MBA-Fernstudienprogramm an der Hochschule Koblenz, RheinAhrCampus

Das MBA-Fernstudienprogramm des RheinAhrCampus in Remagen richtet sich an Studieninteressierte, die branchenspezifisches betriebswirtschaftliches Know-how und Managementkompetenzen erwerben möchten und dabei Wert auf ein akkreditiertes und besonders flexibles MBA-Fernstudienprogramm legen.

  • International anerkannter Abschluss Master of Business Administration MBA
  • Studieren mit und ohne Erststudium, auch ohne Abitur
  • Individuelle Studienbetreuung

Aktuelle Meldung

MBA Fernstudienprogramm: Steigende Studierendenzahl in der berufsbegleitenden akademischen Weiterbildung während der Corona-Pandemie
Höchste Einschreiberquote seit fünf Jahren

Remagen/Koblenz. Trotz der noch immer geltenden Kontaktbeschränkungen konnte das Wintersemester für das MBA-Fernstudienprogramm am RheinAhrCampus in Remagen pünktlich zum 1. September starten. Für dieses Semester verzeichnen die Studiengangsleiter Prof. Dr. Uwe Hansen und Prof Dr. Thomas Mühlencoert einen deutlichen Anstieg der Studienbewerbungen und Einschreibungen. Mit 103 neuen MBA-Fernstudierenden steigt die Anzahl der Studierenden in diesem Studiengang auf fast 500 – ein Ergebnis, das ein Indiz dafür sein kann, dass in Zeiten eines drohenden wirtschaftlichen Rückgangs oder Stillstands, und daraus absehbaren persönlichen Einschnitten, die Wichtigkeit der beruflichen Qualifikation und akademischen Weiterbildung an Bedeutung gewinnt.

„Wir haben ein intensives Corona-Semester hinter uns, das enorme Auswirkungen auf die Lehr- und Prüfungsveranstaltungen hatte. Im Fokus standen dabei die Transformation von Präsenzvorlesungen in virtuelle Lernveranstaltungen, die Erstellung und Weiterentwicklung digitaler Studienmaterialien und die Anpassung der abzulegenden Prüfungsleistungen. Das alles erforderte ein umsichtiges und vielschichtiges Planen, weil wir dabei unbedingt die Bedürfnisse unserer berufstätigen Studierenden berücksichtigen wollten.“, erklärt Prof. Dr. Uwe Hansen.

Die vollständige Pressmitteilung finden Sie hier (PDF).


Die Hochschule

Der vor den Toren der Bundesstadt Bonn gelegene RheinAhrCampus in Remagen wurde 1998 als einer von drei Standorten der Hochschule Koblenz gegründet. Er wird finanziell vom Land Rheinland-Pfalz getragen und bietet seit seiner Gründung Studienprogramme im Weiterbildungssektor an.

Das historisch aus dem berufsbegleitenden Fernstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ gewachsene MBA-Fernstudienprogramm ist eines der größten MBA-Programme Deutschlands und wird seit 2003 in Kooperation mit dem Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund (zfh) angeboten.

Das praxis- und kompetenzorientierte MBA-Fernstudium vermittelt betriebswirtschaftliche Grundlagen und Managementkompetenzen und bietet die Möglichkeit zur Spezialisierung in einer von neun MBA-Vertiefungsrichtungen. In einer Mischung aus Selbststudium, online-Lernkomponenten und Präsenzveranstaltungen werden die Studierenden optimal auf ihren akademischen Abschluss und die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet.

Aufnahmeverfahren

Interessierte können sich jedes Jahr bewerben:

  • Zum Sommersemester vom 01.11. bis 15.01.
  • Zum Wintersemester vom 01.05. bis 15.07.

Tipp: Je früher Sie sich anmelden, umso größer ist die Chance, dass zum Studienbeginn alle Unterlagen vorliegen und der Zugang zur Online-Lernplattform freigeschaltet ist. Vor allem beruflich Qualifizierte, die über die Eignungsprüfung zugelassen werden, sollten einen Administrationszeitraum von mindestens sechs Wochen beachten und sich daher möglichst frühzeitig bewerben.

Ansprechpartner für Studieninteressierte

Bei Fragen zu Ihrer Bewerbung und dem Studium steht die Studienberatung des MBA-Teams unter info@mba-fernstudienprogramm.de bzw. Telefon +49 (0) 2642 / 932-622 sehr gerne zur Verfügung.

Ablauf des Bewerbungsprozesses

Die Anmeldung bzw. Bewerbung für das MBA-Fernstudium am RheinAhrCampus läuft über das Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund – zfh. Dabei handelt es sich um eine wissenschaftliche Einrichtung der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland, welche die Entwicklung und Durchführung von Fernstudienprogrammen fördern und unterstützen. Das zfh ist u.a. für die Studierendenverwaltung, die Rückmeldungen und den Gebühreneinzug zuständig.

