Der Executive MBA in Digital- und Medienmanagement an der Hamburg Media School

Der Executive MBA in Digital- und Medienmanagement an der Hamburg Media School (HMS) ist für all diejenigen die richtige Wahl, die bereits erste Erfahrungen im Berufsleben gesammelt haben und nun im nächsten Schritt ein höheres Karrierelevel anstreben oder sich noch einmal komplett neu im Bereich der Digital- und Medienwirtschaft positionieren wollen.

Das Studium richtet sich also einerseits an alle, die verantwortungsvolle Positionen in der Digital- und Medienbranche anstreben und bisher einen anders gelagerten beruflichen Schwerpunkt haben, und ist andererseits an bereits Medienschaffende gerichtet, denen ein ausgeprägter ökonomischer Hintergrund fehlt.

Der Studienaufbau ist den Bedürfnissen von Teilnehmern mit oft schon sehr forderndem Berufsalltag angepasst, damit die Studierenden trotz eines intensiven Arbeitsalltags das Studium gut  bewältigen können. So gibt es langfristig und gut planbare Präsenzseminare an den Wochenenden, betreute Selbstlerntage und wählbare Module. Das Curriculum ist im Baukastensystem angelegt, das immer wieder auch Rücksicht auf besondere Job-Situationen und Anforderungen im Unternehmen nehmen kann. Die Regelstudienzeit beträgt zwei Jahre. Bei Bedarf kann sie aber auf drei Jahre verlängert werden.

Der EMBA an der HMS ist nicht nur berufsbegleitend, sondern explizit berufsintegrierend aufgebaut. Das Curriculum stellt daher vom ersten Tag an den unmittelbaren Transfer gelernter Inhalte zurück in das eigene Unternehmen in den Fokus.
Praxisnahe und top-aktuelle Lehrinhalte sollen direkt auf die berufliche Tätigkeit der Teilnehmer übertragen werden. Fallstudien, berufsbezogene Projekte und die Bearbeitung unternehmensrelevanter Fragestellungen in der Masterthese sichern die enge Verknüpfung von Studium und Berufsalltag und sorgen dafür, dass Teilnehmer wie Arbeitgeber gleichermaßen vom Studium profitieren.

Das Studium will aber nicht nur branchenspezifisches Fachwissen und operative Exzellenz, sondern auch die individuelle Persönlichkeit der Teilnehmer weiterentwickeln. Um möglichst präzise auf die jeweiligen Bedarfe der Studierenden reagieren zu können, wird auf eine enge Betreuung und intensive Lernatmosphäre in Kleingruppen (5-15 Teilnehmer) gesetzt. Jeder Studierende soll mit seinen individuellen Weiterbildungszielen, seiner persönlichen Motivation und seinen ganz spezifischen Entwicklungszielen wahrgenommen und optimal gefördert werden.

Dazu gehören regelmäßige Feedback-Gespräche mit der Studiengangsleitung und Karriere-Coachings mit in- und externen Experten. Ziel ist die Ausbildung erfolgreicher Macher, Innovatoren und Führungskräften, die mit strategischer Kompetenz, Sozial- und Führungskompetenz und Entscheider-Qualitäten ihre Ziele und die des Unternehmens zu gestalten vermögen.

Abschluss des Studium

Der Abschluss wird in Kooperation mit der Exzellenuniversität Hamburg vergeben, ist staatlich anerkannt und berechtigt zur Promotion.

Gliederung des Studiums

Unser Curriculum beinhaltet fünf wesentliche Elemente: Fundierung, Vertiefung, Spezialisierung, Anwendung und Internationalisierung.

Die Lehrinhalte umfassen alle Inhalte klassischer MBA-Disziplinen wie Bilanzierung, Controlling, Rechnungswesen und Verhandlungsführung. Ergänzt werden diese durch Kenntnisse der Produkte, Märkte und Prozesse der Digital- und Medienbranche, aber beispielsweise auch Online- und Medienrecht sowie Kommunikationstechnik. So wird jeder und jedem Studierendem unabhängig seiner Vorkenntnisse die wesentlichen Grundlagen der relevanten betriebswirtschaftlichen und medienspezifischen Kenntnisse vermittelt.

