Executive MBA

Der berufsbegleitende Executive MBA wurde von der Bertelsmann Stiftung, der Heinz Nixdorf Stiftung und dem Daimler Fonds 2004/2005 eingerichtet. Er sollte die theoretische und praktische Ausbildung moderner Manager für die Zukunft sicherstellen. Viele deutsche Universitäten bewarben sich um das Programm, die TU München bekam schließlich den Zuschlag. Der MBA wurde nach den Wünschen der Wirtschaft eingerichtet, entsprechend praxisorientiert ist das Studium. Neben Wirtschaftsprofessoren gibt es viele Dozenten und Referenten aus der direkten Berufspraxis. Auch zu Evening Sessions werden regelmäßig Führungskräfte, die von ihren beruflichen Erfahrungen berichten, eingeladen.

Rund 25 Teilnehmer pro Jahr werden in den Studiengang aufgenommen. Die Teilnehmer, die im Schnitt 37 Jahre alt sind, müssen einen akademischen Erstabschluss und mindestens vier Jahre Berufserfahrung vorweisen, durchschnittlich kommen sie jedoch auf elf Jahre Berufs- und fünf Jahre Führungserfahrung.

Insgesamt 75 Präsenztage absolvieren die Teilnehmer während des Studiengangs. Acht Mal kommen sie für jeweils eine Woche an den Campus in München, darüber hinaus verbringen sie zwei Präsenzblöcke im Ausland: 12 Tage an der Tsinghua University in Peking und sieben Tage an der Universität St.Gallen.

Bisher haben Studenten aus 20 Ländern – darunter neben Deutschland auch China, Venezuela, Mozambik oder Brasilien – das Programm absolviert. Darunter sind viele Ingenieure oder Wirtschaftswissenschaftler, aber auch Mediziner, Juristen oder Geisteswissenschaftler machen den MBA.

Knapp zwei Drittel des Unterrichts finden auf Englisch statt – vor allem in Fächern wie Finance oder Innovation Management, in denen die wissenschaftliche Fachsprache ohnehin Englisch ist. Change Management, Persönlichkeitsentwicklung und Recht werden hingegen auf Deutsch gelehrt. Während des Studiums werden alle Inhalte eines General-Management-Programms vermittelt. Dazu gehören Corporate Strategy oder Marketing genauso wie Supply Chain Management oder International Management.

Besonderheiten des Studiums

Der Executive MBA beschränkt sich nicht auf das General Management. Denn eine künftige Führungskraft braucht nicht nur das betriebswirtschaftliche Know-how, sondern auch Führungs- und Kommunikationskompetenz. Die Teilnehmer bekommen deshalb Medientraining und absolvieren Konfliktmanagement-Einheiten. Zudem wird jedem Teilnehmer während des gesamten Studiums ein Mentor zur Seite gestellt, mit dem er an sich arbeiten und sich persönlich weiterentwickeln kann.

Aufnahmeverfahren

Das Studium beginnt immer Ende April/Anfang Mai.

Ablauf des Aufnahmeverfahrens

  • Persönliches Beratungsgespräch
  • Bis Mitte Januar schickt der Bewerber seine Unterlagen (entweder auf Deutsch oder auf Englisch) inklusive eines Lebenslaufs, Nachweisen des akademischen Erstabschlusses und der Englischkenntnisse, zweier Referenzen, eines Motivationsschreibens sowie eines Essays ein. In dem ein- bis zweiseitigen Motivationsschreiben legt man die Gründe dar, warum man dieses Programm machen und was man damit erreichen will. In dem Essay (2.000 Wörter) bearbeitet der Bewerber wissenschaftlich ein betriebswirtschaftliches Thema wie einen Beispielfall aus dem Change Management. Das konkrete Thema im Bewerbungsformular wird jährlich geändert.
  • In einem persönlichen Gespräch, das auf Deutsch und Englisch geführt wird und eine halbe Stunde dauert, werden die Motivation des Bewerbers und seine Eignung für den Studiengang überprüft.
  • Rund 25 Teilnehmer werden dann ausgewählt

Prominente Absolventen

  • Brita Hemme
    Internal Communications
    General Secretariat of the Council of the European Union
    Brüssel
    Absolventin 2007
  • Tanja Mertin
    Global Capability Director
    Accenture
    Mumbai
    Absolventin 2010
  • Mattia Moscardino
    Business Development Manager
    HE Space
    München
    Absolvent 2012
  • Jan-Peter Schwartz
    Head of Corporate Communications
    Siemens AG – Energy Sector
    Erlangen
    Absolvent 2012

Fazit

Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, kann hinterher einen MBA an einer der renommiertesten Hochschulen Deutschlands vorweisen.