Die Anmeldung erfolgt online über dieses Formular. Dabei ist es notwendig, sich einen eigenen Account auf der Seite einzurichten. Es werden persönliche Daten abgefragt, zudem werden folgende Dokumente benötigt:

  • Hochschulzugangsberechtigung (Zeugnisse, Abschlussdatum, Note, Ort)
  • Nachweis der Berufserfahrung (Bezeichnung der Tätigkeit, Dauer, Umfang)
  • Informationen über das Erststudium

Nach Ausfüllen der Online-Maske, muss das Anmeldeformular ausgedruckt, unterschrieben und an das zfh geschickt werden. Als Anlagen werden folgende Unterlagen verlangt:

  • Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung in beglaubigter Kopie
  • Nachweis eines Hochschulstudiums in beglaubigter Kopie
  • ggfs. Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung
  • Nachweis der Berufserfahrung (durch Arbeitsverträge oder Bestätigung des Arbeitgebers)
  • tabellarischer Lebenslauf mit Passbild
  • Nachweis der Krankenversicherung

Der Zulassungsantrag ist einzureichen an folgende Adresse:

Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund – zfh
Konrad-Zuse-Str. 1
56075 Koblenz

Nach Prüfung der eingegangenen Unterlagen erhalten die Bewerber – sofern sie die formalen Zulassungskriterien erfüllen – einen positiven Bescheid.

Bewerber ohne Erststudium müssen vor Zulassung zum Studium zusätzlich eine Eignungsprüfung bestehen. Sie dient zur Überprüfung, ob ihre bisherigen beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen mit einem grundständigen Studium (z. B. Bachelor) gleichzusetzen sind.

Die Eignungsprüfung setzt sich aus drei Teilen zusammen:

  • Motivationsschreiben: Umfang circa 1 bis 2 DIN A4 Seiten
  • Berufliche Erfahrung: Tabellarischer, lückenloser Lebenslauf sowie eine Auflistung der bisherigen beruflichen Weiterbildungen
  • Mündliche Prüfung: Einzelprüfungstermine am RheinAhrCampus. Die Prüfung setzt sich aus einem 20-minütigen Vortrag über ein Thema aus der beruflichen Praxis sowie einer anschließenden Diskussion zusammen. Im Vortrag wird unter anderem die Methodenkompetenz bewertet.

Bewerber*innen, die die Eignungsprüfung bestanden haben, müssen während ihres Studiums eine „Weiterbildung zum wissenschaftlichen Arbeiten“ absolvieren.

Aufbau und Ablauf des Studiums

Das MBA-Fernstudium besteht aus neun Basismodulen, die während des ersten und zweiten Semesters stattfinden. Darin werden betriebswirtschaftliche Grundlagen und Managementkompetenzen vermittelt.

Während des dritten und vierten Semesters beschäftigen sich die Teilnehmer*innen mit ihrem jeweiligen fachlichen Schwerpunkt. Sie können zwischen neun verschiedenen Vertiefungsrichtungen wählen. Im fünften Semester schreiben die Studierenden ihre Master Thesis.

Die Studieninhalte erarbeiten sich die Teilnehmenden in einem Mix aus Selbststudium, online Lernkomponenten und Präsenzveranstaltungen. Sie erhalten Lernmaterialien, die sowohl in gedruckter als auch digital über die Online-Lernplattform bearbeitet werden können. Zudem ist ein enger Austausch mit den Dozentinnen und Dozenten möglich. Präsenzveranstaltungen, die jeweils an Samstagen stattfinden, runden das Studieren ab und dienen der Vertiefung, der Fallstudiendiskussion und der Klärung offener Fragen. Auch wenn keine Präsenzpflicht besteht, wird eine Teilnahme an diesen Veranstaltungen empfohlen.

Die Module im Einzelnen – Basismodule

  • Economics

Das Modul besteht aus den Kursen „Microökonomie“ und „Makroökonomie“. Es behandelt die volkswirtschaftlichen Grundlagen, macht die Studierenden mit der Funktionsweise der Märkte vertraut und vermittelt ihnen zudem die Auswirkungen der Wirtschaftspolitik sowie die außenwirtschaftliche Verflechtung Deutschlands.

  • Wirtschafts- und Arbeitsrecht

Im Mittelpunkt dieses Moduls stehen Inhalte des Wettbewerbsrechts und des Urheberrechts. Die Teilnehmenden sollen für juristische Probleme sensibilisiert werden und die Kommunikation mit Juristen trainieren. Zudem lernen sie verschiedene juristische Gesellschaftsformen kennen und werden mit den typischen Rechtsproblemen des Wirtschaftslebens vertraut gemacht. Auf dem Stundenplan stehen „Allgemeines Wirtschaftsprivatrecht“, „Besonderes Wirtschaftsprivatrecht“, „Gesellschaftsrecht“ sowie „Arbeitsrecht“.

  • Externe Rechnungslegung und Besteuerung

In Fokus dieses Moduls steht die Externe Rechnungslegung als wichtiges Instrument der Entscheidungsfindung heutiger Führungskräfte. Zu diesem Teil des Studiums gehören die Kurse „Buchführung“, „Jahresabschluss und Steuerbilanz“, „Betriebliche Steuerlehre“ und „Internationale Rechnungslegungsgrundsätze“.

  • Informationsmanagement/Prozessmanagement

In diesem Modul geht es darum, wie die Beschaffung und Verarbeitung von Informationen den Unternehmenserfolg beeinflussen. Die Teilnehmenden lernen, den Zusammenhang von technischen und ökonomischen Problemen zu erkennen und informationstechnische Prozesse zu realisieren. Das Modul besteht aus den Kursen „Management der IuK-Technologien und Informationssysteme“, „Grundlagen und Anwendungsbereiche des E-Business/E-Commerce“ sowie „Prozessmanagement“.