Dieses Wissen wird über das gesamte Studium konsequent vertieft, indem Inhalte seminarübergreifend immer wieder in neuer Art und Weise aufgegriffen und bearbeitet werden. Dabei wird stets sichergestellt, dass die Studierenden dieses Wissen durch den Transfer auf konkrete Beispiele und Szenarien aus ihrem Berufsalltag direkt in der Praxis anwenden und umsetzen können. Fallstudien, eigene Praxisprojekte und realitätsnahe Fragestellungen garantieren die praktische Relevanz der Inhalte und den direkt spürbaren Nutzen für deinen Arbeitsalltag.

So lernen Studierende nicht nur den deutschen Markt kennen, sondern werden auch mit den Besonderheiten der international agierenden Medienindustrie vertraut gemacht. Hierzu leisten die internationale Medienreise und der Innovation Field Trip besonders wertvollen Input.

Wahlpflichtmodule, auch Electives genannt, ermöglichen es darüber hinaus, das Studium neben selbstgelegter Schwerpunkte in den jeweiligen Seminaren weiter zu spezialisieren. Für diese Wahlmöglichkeiten arbeiten wir gezielt mit renommierten Partnern aus der Wirtschaft zusammen. Ebenso können Seminare aus unserem Nachbarstudiengang Digitaler Journalismus, beispielsweise „Crossmediale Produktion“ oder „Innovation und Kreativmanagement“, ausgesucht und belegt werden. Die Electives werden regelmäßig überarbeitet. Hierzu stehen wir im engen Kontakt mit unseren Studierenden und versuchen das Angebot entsprechend aktueller Interessen anzupassen. So sorgen wir dafür, dass diese Vertiefungen thematisch aktuell bleiben, tatsächliche Marktrelevanz und den größtmöglichen Mehrwert für unsere Studierenden haben.

Besonderheiten des Studiums

Im Gegensatz zum klassischen EMBA ist dieser berufsbegleitende Studiengang auf die Bedürfnisse von Fach- und Führungskräften aus der Digital- und Medienbranche zugeschnitten. Selbst betriebswirtschaftliche Basisseminare stellen einen Bezug zur Praxis in der Digital- und Medienwirtschaft her. So ist gewährleistet, dass die Studierenden direkt für ihren Arbeitsalltag profitieren.

Einen großen Stellenwert räumt die HMS dem Ausbau eines tragfähigen Netzwerkes aus Kommilitonen, Absolventen und Dozierenden (meist direkt aus der PRaxis) ein. Sie pflegt intensive Kontakte zu großen Verlagen und Unternehmen der Digital- und Medienbranche und wird von ihnen zum Teil auch finanziert. So wird den Studierenden im Rahmen unterschiedlicher Formate branchenrelevantes Wissen aus erster Hand vermittelt.

Ablauf des Bewerbungsverfahrens

Interessenten können sich jederzeit bewerben. Das Bewerbungsverfahren beginnt mit dem Einreichen der Unterlagen wie dem tabellarischen Lebenslauf, einem Motivationsschreiben, Zeugniskopien, einem Nachweis über ausreichende Englischkenntnisse (z. B. TOEFL) usw. Sind die Unterlagen überzeugend, erfolgt eine Einladung zum persönlichen Interview mit der Leitung des Studiengangs und der Geschäftsführung. Spätestens drei Wochen darauf erfolgt die Zu- oder Absage. Der Einstieg ins Studium ist rollierend das ganze Jahr über möglich. Den Zeitpunkt kann der Student gemeinsam mit der HMS festlegen.

