmen ein recht langer Zeitraum ist.

Interviews mit einem Teilnehmer und Absolventen des Studiengangs

  • Michael Vorloeper
    Bauingenieur und bei der IWB Ingenieurgesellschaft in Hamburg für Großprojekte zuständig.
    Er hat den MBA mit dem Pre-MBA-Semester im Januar 2011 begonnen.
  • Ulrich Haar
    Sales Manager Key Accounts
    Blohm Jung GmbH
    Er hat den MBA General Management von 2008 bis 2011 absolviert.

Herr Vorloeper, Herr Haar, warum haben Sie sich für den MBA General Management an der Hamburger Fern-Hochschule entschieden?

Vorloeper: In das Studium bin ich mehr oder weniger hineingerutscht, weil ich auf der Suche nach einer allgemeinen Fortbildung war. Dadurch stieß ich auf den Pre-MBA der HFH, bei dem man in einem Semester wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen vermittelt bekommt. Das war für mich als Bauingenieur ideal. Das Semester hat mir dann so gut gefallen, dass ich daran gleich den MBA angeschlossen habe. Denn ich fand sehr gut, dass das MBA-Programm als General-Management-Programm sehr breit angelegt ist. Überhaupt wollte ich durch das Studium den nächsten Schritt machen und Unternehmen voranbringen helfen – bisher hatte ich immer sehr projektbezogen gearbeitet. Dafür schien mir das breit angelegte Studium General Management das geeignete Sprungbrett. Für die HFH als Hochschule sprach, dass ich den MBA unbedingt in Hamburg machen wollte, weil ich das Studium vor Ort machen und keine Zeit für An- und Abreisen verlieren mochte. Außerdem bietet sie ein gutes, ausgewogenes Verhältnis von Präsenzzeiten und Selbststudium an. Denn der MBA ist kein reines Fernstudium ohne Präsenztage, aber auch kein Studienmodell, bei dem man jedes Wochenende Seminare besucht.

Haar: Ich habe Wirtschaftsingenieurswesen studiert und festgestellt, dass mir im Studium inhaltlich die Management-Themen fehlten. Also habe ich mich umgeschaut, welche Möglichkeiten ich habe, das nachzuholen. So kam ich auf den MBA. Die HFH lernte ich durch eine Einführungsveranstaltung der Hochschule in Stuttgart kennen. Dort wurden Inhalte der Pflichtmodule und Schwerpunkte des Studiengangs, aber auch die Abläufe mit der Mischung aus Präsenzmodulen und Selbststudium vorgestellt. Das hat mich begeistert. Natürlich hat auch die räumliche Nähe eine Rolle gespielt. Ich bin beruflich in Hamburg tätig und kann es mir aus zeitlichen Gründen nicht erlauben, durch die Republik zu reisen, um Präsenzveranstaltungen zu besuchen. Aus all diesen Gründen habe ich mich für den MBA an der HFH entschieden.

Wo arbeiten Sie heute?

Vorloeper: Ich arbeite bei der IWB Ingenieurgesellschaft, einem Hamburger Ingenieursbüro, und begleite verschiedene Großprojekte, die meist im Hamburger Hafen angesiedelt sind.

Haar: Ich bin Sales Manager Key Accounts bei der Blohm Jung GmbH. Wir gehören zur Körber Schleifring Gruppe, einem Zusammenschluss von Werkzeugmaschinenherstellern.

Haben sich Ihre Erwartungen an Ihr Studium erfüllt? Gab es Überraschungen?

Vorloeper: Ich wollte ein Business-Fundament bekommen, um mein Ziel zu erreichen, nicht mehr nur Projekte zu begleiten, sondern ein Unternehmen weiterbringen zu können. Dafür schien mir der Studiengang General Management gut geeignet, weil er wirklich ausgewogen und wenig spezialisiert ist. Die Erwartungen haben sich voll erfüllt. Denn im Gegensatz zum Erststudium, bei dem man studiert und erst danach sieht, was man damit machen kann, lernt und wendet man das Wissen relativ parallel an.

Beispielsweise im Bereich Change Management konnte ich die Lerninhalte sofort im Beruf umsetzen. Überrascht haben mich die
Gruppenarbeiten, bei denen wir beispielsweise im dritten Semester einen Businessplan für ein fiktives Unternehmen erstellt haben. Da haben wir uns gelöst vom üblichen Muster Vorlesung – Lernen – Klausur. Das gefiel mir sehr gut. Auch andere Planspiele und Unternehmenssimulationen fand ich toll.