  • Führung und Organisation

Dieses Modul besteht aus den Kursen „Mitarbeiterführung“, „Leistungsbeurteilung und Anreizsysteme“, „Organisationsmanagement“ sowie „Organisation in Zeiten von Globalisierung und Diskontinuität“. Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen, Gestaltungsmöglichkeiten und Probleme moderner Unternehmensführung kennen und Führung einerseits als situative Lenkung (Führung im engeren Sinne) und andererseits als übersituative Gestaltung (Organisation) begreifen.

  • Human Resource Management

Im Fokus dieses Kurses stehen die einzelnen Beschäftigen des Unternehmens. Die Teilnehmenden werden dafür sensibilisiert, dass ihre Mitarbeiter*innen nur dann eine effiziente Arbeitsleistung erbringen, wenn ihre Erwartungen und Vorstellungen erfüllt werden. Auf dem Modulplan stehen die Veranstaltungen „Funktionales Human Resource Management“, „Strategisches Human Resource Management“.

  • Management und Controlling

Die Teilnehmenden analysieren das Unternehmen aus Führungssicht und eignen sich eine ganzheitliche Perspektive an. Zudem werden ihnen die wichtigsten Instrumente und Methoden des Managements sowie des Controllings vermittelt. Zu dem Modul gehören „Strategie und Planung“, „Einführung/Strategisches Controlling“, „Kosten- und Leistungsrechnung/Operatives Controlling“, „Investition und Finanzierung“,  „Innovationsmanagement“ sowie „Change Management“.

  • Internationale Kompetenzen

Auch der Aspekt Globalisierung wird im MBA-Fernstudienprogramm berücksichtigt: In diesem Modul werden die interkulturellen und fremdsprachlichen Handlungskompetenzen der Teilnehmenden gefördert. Zudem analysieren sie die Erfolgsfaktoren bei der Internationalisierung von Unternehmen. Zu diesem letzten Basismodul gehören die Kurse „Business English I und II“, „Interkulturelles Management“ sowie „Internationales Management“.

  • Quantitative und Qualitative Methoden

Dieses Modul macht die Studierenden mit den gängigen quantitativen und qualitativen Methoden vertraut. Sie erlernen, die Ergebnisse statistischer Analysen zu interpretieren und kritisch zu hinterfragen sowie die für die jeweilige Problemstellung geeignete Methode auszuwählen und anzuwenden. Im Gegensatz zu den restlichen Modulen dieses MBA-Studiengangs wird das Modul „Quantitative und Qualitative Methoden“ als vorbereitende Studienleistung erbracht, also nicht benotet, sondern mit „bestanden“ bzw. „nicht bestanden“ bewertet.

In der zweiten Studienhälfte wählen die Teilnehmer*innen ihren jeweiligen Studienschwerpunkt, der das dritte und vierte Semester ausfüllen wird. Sie können sich zwischen folgenden Möglichkeiten entscheiden:

  • Financial Risk Management: konzeptionelle, modelltheoretische und prozessuale Grundlagen des Risikomanagements und umfangreiche Fallstudien
  • Gesundheits- und Sozialwirtschaft: Verständnis für veränderte Rahmenbedingungen und Merkmale im Gesundheitswesen, Analyse und Erkennen von Strukturen, Herausforderungen für die Bereiche Gesundheit und Soziales
  • Leadership: ethische Begründung von Führung, Verantwortung und Vertrauen / Erhöhung des Wertschöpfungsbeitrags der Mitarbeiter*innen/Selbstführung, authentische Führungsrolle
  • Logistikmanagement: Logistik als zentrales Glied im Wirtschaftskreislauf, Verständnis für und Anpassung an das dynamische Umfeld eines Unternehmens aus Kunden, Lieferanten, Dienstleistern, Wettbewerbern und Märkten
  • Marketingmanagement: Ausrichtung unternehmerischer Tätigkeiten auf den Kunden
  • Produktionsmanagement: Herstellung von Produkten auf effektive und kostenbewusste Weise, Zusammenhang von technischen und ökonomischen Problemen, Herausforderungen für Führungskräfte im Bereich der Produktion
  • Sportmanagement: Management von Sportclubs, Verbänden und Spitzensportlern / Sportökonomie, Marketing, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt Sport
  • Unternehmensführung/Finanzmanagement: Theorie des Managementhandelns
  • Public Administration: New Public Management und digitale Verwaltung in Staat und Kommunen, komplexe Anforderungen, Aufgabenstellungen und Abläufe in der öffentlichen Verwaltung erfordern fundiertes fachlichen Wissen sowie umfassende methodische und persönliche Kompetenzen

MBA-Probe-Fernstudium

Studieninteressierte haben die Möglichkeit, das MBA-Fernstudienprogramm vier Wochen kostenfrei zu testen. In diesem individuell und frei wählbaren Zeitraum können sie herausfinden, wie ein berufsbegleitendes Studium in den persönlichen Alltag integriert werden kann.