Fazit

Das Studium ist für junge Berufstätige geeignet, die bereits in der Medienbranche arbeiten oder dort Fuß fassen wollen und sich berufsbegleitend weiterbilden möchten. Der EMBA an der HMS bietet Wahlmöglichkeiten, sodass die Teilnehmer das Studium ihren beruflichen Interessen anpassen können. Der Praxisbezug wird durch Lehrbeauftragte und Praxisprojekte gewährleistet. Die Studierenden sind in ein breites Netzwerk aus Mitstudenten, Alumni, Partnern der HMS und Dozenten eingebunden, von dem sie auch nach dem Studium noch profitieren können. Auch wenn sich die Inhalte im Wesentlichen auf die Gegebenheiten der deutschen Digital- und Medienwirtschaft beziehen, bieten der zweiwöchige Auslandsaufenthalt und begleitende Seminare einen internationalen Bezug.

Der EMBA an der HMS richtet sich an Menschen, die sich in der Digital- und Medienbranche weiterentwickeln möchten. Wer eine Führungsposition in einem anderen Wirtschaftszweig anstrebt, der sollte über einen EMBA General Management oder Ähnliches nachdenken. Die HMS kann deutschlandweit als führend im Segment Media Management bezeichnet werden. Sie existiert seit 2003 konnte sich in dieser Zeit ein sehr hohes Renommee erarbeiten.

Interview mit einer Absolventin des Studiengangs

  • Stefanie Wolf
    Projektleiterin in der Geschäftsführung, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Warum haben Sie sich für die HMS entschieden?

Ein Master an einer anderen Hochschule wäre für mich aus finanziellen und logistischen Gründen vermutlich nicht in Frage gekommen. Die Wahl auf die HMS ergab sich automatisch durch die Kooperation mit der F.A.Z.. Der Standort Hamburg ist sehr attraktiv und von Frankfurt aus gut zu erreichen.

Welche anderen Institute kamen für Sie in die engere Wahl?

Nach meinem Bachelor wollte ich ursprünglich keinen Masterstudiengang mehr absolvieren. Durch die Kooperation der F.A.Z. mit der HMS ergab sich die Wahl automatisch. Mir gefiel von Anfang an das Studienprogramm und die Kommunikation mit der HMS, sodass ich nicht zögerte und mich direkt für das Stipendium bewarb.

Was ist das Besondere an dem EMBA-Programm dort?

Die Dozenten haben eine überdurchschnittlich hohe Praxiserfahrung und -affinität. Das ganze Studium ist sehr praxisorientiert und verliert gleichzeitig nicht den wissenschaftlichen Bezug und notwendigen akademischen Hintergrund. Das HMS-Umfeld ist im Gegensatz zu anderen großen Universitäten sehr familiär und nahbar. Das ganze Studium ist durch die kleine Klassengröße sehr intensiv und ich habe für mich persönlich sehr viel mitgenommen.

Wie sind sie mit der Doppelbelastung aus Arbeit und Beruf zurechtgekommen?

Durch das Vollstipendium der F.A.Z. erhielt ich einen Teil der Vorlesungstage freigestellt, was mir sehr half, mit den Projekten an der Arbeit zurecht zu kommen. Ohne die Freistellungstage wäre es natürlich nochmal schwieriger gewesen. Da ich auch meinen Bachelor schon berufsbegleitend in meinem jeweiligen Urlaub durchlaufen habe, wusste ich, was stressige Zeiten sind. Ich bin aber weiterhin der Meinung, dass sich eine solche Initiative und Investition in die eigene Persönlichkeitsentwicklung jederzeit lohnt.

Wie würden Sie Ihre Kommilitonen beschreiben?

Meine Kommilitonen waren sehr aufgeschlossen, locker und wurden im Laufe der Zeit zu guten Freunden. Wir waren in den Klausurenphasen eine „Leidensgemeinschaft“ und halfen uns durch die Zeit der großen Doppelbelastung. Alle Kommilitonen wussten, was stressige Arbeitswochen bedeuten und brachten viele eigene Praxisbeispiele in den Vorlesungen und in den Pausen mit.

Wie hat sich der EMBA auf Ihre Karriere ausgewirkt?