Haar: Ich wollte mir die Managementinhalte erarbeiten. Diese Erwartung hat sich voll erfüllt, weil wir zu diesen Themen nicht nur Präsenzseminare hatten. Es gab auch Praxisveranstaltungen, in denen wir unternehmerische Planspiele – Business-Simulations – durchgeführt haben. Diese Veranstaltungen wurden in Zusammenarbeit mit Studenten des Studienzentrums München organisiert. Das hat mir sehr gut gefallen. Hilfreich war auch der intensive Austausch mit den Dozenten und den Kommilitonen im Studiengang. Das hätte ich vorher gar nicht so erwartet.

Wie würden Sie die Studierenden an der Hochschule beschreiben?

Vorloeper: Die elf Mitglieder meiner Studiengruppe in Hamburg sind sehr unterschiedlich. Es gibt drei, vier Ingenieure, zwei Kommilitonen sind für die Bundeswehr tätig, andere arbeiten in der Tourismusbranche, bei Zeitarbeitsfirmen oder als Meeresbiologen. Wir sind eine bunt zusammen gewürfelte Gruppe. Das macht die Sache angenehm und spannend. Ich bin mit meinen 41 Jahren der Älteste, die meisten anderen Studenten sind Ende 20.

Haar: Die Studierenden waren zwischen Ende 20 und Mitte 50 Jahre alt. Wir alle hatten einen ingenieurswissenschaftlichen Hintergrund, waren jedoch in so unterschiedlichen Branchen wie der Versicherungswirtschaft oder dem Schifffahrtswesen tätig. Das war sehr positiv, weil wir deshalb einen sehr gemischten Gedankenaustausch praktizierten und viel voneinander lernen konnten. Schade fand ich, dass die Gruppe mit acht Kommilitonen recht klein war. Die Diskussionen wären nämlich noch fruchtbarer gewesen, wenn wir mehr Personen aus unterschiedlicheren Bereichen gewesen wären.

Inwiefern kann der MBA für Ihre Karriere nützlich sein?

Vorloeper: Er hat schon genutzt, weil ich durch das, was ich gelernt habe, meine Arbeit qualitativ besser machen kann. Ich kann jetzt Aufgaben übernehmen, die ich früher noch nicht machen konnte. Gerade in den Bereichen Teamentwicklung und Veränderungsprozesse. Beispielsweise versteht man besser, wie Arbeiten im Team funktioniert, wenn man diesen MBAabsolviert. Inwieweit mir der MBA für die Karriere helfen kann, werden wir am Schluss sehen.

Haar: Der MBA ist eine Investition in die Qualifikation der eigenen Person, was sich erst langfristig richtig auszahlt. Mir hat der MBA bereits weitere Optionen eröffnet, weil ich in meinem jetzigen Unternehmen mehr Verantwortung bekommen habe und das Key Account Management leite.

Inwiefern haben Sie noch Kontakt zu Ihren Kommilitonen, Dozenten oder dem Alumni-Netzwerk?

Haar: Wir versuchen, uns regelmäßig via Email auszutauschen. Auch die Hochschule baut ein Alumni-Netzwerk auf.

Was sollten künftige Studierende über die Hochschule und Ihren Studiengang wissen?

Vorloeper: Wichtig ist es zu wissen, wie viel Zeit man an der Uni verbringen will. Bin ich der Lerntyp, der gerne für sich alleine zuhause studiert, will ich jedes Wochenende an der Universität sein oder bin ich für einen Mittelweg, den die HFH anbietet? Man darf auch nicht vergessen, dass das Studium lang dauert. In meinem Fall sind das mit Vorsemester drei Jahre. Dafür braucht man einen langen Atem, denn man darf die Arbeitsbelastung nicht unterschätzen.

Haar: Man sollte sich darüber im Klaren sein, ob die persönliche Vereinbarkeit gegeben ist, ein solches Programm neben dem Beruf zu absolvieren. Entscheidend für mich war, dass es im Studium ergänzende Präsenzveranstaltungen gibt, wodurch man den direkten Kontakt zu den Kommilitonen bekommt und sich intensiv austauschen kann. Auch bieten die Präsenzveranstaltungen die Möglichkeit, sich inhaltlich auszutauschen.

Wie sehr vereinnahmt einen das Studium?