Für das Probestudium stehen Studieninhalte aus den Basismodulen online zur Verfügung.  Zusätzlich erhalten die Probestudierenden die korrespondierenden Studienbriefe per Post zur persönlichen Bearbeitung.

Neben dem Selbststudium kann eine Präsenzveranstaltung der Basismodule am RheinAhrCampus in Remagen besucht werden (Samstag-Termin).

Einfache Anmeldung unter der Hochschulwebsite ist für dieses Probestudium ausreichend.

MBA-Zertifikatsstudium

Wer ausschließlich Spezialwissen in einem der neun angebotenen MBA-Studienschwerpunkte erwerben oder vertiefen möchte, kann – losgelöst vom kompletten MBA-Fernstudienprogramm – ein Zertifikatsstudium auf Hochschulniveau absolvieren. Dieses umfasst zwei Fachsemester. Die Zertifikatsinhalte entsprechen den Inhalten/Kursen des dritten und vierten Semesters. Die beiden ersten Semester (Basismodule) entfallen vollständig, ebenso das fünfte Semester (Masterthesis).

Die Zertifikatsteilnehmer*innen besuchen gemeinsam mit den „regulären“ MBA-Studierenden die Präsenzveranstaltungen und legen auch gemeinsam mit ihnen die Prüfungen ab. Nach erfolgreich absolvierten Prüfungen erhalten die Teilnehmenden ein Hochschulzertifikat und erwerben damit den Qualifikationsnachweis einer staatlichen Hochschule über ein geprüftes und abgeschlossenes akademisches Weiterbildungsangebot. Der Zertifikatskurs entspricht 32 Leistungspunkten nach ECTS.

Weitere Informationen

Fazit

Das akkreditierte MBA-Fernstudienprogramm führt in einer Regelstudienzeit von fünf Semestern zum international anerkannten Abschluss „Master of Business Administration (MBA)“.

Der Fernstudiengang am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz richtet sich an berufserfahrene Teilnehmer*innen, die ein flexibles Studienprogramm mit Spezialisierungsmöglichkeit suchen.

Das Studienangebot ist so angelegt, dass die Studierenden in der ersten Studienhälfte General-Management-Wissen und Führungskompetenzen erwerben und vertiefen. Ab dem dritten Semester können Sie einen thematischen Schwerpunkt wählen und sich somit fachlich spezialisieren.

Das flexible Studienkonzept ermöglicht ein weitestgehend orts- und zeitunabhängiges berufsbegleitendes Studieren: Die Teilnahme an den Präsenztagen (samstags) ist nicht verpflichtend und die Studierenden können Wiederholungs- und Urlaubssemester einlegen. Der Studiengang basiert auf einem speziell für die Fernlehre abgestimmten Blended Learning Konzept.

Obwohl in den Veranstaltungen des Programms keine Anwesenheitspflicht herrscht, wird die Teilnahme empfohlen, um den persönlichen Lernerfolg zu steigern. Die Präsenzveranstaltungen bieten die Möglichkeit, als Gruppe zusammen zu wachsen und sich trotz Fernstudium auszutauschen. Wer ein Vollzeitprogramm sucht, wird am RheinAhrCampus nicht fündig werden.

Interview mit Absolventen des Studiengangs

Jens Geistl, Absolvent RheinAhrCampus

  • Jens Geistl
    MBA-Vertiefungsrichtung: Produktionsmanagement
    MBA-Studium 2017-2020 
    Aktuelle Tätigkeit: Leiter Service in einem mittelständischen Maschinenbau-Unternehmen

„Ich würde mich wieder für das MBA-Fernstudienprogramm entscheiden, weil es mich in meiner Handlungskompetenz voranbrachte und ich auf Veränderungen in Betriebsabläufen flexibel reagieren kann. Es ist sehr gut, dass ich diesen Abschluss  erworben habe, weil mein MBA mit dem Schwerpunkt Produktionsmanagement für mich eine Chance zur beruflichen Neuausrichtung bedeutet.“ (Jens Geistl, im Febraur 2020).

Fragen an Jens Geistl

1. Worin lag Ihre Motivation für ein berufsbegleitendes MBA-Fernstudium? Welche persönlichen und beruflichen Ziele haben Sie mit dieser akademischen Weiterbildung verbunden?

Mir war es wichtig, komplexe betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und mich dadurch persönlich weiterzuentwickeln. Natürlich fördert ein MBA-Abschluss auch die Attraktivität einer Person auf dem Arbeitsmarkt, was sich in einer beruflichen Entwicklungsmöglichkeit wiederspiegeln wird. Ergänzend ist mein Wunsch zur beruflichen Neuausrichtung im produktionsnahen Umfeld zu nennen.

2. Der Weiterbildungsmarkt ist groß. Aus welchen Gründen haben Sie sich gerade für das MBA-Fernstudienprogramm am RheinAhrCampus in Remagen entschieden?

Das Leistungsangebot des MBA-Schwerpunktes Produktions-management und der zugrundeliegenden Basismodule war für mich attraktiv. Da ich in der Vergangenheit bereits ein berufsbegleitendes Fernstudium absolviert habe (B.A. in Ludwigshafen), welches wie das MBA-Fernstudienprogramm auch über das zfh in Koblenz organisiert wurde, bin ich auf den RheinAhrCampus gekommen.