Durch den EMBA konnte ich tiefer in das Produktmanagement der F.A.Z. einsteigen, verstand noch mehr von Unternehmensführung und durchstieg tiefer das Produktcontrolling. Inzwischen bin ich Projektleiterin in der Geschäftsführung und wirke an unternehmensübergreifenden Projekten mit, die großen Einfluss auf das Geschäft der F.A.Z. haben. Weiterbildung und Weiterentwicklung ist für meinen Chef sehr wichtig, sodass mein Studium an der HMS jederzeit sehr geschätzt und gefördert wurde.

Können Sie das Gelernte im Arbeitsalltag anwenden?

Viele Dinge wende ich automatisch an, ohne es bewusst wahrzunehmen. Diverse gelernte Analysemethoden helfen sehr zur besseren Einschätzung der eigenen Geschäftsentwicklung. Auch kommunikativ lernte ich viele Dinge, die in meinem (Arbeits-)alltag nützlich sind.

Was sollten Interessierte unbedingt über das Studium wissen?

Es kommt mehr Arbeit auf einen zu, als man vorher glaubt, aber es macht auch doppelt so viel Spaß, als man vorher denkt. Die Teilnehmer/-innen studieren in einer Gemeinschaft und nicht für sich alleine. Das kann natürlich jeder selbst entscheiden, aber ich rate dazu, sich den Kommilitonen gegenüber zu öffnen und aktiv mitzumachen.

Wem würden Sie zu dem Studium raten, wem eher nicht?

Ich rate jedem zu diesem Studium, der neugierig auf neue Methoden ist, wissbegierig und bereit ist, aus sich herauszugehen. Wer gerne in seiner Komfortzone bleiben möchte, für den ist das Studium eher nichts.

Interview mit einem Absolventen des Studiengangs

  • Marcus Merheim
    Gründer "hooman EMPLOYER MARKETING"

Warum haben Sie sich für die HMS entschieden?

Nach meinem Bachelor in International Marketing in den Niederlanden vor vielen Jahren hatte ich immer latent den Wunsch, noch einen Master anzuhängen. Aufgrund des dann doch immer sehr konsumierenden Arbeitsalltags ist die Realisierung dieses Wunsches über die Jahre etwas nach hinten gerückt, bis mein damaliger Arbeitgeber XING Kooperationspartner der HMS wurde – diese Chance habe ich dann genutzt und bis heute keine Sekunde bereut.

Welche anderen Institute kamen für Sie in die engere Wahl?

Natürlich habe ich mich immer mal wieder mit unterschiedlichen Instituten auseinandergesetzt, aber irgendwie ist dabei sowohl inhaltlich wie auch menschlich nie der Funken übergesprungen. Aufgrund meines bisher sehr stark digital und kommunikationsgeprägten Werdegangs machte der EMBA in Digital- und Medienmanagement der HMS inhaltlich sehr viel Sinn, und nach den ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen dort fühlte ich mich verstanden und sehr gut behandelt – die Leute sind (auch wenn es merkwürdig klingt) einfach total nett!

Was ist das Besondere an dem EMBA-Programm dort?

Mir ist immer schon eine ausgewogene Mischung von Praxis und wissenschaftlicher Unterfütterung wichtig gewesen – wenn im beruflichen Kontext eine Seite zu stark überwiegt, dann kann das schnell zu einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis führen. Zusätzlich war ich von meiner alten Hochschule in den Niederlanden keine riesigen Hörsäle gewohnt, sondern kleine Arbeitsgruppen, die sich intensiv zu den jeweiligen Themen austauschen können. Das war für mich ein entscheidender Vorteil: Praxisnaher Austausch mit wissenschaftlich fundierten Dozierenden und natürlich auch Kommilitonen.

Wie sind sie mit der Doppelbelastung aus Arbeit und Beruf zurechtgekommen?