Vorloeper: Wenn ich einen Mittelwert bilden soll, dann würde ich sagen, dass man für das Studium mit anderthalb zusätzlichen Arbeitstagen pro Woche rechnen sollte. Das schwankt natürlich, weil es Zeiten gibt, in denen man weniger macht, und Phasen, wo man gerade vor Prüfungen und Abgabeterminen mehr investiert. Zehn, fünfzehn Stunden pro Woche sollte man schon einplanen – zusätzlich zu Job und Familie.

Haar: Man muss in etwa 15 Stunden pro Woche einkalkulieren. Es ist zum Teil schon schwierig, das mit dem Job zu vereinbaren – gerade wenn vor Klausuren intensivere Lernphasen anstehen und die 15 Stunden womöglich nicht ausreichen. Es gibt aber auch Phasen, in denen man mit den 15 Stunden locker auskommt. Jeder Student sollte für sich selbst ein persönliches Mittelmaß finden.

Welchen Personen würden Sie das Programm empfehlen?

Vorloeper: Perfekt passt zu diesem Studiengang, wer beruflich einen weiteren Schritt machen will, sich aber noch nicht zu hundert Prozent klar ist, in welche Richtung er sich entwickeln möchte. Wenn man sich viele Optionen offen halten will, dann ist man hier genau richtig. Wer aber genau weiß, dass er sich im Bereich Controlling vertiefen möchte, dann sind für ihn speziellere Programme besser geeignet als dieser generalistische General-Management-Studiengang, bei dem Management- und Führungskompetenzen ausgebildet werden.

Haar: Es ist für Personen, die ein Erststudium absolviert und die erste Berufsstation hinter sich gebracht haben, aber noch perspektivisch denken, ideal geeignet. Es wäre falsch zu erwarten, dass mit dem MBA die Karriere erst so richtig beginnt. Der MBA ist eine Investition in die Zukunft. Durch ihn formt man sein eigenes Profil, welches nicht nur für den jetzigen, sondern auch für künftige Arbeitgeber von großem Interesse ist.

Gespräch mit einem Vertreter der Hochschule

  • Prof. Dr. Claus Muchna
    Studiengangsleiter

Herr Muchna, was ist das Besondere am MBA-Studiengang General Management an der Hamburger Fern-Hochschule?

Wir verstehen General Management so, dass die Teilnehmer an unserem Programm Führungs- und Managementkompetenzen erlangen und sich nicht in irgendwelchen wirtschaftswissenschaftlichen Teildisziplinen spezialisieren. Das Besondere an unserem Konzept ist, dass wir von einem bestimmten Managementleitbild ausgehen, das wir Entrepreneurship nennen. Dabei agiert, handelt und denkt der Mitarbeiter unternehmerisch. Auf dieses Leitbild haben wir unser Programm ausgerichtet. Denn die entscheidenden Herausforderungen für Manager heutzutage sind, ein Unternehmen innovations- und veränderungsfähig zu halten.

Für wen ist der Studiengang genau das Richtige?

Unser Programm richtet sich an alle Menschen mit einem abgeschlossenen Erststudium, egal ob sie Wirtschaftwissenschaftler, Ingenieure, Informatiker, Juristen oder Pädagogen sind. Sie alle wollen neben ihrer bereits vorhandenen beruflichen Qualifikation Management- und Führungskompetenzen erlangen. Wer keinen wirtschaftswissenschaftlichen Erstabschluss hat, muss allerdings vorher ein Pre-MBA-Semester absolvieren, um sich die betriebswirtschaftlichen Grundlagen zu erarbeiten. Unsere Studierenden sind zwischen 25 und 55 Jahre alt und haben meistens zwei und mehr Jahre Berufserfahrung.

Was unterscheidet den MBA General Management von ähnlichen Studiengängen an anderen Instituten in Deutschland oder Europa?

Der Unterschied ist, dass unser MBA sehr handlungsorientiert ist. Das Curriculum orientiert sich nicht an den einzelnen betriebswirtschaftlichen Fächern, sondern an den Handlungsfeldern eines Managers. Auf dieses Management-Profil ist unser Studiengang ausgerichtet. Hinzu kommt, dass wir sehr praxisorientiert sind. Beispielsweise wird nur die Hälfte aller Leistung durch Klausuren erbracht, die andere durch praktische Anwendungen und Übungen. Im Qualitätsmanagement müssen die Studenten zum Beispiel anhand eines Fallstudienobjektes ein Auditverfahren entwickeln und durchführen. Da die Dozenten in der Berufspraxis selbst Audits durchführen und zum Teil selbst solche Auditoren ausbilden, lernen die Studenten so, wie Qualitätsmanagement in der Praxis aussieht.