3. Wie haben Sie das MBA-Fernstudium mit Ihrem Beruf und den anderen Verpflichtungen und Verantwortungen vereinbaren können?

Trotz meiner Arbeit als Serviceleiter eines mittelständischen produzierenden Unternehmens und damit der Personalverantwortung und erforderlichen Dienstreisen, waren die Präsenztage am Wochenende noch gut kombinierbar. Die Klausurphasen waren im Zusammenspiel mit meinem Beruf und Familienleben sehr fordernd. Daher waren ein gutes Zeitmanagement und eine disziplinierte Zielorientierung für mich eine Basisvoraussetzung für den erfolgreichen Abschluss.

4. Haben Sie regelmäßig an den Präsenzveranstaltungen teilgenommen? Wie hilfreich war der persönliche Kontakt zu Studierenden und Dozentinnen bzw. Dozenten?

Ich habe an jeder regulären Präsenzveranstaltung teilgenommen. Der Kontakt zu anderen Studierenden war für mich enorm wichtig. Ich freue mich, dass wir unseren Kontakt auch nach dem Studienabschluss weiter halten.

5. Wie bewerten Sie das im Rahmen des Blended-Learning Konzepts zur Verfügung gestellte Lernmaterial?

Dieses wurde im Bereich des Planspiels und dem Schwerpunkt Logistikmanagement von mir genutzt, sollte aber noch weiter ausgebaut werden. Die Podcasts, welche in den Grundmodulen zur Verfügung gestellt wurden, waren für mich ebenfalls sehr nützlich.

6. Haben Sie Ihre Ziele erreicht? Welche Veränderungen ergaben sich für Sie nach dem Abschluss Ihres MBA-Studiums?

Ich habe mein oberstes Ziel, den MBA in der Regelstudienzeit zu absolvieren, erfüllt und mir damit entsprechendes Wissen angeeignet. Leider habe ich bei einigen Modulen nicht das gewünschte Notenergebnis erreicht.

7. Was würden Sie MBA-Interessentinnen und -interessenten sowie MBA-Studienanfängerinnen und -anfängern gerne mit auf den Weg geben?

Ein fester Entschluss und eine Zielorientierung sind die Grundlage zum erfolgreichen Abschluss des Studiums. Diese Eigenschaften werden zwar auf die Probe gestellt, aber der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.
Mein Leitspruch ist: „Nicht können ist der Vorwand, nicht Wollen ist der Grund“ – Seneca.

8. Würden Sie dieses Studium nochmals beginnen, wenn Ihnen der Aufwand im Vorfeld bewusst wäre?

…unbedingt… 


Sven Kärmer, Absolvent RheinAhrCampus

  • Sven Krämer
    MBA-Vertiefungsrichtung: Produktionsmanagement
    MBA-Studium 2017-2019 
    Aktuelle Tätigkeit: Abteilungsleiter Prozesstechnik (Arbeitsvorbereitung, Prozessoptimierung, Projektmanagement)

„Das MBA-Fernstudium hat sich positiv ausgewirkt, weil ich meinen Horizont erweitern konnte und mich nun gut gerüstet für zukünftige Management-Aufgaben fühle.“ (Sven Krämer, Februar 2020).

Fragen

1. Worin lag Ihre Motivation für ein berufsbegleitendes MBA-Fernstudium? Welche persönlichen und beruflichen Ziele haben Sie mit dieser akademischen Weiterbildung verbunden?

Als Ingenieur wollte ich mein Wissen zu Fragestellungen der Betriebswirtschaftslehre verbessern. In meinem Job ist es wichtig, neben der Technik auch den wirtschaftlichen Faktor im Auge zu haben. Statt einzelner themenbezogener Weiterbildungen habe ich mich daher für das berufsbegleitende MBA-Fernstudium entschieden. Ich bin persönlich daran interessiert, öfter mal über den Tellerrand hinauszublicken. Diese Chance habe ich hier erhalten und nutzen können.

2. Der Weiterbildungsmarkt ist groß. Aus welchen Gründen haben Sie sich gerade für das MBA-Fernstudienprogramm am RheinAhrCampus in Remagen entschieden?

Ich komme aus der Region, daher lag es für mich nahe, mich erstmal lokal umzusehen. Ich habe bereits ein Fernstudium erfolgreich absolviert und wollte in einem nächsten Studium gerne die Vorteile eines regionalen Anbieters nutzen. Der RheinAhrCampus liegt vor meiner Haustüre - und da etliche Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der Region kommen (ca. 60 min Fahrzeit), konnte ich mich auch einmal spontan und „unter der Woche“ mit ihnen treffen. Letztendlich hat auch das Preisniveau zur Entscheidung beigetragen. Die Studiengebühren sind aus meiner Sicht als günstig für ein MBA-Fernstudium einzustufen und sie werden fair und transparent kommuniziert.

3. Wie haben Sie das MBA-Fernstudium mit Ihrem Beruf und den anderen Verpflichtungen und Verantwortungen vereinbaren können?