Hier muss man mit offenen Karten spielen: Wer denkt, dass dieses Studium ganz entspannt nebenher zu absolvieren ist, der liegt falsch, gerade wenn man in einem fordernden Job tätig ist. Es braucht schon eine Menge Committment, man muss es wirklich wollen, und man sollte in der Lage sein, (für einen wie ich finde sehr überschaubaren Zeitraum) andere Prioritäten setzen. Denn gerade in den Klausurphasen ist die Belastung schon recht hoch, Seminararbeiten und ähnliches sind da schon wesentlich besser zu planen und etwa mit Projektspitzen im Job zu vereinbaren. Zusätzlich bietet die rollierende Blockplanung sehr gute Planungsmöglichkeit, sofern man das jeweilige Jahr im voraus vernünftig strukturiert.

Wie würden Sie Ihre Kommilitonen beschreiben?

Ich glaube, dass mich meine Kommilitonen mental durch das Studium getragen haben. Irgendwie waren wir alle sehr schnell sehr eng miteinander verbunden, jede und jeder hatte eine ganz eigene Lebens- und Berufsgeschichte zu erzählen, und uns alle hat der Antrieb vereint, gemeinsam etwas Großes zu schaffen. So wurde sich dann gegenseitig motiviert, mitgerissen, und natürlich auch hin und wieder schonmal miteinander gefeiert – so wie es sein muss!

Wie hat sich der EMBA auf Ihre Karriere ausgewirkt?

Offen gesagt hat der EMBA bei mir den Hunger nach „mehr“ geweckt: Bis zum Studium war ich sehr stark auf meine Marketing- und Kommunikationsthemen fokussiert, das war sozusagen das Zimmer, in dem ich mich am längsten aufgehalten habe. Um in diesem Bild zu bleiben war der EMBA dann der Schlüssel, mit dem ich auch andere Zimmer in diesem Haus aufschließen konnte, und ich muss sagen, dass ich nun gerne im ganzen Haus unterwegs bin. Übertragen auf meine Karriere bedeutet das, dass ich nun das große Ganze wesentlich besser sehen kann und unternehmensinterne Zusammenhänge noch wesentlich besser verstehe. Nach Abschluss meines Studiums bin ich in die Geschäftsführung einer Beratung im Bereich Employer Branding gewechselt, bevor ich dann im Sommer 2021 mit hooman EMPLOYER MARKETING mein eigenes Unternehmen gegründet habe – und heute so erfüllt wie noch nie zuvor arbeite.

Können Sie das Gelernte im Arbeitsalltag anwenden?

Absolut! In vielen Unternehmen wird „management by gut feeling“ betrieben, also Entscheidungen eher aus dem Bauch heraus getroffen. Aber es gibt beispielsweise eine Menge ganz wundervoller Analyse-, Bewertungs- und Entscheidungsmethoden und -tools, die mir jeden Tag dabei helfen, komplexe Sachverhalte rational und für alle Beteiligten nachvollziehbar zu betrachten. Was ebenfalls hervorgehoben werden sollte ist die inhaltliche Nähe zu Medien-spezifischen Aspekten in annährend allen Modulen, und dies so, dass es sich nie konstruiert anfühlte.

Was sollten Interessierte unbedingt über das Studium wissen?

Einerseits ganz klar, dass das Studium enorm die Sichtweite erhöht und Studierende dazu befähigt, Themen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Und andererseits, dass es nicht nur ein Studium ist, sondern dass man (sofern man sich darauf einlässt) auch ein ganz wundervolles Netzwerk hinzugewinnen kann – und das in Hamburg, einer der wichtigsten Medienstädte in Deutschland!

Wem würden Sie zu dem Studium raten, wem eher nicht?

Ein Interesse an Wirtschaftsthemen gepaart mit Neugierde für die unterschiedlichsten Aspekte rund um Medien sind in meinen Augen Voraussetzung für das erfolgreiche Absolvieren des Studiums. Und dann hilft es natürlich, wenn man in der Lage ist (oder noch lernen möchte), immer wieder den inneren Schweinehund zu überwinden. Wenn man es dann geschafft hat, dann ist das Gefühl aber definitiv all die Mühe wert!