Mit welchen Hochschulen konkurrieren Sie?

Es gibt nicht zwei oder drei direkte Konkurrenten. Prinzipiell konkurrieren wir mit allen Einrichtungen, die einen berufsbegleitenden MBA anbieten.

Warum sollen sich die Studenten trotz der starken Konkurrenz ausgerechnet für den MBA General Management entscheiden?

Unsere Teilnehmer sind von unserem Managementleitbild überzeugt. Jemand, der sich primär in einem Spezialfach der BWL vertiefen will, ist bei uns falsch. Hinzu kommt unser Studienkonzept mit Elementen aus elektronischem Lernen, Selbststudium und einer geringen, aber angemessenen Anzahl von Präsenzen. Leuten, die gewohnt sind, sehr selbstständig zu arbeiten, bietet unser Konzept eine hohe Flexibilität. Denn die Studenten müssen pro Semester nur sechs, sieben Mal für ein Wochenende in eines unserer fünf Studienzentren kommen. Die Klausuren können sie sogar an noch viel mehr Standorten der HFH schreiben.

Was erwarten Sie für die Zukunft des Studiengangs?

Inhaltlich ist unser Konzept auf dem neuesten Stand, trotzdem halten wir natürlich die Augen offen, was sich inhaltlich in der Berufspraxis und Wissenschaft tut. Deshalb passen wir die Lehrinhalte kontinuierlich an die Anforderungen und Erkenntnisse von Praxis und Theorie an. In den nächsten Jahren wollen wir uns in den größeren Regionen noch mehr etablieren. Vor ein Jahr kam Düsseldorf als neues Studienzentrum dazu. Ich könnte mir aber noch zwei, drei andere Orte im deutschsprachigen Raum vorstellen.

Bezeichnung des Abschlusses

Master of Business Administration (MBA)

Regelstudienzeit in Monaten

4 Semester plus 1 Semester für die Masterarbeit; wer noch keinen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund hat, muss vor Studienbeginn einen einsemestrigen Pre-MBA absolvieren

Vollzeit, Teilzeit oder beides möglich?

Teilzeit und berufsbegleitend. Die Studenten kommen bis zu sieben Mal pro Semester freitags und samstags an ihren gewählten Studienort (Hamburg, München, Düsseldorf, Stuttgart oder Linz/Österreich), im 3. Semester gibt es auch einen Dreitagesblock von Donnerstag bis Samstag.

Kosten des Studiums

9.360 Euro, die man in 24 Monatsraten à 390 Euro bezahlt. Hinzu kommen noch 750 Euro Gebühr für die Masterthesis. Wer vor Studienbeginn der Pre-MBA absolvieren muss, zahlt dafür 750 Euro.

Formale Voraussetzungen für den Studiengang

  • Akademischer Erstabschluss an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule bzw. einer Berufsakademie
  • gute Englischkenntnisse auf dem Level B2 des Common European Framework; Nachweis durch TOEFL, TOEIC, IELTS bzw. APIEL oder ein halbstündiges Interview mit Studiengangsleiter auf Englisch) bis spätestens zum Ende des 2. Semesters
  • mindestens ein Jahr Berufserfahrung
  • erfolgreich abgeschlossenes Pre-MBA-Semester

Welche technischen Voraussetzungen oder Arbeitsmittel muss man mitbringen?

Keine besonderen technischen Voraussetzungen nötig; sie brauchen, um sich auf dem WebCampus einloggen zu können, einen Rechner mit Internetanschluss; zu den Präsenzseminaren nehmen die meisten Teilnehmer einen Laptop dabei.

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Englisch auf Level B2 des Common European Framework. Nachweis durch TOEFL, TOEIC, IELTS bzw. APIEL oder ein halbstündiges Interview mit Studiengangsleiter auf Englisch) bis spätestens zum Ende des 2. Semesters.

Akkreditierung

Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungsinstitut (ACQUIN)

Wie viele Professoren, Mitarbeiter und Studenten gibt es?

30 Lehrbeauftragte; ca. 180 aktuelle Studenten, 35 Alumni.

Prof. Dr. Claus Muchna
Studiengangsleiter des MBA-Studienganges General Management

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