Bedingt durch mein erstes Fernstudium und die damit gesammelten Erfahrungen fiel es mir leicht, den Alltag so zu organisieren, dass alles zusammengepasst hat. Als Fernstudent sollte man einen durchschnittlichen wöchentlichen Lernaufwand von 8-10 Stunden einplanen. Insbesondere in der Klausurphase kann der Aufwand auch schon mal über die 20 Stundenmarke gehen. Ein verständnisvolles Umfeld ist hier sehr hilfreich. In meinem Studium habe ich Kommilitonen kennen gelernt, die mit Familie und Kindern das Studium gemeistert haben. Dies ist trotz der Herausforderung also möglich.
Da die Termine der 4-5 Präsenzveranstaltungen je Semester und auch die Klausurtermine langfristig bekannt gegeben werden, ist das Studium zeitlich gut planbar und man bekommt persönliche und berufliche Belange unter einen Hut.

Zusätzlich vereinfachte die Betreuung durch das MBA Team, welches in der Regel nur eine E-Mail oder Anruf entfernt war, das Studium ungemein. Meine Fragen wurden schnell beantwortet, sodass ein Fokus auf das Studium möglich war.

4. Haben Sie regelmäßig an den Präsenzveranstaltungen teilgenommen? Wie hilfreich war der persönliche Kontakt zu Studierenden und Dozentinnen bzw. Dozenten?

Durch meine relativ kurze Anreise zum Campus in Remagen habe ich jede Präsenzveranstaltung besucht, manche auch zweimal. Die Möglichkeit, Fragen, die bei der Bearbeitung der Studienmaterialien entstanden sind, direkt mit den Dozentinnen und Dozenten klären zu können, die i.d.R. auch die Studienbriefe verfasst haben, war für mich sehr wichtig. Zusätzlich waren alle Dozentinnen und Dozenten auch per E-Mail für uns erreichbar. Aber auch das Besprechen von Fragen anderer Studierender im Rahmen der Vorlesung macht das Lernen nochmal einfacher. Zudem gründete ich gleich zu Beginn des Studiums zusammen mit einigen anderen Studenten eine Lerngruppe, in welcher wir uns auch nach dem Studium noch treffen und schon lange nicht mehr nur über das Studium austauschen.

5. Wie bewerten Sie das im Rahmen des Blended-Learning Konzepts zur Verfügung gestellte Lernmaterial?

Die Studienbriefe liefern einen sehr umfassenden Blick auf die Themenbereiche der einzelnen Fächer. Für viele Fächer gibt es zusätzliches Lernmaterial. Dieses findet sich online auf einer speziell hierfür gestalteten Plattform und ergänzt den Lernprozess sehr gut. Insbesondere sind hier die Podcasts zu nennen, welche in verschiedenen Fächern fast den Umfang einer Präsenzveranstaltung einnehmen und enorm viele Fragen beantworten. Zudem sind alle Studienbriefe automatisch als PDF verfügbar, sodass auch das Lernen auf Reisen problemlos möglich ist.

6. Haben Sie Ihre Ziele erreicht? Welche Veränderungen ergaben sich für Sie nach dem Abschluss Ihres MBA-Studiums?

Direkt nach dem Studienabschluss haben sich bei mir keine Veränderungen ergeben. Jedoch habe ich bereits während des Studiums meine aktuelle Stelle als Abteilungsleiter antreten können. Hier haben das Studium und die gewonnenen Kenntnisse, welche besonders in den Bereichen Management, Controlling und Interkulturellen Kompetenzen weit über die Ingenieursausbildung hinausgehen, zu meiner Auswahl beigetragen. Auch der berufliche Austausch mit den Kommilitonen hat mir persönlich viele neue Einblicke gebracht, die ich nicht missen möchte. Ich hatte die Chance, für verschiedene Probleme des beruflichen Alltags auch einmal eine zweite Meinung zu erhalten, was mir bei verschiedenen Entscheidungen weitergeholfen hat.

7. Was würden Sie MBA-Interessentinnen und -interessenten sowie MBA-Studienanfängerinnen und -anfängern gerne mit auf den Weg geben?

Ich blicke da auf meinen eigenen Studienanfang zurück und rate jedem Studienanfänger, sich von Anfang an mit den Kommilitonen zu vernetzen und Lerngruppen anzuschließen. So motiviert man sich gegenseitig, auch in schwierigeren Phasen am Studium „dran zu bleiben“. Manchmal ist „geteiltes Leid halbes Leid“. Studieninteressierten empfehle ich, eine Infoveranstaltung am RheinAhrCampus in Remagen zu besuchen und Fragen zum Studium mit dem MBA-Beratungsteam zu besprechen.


RheinAhrCampus Alumni Andreas Zellmer

  • Andreas Zellmer
    MBA-Vertiefungsrichtung: Unternehmensführung/Finanzmanagement
    MBA-Studium 2014-2017 
    Aktuelle Tätigkeit: Regionalmanager Retail im Gesundheitsbereich

„Ich würde mich wieder für das MBA-Fernstudienprogramm entscheiden, weil ich nicht nur meine berufliche Position gestärkt, sondern auch als Mensch dazugewonnen habe.“ 

Fragen

Worin lag Ihre Motivation für ein berufsbegleitendes MBA-Fernstudium?