Interview mit einem Vertreter der Hochschule HMS

  • Prof. Dr. Armin Rott
    Wissenschaftlicher Leiter des Fachbereichs Medienmanagement
    Hamburg Media School

Was ist das Besondere am MBA an der HMS?

Erstens schätzen unsere Teilnehmer besonders, dass kaufmännisches und Medienwissen bei uns miteinander verknüpft werden. Als Medien-MBA macht ihn das einzigartig. Zweitens ist das Förderer- und Alumninetzwerk außergewöhnlich, in das die Studierenden stark eingebunden sind. Unsere Uni ist ein Public Private Partnership und wird zu einem Viertel von der Stadt Hamburg und zu 50 Prozent von der deutschen Medienwirtschaft getragen. Das ermöglicht einen intensiven Austausch. Auch wenn es uns erst seit zehn Jahren gibt und in jedem Jahr nur etwa 20 Studierende ihren Abschluss machen, arbeiten doch alle in einer Branche, die sehr eng verknüpft ist. Leuten, die an Forschung interessiert sind, würde ich den Studiengang allerdings nicht empfehlen, auch wenn wir selber auch Forschung betreiben.

Was unterscheidet den Fulltime und den Executive MBA? Für welche Zielgruppen wurden die Studiengänge jeweils konzipiert?

Der wesentliche Unterschied ist, dass die einen neben dem Studium arbeiten und die anderen nicht. Daraus ergibt sich eine unterschiedliche Soziodemografie. Die Teilnehmer des EMBA sind in der Regel älter und haben mehr Erfahrung. Beim MBA sind die Studierenden jünger. Auch wenn die Qualifikationen ähnlich sind, bieten wir im Vollzeit-MBA mehr Orientierung und mehr Kontaktpunkte zu den verschiedenen Branchen an. Im EMBA gibt es mehr Wahlmöglichkeiten. So kann sich jeder auf die Themen konzentrieren, die für seinen Arbeitsalltag wichtig sind. Während die Projektarbeiten im MBA von der Schule rekrutiert werden, arbeitet man im EMBA an eigenen Projekten. Die Lehrinhalte ähneln sich aber in beiden Programmen.

Wie würden Sie Ihre Studenten charakterisieren?

Ich würde sagen, sie sind untypische MBAler. Sie interessieren sich zwar auch fürs Geldverdienen, aber es gibt nicht diese Ellenbogenmentalität. Sie sind mit sehr viel Leidenschaft dabei und brennen für ihre Arbeit, auch wenn sie nicht immer Kreative sind. Sie stellen die Idee vors Geld und sind sehr interessiert. Das sagen auch alle Dozenten, die bei uns unterrichten. Und sie sind sehr heterogen, vom Elektrotechniker bis zu Geisteswissenschaftler ist alles dabei.

Was unterscheidet Ihre Studenten von denen anderer Universitäten?

Sie sind überdurchschnittlich motiviert und eine sehr fordernde Gruppe. Der Kontakt zu den Studierenden ist sehr direkt: Meine größte Vorlesung an der Uni Hamburg halte ich vor 1.200 Leuten. An der HMS hingegen kennt man alle gleich beim Namen. Trotzdem bilden wir keine Eliten aus, sondern die Zusammensetzung der Gruppen ist in jeder Hinsicht sehr ausgewogen.

Warum sollte man den MBA in Deutschland und nicht im Ausland erwerben?

Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftszweigen wie zum Beispiel der Automobilindustrie ist unser Markt nicht international verflochten, sondern ein nationaler Markt. Einzelne Studenten gehen zwar ins Ausland, um dort Medienmanagement zu studieren, doch meistens, weil sie ins Ausland wollen und nicht, weil sie damit besser auf eine Karriere in Deutschland vorbereitet werden.

Wie genau läuft der Bewerbungsprozess ab? Nach welchen Kriterien erfolgt die Zulassung?