Welche persönlichen und beruflichen Ziele haben Sie mit dieser akademischen Weiterbildung verbunden? Der MBA-Abschluss ist in vielen, insbesondere in zertifizierten und international agierenden Unternehmen die Voraussetzung, um eine Leitungsfunktion ausfüllen bzw. eine solche behalten zu können, z.B. nach Fusionen oder Firmenübernahmen. Da ich selbst über kein Erststudium verfügte – aber schon seit langer Zeit in einer Leitungsfunktion tätig war, wollte ich meinem MBA Abschluss machen, um meine berufliche Zukunft abzusichern und mir Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu eröffnen.

Der Weiterbildungsmarkt ist groß. Aus welchen Gründen haben Sie sich gerade für das MBA-Programm am RheinAhrCampus in Remagen entschieden?

Zunächst habe ich die führenden MBA-Studienanbieter auf europäischer Ebene analysiert. Ich entscheid mich für das MBA-Fernstudienprogramm am RheinAhrCampus, weil die Mischung aus Akkreditierung durch eine deutsche – jedoch länderübergreifend arbeitende Agentur, einer staatlichen Hochschule als staatlicher Bildungsträger und das Preis-Leistung-Verhältnis einfach sehr gut war.
Ein großer Vorteil war zudem die räumliche Nähe zum Wohn- bzw. Arbeitsort, auch wenn das nur noch das „Sahnehäubchen“ war. Viel wichtiger war mir, dass ich mein Studium in diesem MBA-Programm flexibel plan konnte und die Vorlesungen und Klausuren immer nur an Samstagen stattfanden.

Sie hatten kein Erststudium und mussten daher eine Eignungsprüfung absolvieren, um zum MBA-Studium zugelassen zu werden. Wie haben Sie sich auf diese vorbereitet?

Zunächst habe ich vor der Bewerbung und Eignungsprüfung alle meine Zeugnisse und Nachweise über die berufliche Weiterbildung zusammentragen und reflektiert. Das notwendige Motivationsschreiben, das man als „Beruflich Qualifizierter“ verfassen und mit der Bewerbung abgeben muss, sollte man sehr strukturiert vorbereiten und durchaus Korrekturlesen lassen. Hier kann man sich durchaus von einem wissenschaftlichen Lektorat helfen lassen. Der geforderte Vortrag sollte durch eine PowerPoint-Präsentation unterstützt werden. Hier ist es wichtig, auf die wissenschaftliche Herangehensweise zur Darstellung des Lösungsansatzes einer Problem- bzw. Aufgabestellung zu achten. Im Fokus des Vortrages steht, wie das Problem erkannt und gelöst wurde und nicht die Vermarktung der eigenen Person.

Wie haben Sie das MBA-Fernstudium mit Ihrem Beruf und den anderen Verpflichtungen und Verantwortungen vereinbaren können?

Ich habe Präsenztermine und Klausuren des ersten und zweiten Semesters in die zweite Studienhälfte, also in das dritte und vierte Semester, verlagert. Diese Flexibilität bietet das MBA-Fernstudienprogramm, das war schon klasse. Ich konnte die Vorlesungen und Klausuren also individuell planen. Da diese nur an Samstagen stattfanden, hatte ich innerhalb der Woche Zeit für Beruf, Familie und beschränkte das Lernen auf die Abende bzw. die Urlaubszeiten.
Wenn es doch mal eng wurde und ich eine Empfehlung brauchte, konnte ich mich immer an das MBA-Beratungsteam wenden, die immer mit Rat und Tat zur Seite standen.

Haben Sie regelmäßig an den Präsenzveranstaltungen teilgenommen? Wie hilfreich war der persönliche Kontakt zu Studierenden und Dozentinnen bzw. Dozenten?

Auch wenn es nicht Bedingung ist, so sollte man doch versuchen, regelmäßig an den Präsenzveranstaltungen teilzunehmen und vorher einen Blick in die Studienbriefe zu werfen - besser noch, diese zu lesen. Das ist einfach empfehlenswert, weil man dann in den Vorlesungen Fragen, die beim Lesen aufkamen, mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen oder direkt mit den Dozentinnen bzw. Dozenten klären kann. Manche Vorlesungen habe ich während meines Studienzeitraums zwei- bis dreimal besucht, um das Thema zu verinnerlichen. Man geht dadurch besser gerüstet und auch etwas gelassener in die Klausuren und hat eine gute Chance, diese beim ersten Versuch zu bestehen.

Wie bewerten Sie das im Rahmen des Blended-Learning Konzepts zur Verfügung gestellte Lernmaterial?

Das MBA-Fernstudium ist zum Großteil ein Selbststudium. Die uns zur Verfügung gestellten Studienbriefe werden von den Dozentinnen und Dozenten selbst verfasst. Wir nutzten also exakt auf den Lernstoff zugeschnittenes Studienmaterial. Die Studienbriefe wurden immer zu Beginn eines jeden Semesters per Post in gedruckter Form an die Heimatadresse geschickt. Außerdem sind sie in elektronischer Form auf einer Lernplattform abrufbar. 24/7. Also muss man keinen Extrakoffer mit in den Kurz- oder Jahresurlaub nehmen, um an sein Studienmaterial heranzukommen, sondern ruft es online ab. Manche Dozenten stellen zusätzlich Podcasts zur Verfügung – ich habe diese immer auf längeren Autofahrten gehört und gelernt.

Haben Sie Ihre Ziele erreicht? Welche Veränderungen ergaben sich für Sie durch Ihr MBA-Fernstudium?