Ich denke, das Verfahren ist ähnlich wie an anderen Hochschulen auch. Es beginnt mit einer schriftlichen Bewerbung, bei der alle Zeugnisse und Unterlagen einschließlich eines Motivationsschreibens eingereicht werden. Anschließend folgt ein Assessment-Center, in dem wir Fähigkeiten wie geistige Flexibilität abfragen. Im persönlichen Gespräch soll auch geklärt werden, ob wir zusammenpassen. Einige Bewerber haben falsche Vorstellungen, was sie im Studium erwartet. Wer zum Beispiel eine PR-Karriere anstrebt, dem würde ich eher abraten. Am Ende des Bewerbungstages erfährt man das Ergebnis. Was wir nicht verlangen, ist ein GMAT. Wir bieten eine Early Admission an, bei der man sich zum 15. Februar für den Studienstart im Oktober bewirbt.

An welchen anderen Universitäten bewerben sich Ihre Studenten in der Regel noch? Was unterscheidet die HMS von diesen Unis?

Beim EMBA gibt es deutschlandweit nicht viele Unis, mit denen wir konkurrieren. Steinbeis in Berlin bietet ein berufsbegleitendes Medienmanagement-Studium an. Meines Wissens werden die Studierenden aber zu einem großen Teil von den Unternehmen geschickt, während sie bei uns eher vom freien Markt kommen. Im Vollzeit-MBA konkurrieren wir mit allen MBA-Programmen, aber auch nicht wirklich, weil unsere Studenten wissen, dass sie in die Medienbranche wollen. Deshalb sind andere Master-Angebote keine echte Konkurrenz. Was in Hannover angeboten wird, ist eher forschungsorientiert.

An der Bauhaus-Uni in Weimar habe ich selber einige Jahre unterrichtet. Das Studium ist eher geisteswissenschaftlich ausgerichtet und der Standort ist schwierig, weil keine großen Medienhäuser dort ansässig sind. Das Gleiche gilt für Ilmenau. Letztlich konkurrieren wir mit allen Angeboten, die nichts kosten. Was man uns zum Vorwurf machen kann, ist, dass wir noch nicht alle Plätze über Stipendien finanzieren können, sondern die Studierenden an den Kosten für das Angebot beteiligen müssen. Daran arbeiten wir aber noch.

Auf welche Forschungsergebnisse der Universität sind Sie besonders stolz?

Meine Kollegen und ich führen alle noch ein zweites Leben an der Uni. Trotzdem wird an der HMS sowohl Grundlagen- als auch Anwendungsforschung betrieben. Eine Kollegin von mir, eine Medienpsychologin, beschäftigt sich mit Privatsphäre im Netz. Ich erforsche unter anderem die Erfolgsfaktoren von Medienprodukten wie politischen Magazinen oder Bestsellern. Darüber hinaus machen wir Drittmittel finanzierte Forschung in sogenannten Thinktanks.

Wer sind Ihre Dozenten?

Im ersten Jahr werden die Studenten eher von Wissenschaftlern, im zweiten eher von Praktikern unterrichtet. Wir vergeben viele Lehraufträge, sodass wir sehr flexibel sind und auf aktuelle Trends mit entsprechenden Lehrangeboten reagieren können. Unsere Dozenten sind trotz ihres Expertenwissens auch didaktisch fit, viele haben promoviert. Im Rahmen anderer Formate wie den „Kamingesprächen“ laden wir auch gestandene Persönlichkeiten aus der Branche ein, die den Studenten einen Einblick in ihr Gebiet geben.

Was macht für Sie den Reiz der Arbeit an der HMS aus?

Ich habe die HMS vor zehn Jahren mit gegründet und mir damit auch meine eigene Spielwiese mit einer Mischung Wissenschaft und Praxis geschaffen. Inzwischen würde ich uns als führend in einem kleinen Markt bezeichnen. Wenn wir einen Online-Marketing-Kongress veranstalten, dann machen wir den besten, bei dem in der Pause noch Jan Delay drei Songs spielt. Für mich persönlich ist das Schönste, wenn ich ehemalige Studenten treffe. Wir machen Umfragen, wie stark uns die Absolventen auf einer Skala von 1 bis 10 weiterempfehlen würden. Neulich habe ich zum ersten Mal eine 8 bekommen. Sonst liegen wir immer zwischen 9 und 10.

Abschluss

Executive Master of Business Administration (EMBA) in Digital- und Medienmanagement

Staatliche Anerkennung und Akkreditierung

Der EMBA in Digital- und Medienmanagement ist durch die Kooperation mit der Universität Hamburg staatlich anerkannt und berechtigt zur Promotion. Der Studiengang ist zudem durch die Agentur ACQUIN akkreditiert.

Regelstudienzeit

24 Monate (im Bedarfsfall erweiterbar auf 36 Monate)

Kosten des Studiums

25.000 Euro für Selbstzahler und Mitarbeiter der Förderunternehmen der Hamburg Media School. 32.000 Euro für Unternehmen, die noch nicht zum Fördernetzwerk der HMS gehören. Darin enthalten sind sämtliche Immatrikulationskosten für die Universität Hamburg und Unterrichtsmaterialien. Bücher können in der Bibliothek geliehen werden und müssen nicht extra angeschafft werden. Individuelle Finanzierungsmodelle und Ratenzahlungen sind möglich. Zusätzliche Kosten fallen allein für die zweiwöchige Medienreise ins Ausland an, die allerdings freiwillig ist.

Formale Voraussetzungen für den Studiengang

  • abgeschlossenes Erststudium an einer staatlich anerkannten Universität oder Fachhochschule
  • mindestens ein Jahr Berufserfahrung (im Einzelfall kann geprüft werden, ob die Berufserfahrung durch das Belegen zusätzlicher Seminare ersetzt werden kann)
  • sehr gute Deutsch und Englischkenntnisse (Nachweis durch TOEFL erforderlich)
  • erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren, bestehend aus der schriftlichen Bewerbung und einem persönlichen Interview

Welche technischen Voraussetzungen oder Arbeitsmittel muss man mitbringen?

Studierende sollten über einen eigenen PC mit Internet-Zugang und eine persönliche E-Mail-Adresse verfügen. Zudem sind eine Textverarbeitungssoftware sowie ein Programm zur Erstellung von Präsentationen notwendig.

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Von Bewerbern, die kein Studium im englischsprachigen Ausland abgeschlossen haben oder Anglistik bzw. Amerikanistik in Deutschland studiert haben, wird ein Nachweis über ausreichende Englischkenntnisse benötigt. Akzeptiert wird an der HMS der „Test of English as a Foreign Language“ (TOEFL) mit mindestens 230 Punkten in der „Computer Based“-, 570 Punkten in der „Paper Based“- oder 90 Punkten in der „Internet Based“-Version.

Wenn Bewerber aus dem Ausland kommen oder weniger als fünf Jahre in Deutschland leben, müssen sie nachweisen, dass ihre Deutschkenntnisse ausreichend sind. Es ist mindestens das Ergebnis der zentralen Mittelstufenprüfung erforderlich, wünschenswert ist das Ergebnis der zentralen Oberstufenprüfung.

Wie viele Professoren, Mitarbeiter und Studenten gibt es?

Etwa 10 Studierende gibt es pro Jahrgang im EMBA.

Partneruniversitäten

  • Bond University, Robina, Australien
  • Jönköping International Business School, Jönköping, Schweden
  • Latvian Academy of Culture, Riga, Lettland
  • London School of Economics and Political Science, London, Großbritannien
  • Rajiv Gandhi Indian Institute of Management, Nongthymmai, Shillong, Meghalaya, Indien
  • Shanghai Jiao Tong University, School of Media & Design, Shanghai, China
  • University of Copenhagen, Kopenhagen, Dänemark
Lassen Sie sich beraten:
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Camilla Owen
Büro für Studienorganisation

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    By | August 25th, 2016|Kommentare deaktiviert für Executive MBA in Digital- und Medienmanagement an der Hamburg Media School
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