Ich war bereits vor Studienantritt in einer leitenden Funktion tätig, daher stand für mich eher die Absicherung der beruflichen Stellung im Vordergrund als der berufliche Aufstieg. Positiv zu bewerten ist, dass ich aufgrund des neu erworbenen Wissens in der Kommunikation mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern oder Rechtsanwälten deutlich sicherer bin als im Vorfeld. Heute gebe ich selbst Seminare im Bereich Arbeitsrecht.

Was würden Sie MBA-Interessentinnen und -Interessenten sowie MBA-Studienanfängerinnen bzw. -anfängern gerne mit auf den Weg geben?
Jeder sollte vor Studienbeginn seine eigenen Defizite hinterfragen. Ich musste z.B. meine Mathe- und Englischkenntnisse auffrischen. Hierfür gibt es am RheinAhrCamus übrigens Vorbereitungsseminare, an denen auch MBA-Fernstudierende teilnehmen können. Für alle, die zweifeln, ob man sich auch ohne Erststudium oder ohne Abitur an ein MBA-Fernstudium wagen kann, habe ich noch eine ganz persönliche Botschaft: „Traut Euch!“ Das fehlende Erststudium macht sich zwar hier und da bemerkbar – aber durch den Zusatzkurs „Wissenschaftliches Arbeiten“, die gegenseitige Unterstützung und nicht zuletzt durch einen sehr fairen und wertschätzenden Umgang unter den Kommilitoninnen und Kommilitonen auch mit den Dozentinnen und Dozenten, kann man diesen Sprung schaffen (übrigens: in jedem Alter)!

Bezeichnung des Studiengangs

MBA-Fernstudienprogramm

Bezeichnung des Abschlusses

MBA (Master of Business Administration)

Dauer des Studiums

30 Monate (fünf Semester)

Vollzeit, Teilzeit oder ist beides möglich?

Nur berufsbegleitend und als Fernstudiengang möglich

Kosten des Studiums

Die Studiengebühren betragen im ersten und zweiten Semester jeweils 2.100 Euro, im dritten und vierten Semester jeweils 1.900 Euro und im fünften 1.600 Euro. Für ein Wiederholungssemester zahlen die Teilnehmer*innen jeweils 500 Euro. Zusätzlich fällt ein studentischer Beitrag in Höhe ca. 110 Euro je Semester an.

Wer sein Studium in der Regelstudienzeit von fünf Semestern absolviert, zahlt ca. 10.150 Euro. Die Fahrt- und Übernachtungskosten für die Präsenzveranstaltungen in Remagen sind darin nicht enthalten.

Der RheinAhrCampus bietet einen Firmenrabatt an, falls mehrere Mitarbeiter*innen aus einem Unternehmen (mindestens fünf) an dem MBA-Programm teilnehmen.

Formale Voraussetzungen für die Bewerbung

  • abgeschlossenes Hochschulstudium
  • mindestens einjährige Berufserfahrung nach dem Erststudium
  • ODER: berufliche Qualifizierung

Durch die Gesetzgebung in Rheinland-Pfalz ist ein Studium auch ohne ersten Hochschulabschluss oder Abitur möglich. Diese "beruflich qualifizierten" Bewerber*innen müssen eine Eignungsprüfung erfolgreich bestehen und im Laufe ihres Studiums einen Zusatzkurs "Wissenschaftliches Arbeiten" belegen, in dem sie zielgerichtet Kenntnisse über wissenschaftliche Arbeitsweisen und Methoden erwerben, die für den erfolgreichen Studienabschluss benötigt werden.

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Die Hauptunterrichtssprache ist Deutsch, einige Veranstaltungen finden jedoch auf Englisch statt. Dafür werden Kenntnisse des Niveaus B2 des „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ erwartet.

Akkreditierung

Der MBA wurde durch die Agentur AQAS e.V. im Jahr 2016 re-akkreditiert, diese Re-Akkreditierung ist bis 2021 gültig.

Auszug aus der Bewertung:
“Die Ziele des erkennbar anwendungsorientierten, weiterbildenden Studiengangs sind deutlich und orientieren sich klar an dem Ziel der Fachhochschule Koblenz, folgende vier Merkmale zu stärken: Innovativität, Intensivität, Interdisziplinarität und Internationalität. Das Curriculum ist inhaltlich stimmig und pädagogisch wie didaktisch sinnvoll aufgebaut. Es umfasst die Vermittlung von Fach- und fachübergreifendem Wissen sowie methodischen, systematischen und kommunikativen Kompetenzen. Die Lernergebnisse der einzelnen Module richten sich nach den Gesamtzielen des Studiengangs.”

Wie viele Professoren, Mitarbeiter und Studierende gibt es?

Seit 2003 hat der RheinAhrCampus ca. 1.200 MBA-Absolvent*innen verabschieden können. Derzeit sind etwa 500 Teilnehmer*innen eingeschrieben. Insgesamt lehren über 50 Dozent*innen im MBA-Fernstudienprogramm. Zusätzlich sind fünf Mitarbeiter*innen der Hochschule nur für diesen MBA zuständig.

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    By | August 25th, 2016|Kommentare deaktiviert für MBA-Fernstudienprogramm RheinAhrCampus
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