Ein hoher Praxisbezug und enger Austausch mit kooperierenden Unternehmen sichert bei diesem Studiengang die Aktualität und Nähe zur Wirtschaft. Dem Bedarf der Unternehmen, künftige Führungskräfte entsprechend auszubilden wurde mit dem Konzept des Studiengangs Rechnung getragen. Hinzu kommt, dass das Studienprogramm durch die Bertelsmann Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung und den Daimler Fonds mitbegründet wurde. Entsprechend praktisch ist das Programm angelegt, zumal viele Dozenten aus der Praxis stammen und bekannte Unternehmerpersönlichkeiten in Kamingesprächen den Studenten direkt von ihren beruflichen Erfahrungen berichten und für Fragen zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus bietet das Programm nicht nur reines General-Management-Wissen, sondern der Student kann sich mit Hilfe eines persönlichen Mentors weiterentwickeln. Auch ist der MBAsehr international ausgelegt: Zwei Präsenzmodule verbringen die Studenten im Ausland, an der renommierten Uni St. Gallen und in China, der aufstrebenden Wirtschaftsmacht. Zudem werden große Teil des Programms auf Englisch durchgeführt.

Interview mit einem Absolvent und einer Teilnehmerin

  • Thomas Bella
    Senior Manager im strategischen Einkauf
    EADS
    Absolvent des EMBA im Programm 2008/2009
  • Carolina Fontes
    Projektleiterin in der Produktentwicklung
    Kraft Foods
    Ist seit April 2012 Teilnehmerin des Executive MBA-Programms

Herr Bella, Frau Fontes, warum haben Sie sich für den Executive MBA der TUM School of Management entschieden?

Bella: Weil ich das Studium mit meiner Familie und dem Job vereinbaren wollte, kam für mich nur ein berufsbegleitendesMBA-Programm in Frage. Am Communicate-Studiengang, der sich von den vielen anderen, finanzlastigen MBA-Programmen stark unterscheidet, haben mich vor allem die Themen „Umsetzung von Veränderungsprozessen in Unternehmen“ und die „Weiterentwicklung von Führungskompetenz“ nach aktuellem Wissenstand gereizt. Ausschlaggebend war aber auch die Nähe der Universität zu meinem Wohnort und Arbeitsplatz. Ich wollte auch das Campus-Leben an einer größeren Universität erleben, deshalb kam für mich kein Programm, das weniger auf Präsenztage und mehr auf den Online-Austausch setzt, in Frage. Zudem war nach neun Jahren im Job der Wunsch da, noch mal Literatur zu wälzen, Theorie zu lernen und sich selber weiterzubilden. Der Zusatzabschluss eines anerkannten MBA-Programmes bereichert den persönlichen Lebenslauf und motiviert für zukünftige berufliche Veränderungen.

Fontes: Erstens wohne ich in München und damit sehr nah an der Uni, das ist sehr praktisch. Auch der gute Ruf der TU war für mich entscheidend. Mit gefällt auch, dass der Studiengang sehr praxisnah ausgerichtet ist. Hinzu kommt, dass es ein Teilzeitprogramm ist und die Teilnehmer schon relevante Berufserfahrung haben, denn der Austausch mit erfahrenen Kollegen ist mir wichtig. Da ich mich in Richtung Führungskraft mit Personalverantwortung entwickeln möchte, fand ich den Schwerpunkt auf Communication und Leadership sehr interessant. Außerdem bin ich Ingenieurin und will mir betriebswirtschaftliches Wissen aneignen.

Wo arbeiten Sie heute?

Bella: Ich arbeite bei EADS als Senior Manager im strategischen Einkauf.

Haben sich Ihre Erwartungen an Ihr Studium erfüllt? Gab es Überraschungen?

Bella: Mehr noch, beispielsweise das Auslandsmodul in China hat die Erwartungen sogar übertroffen. Denn die Partnerschaft mit der Tshinghua Universität in Peking ist sehr eng, die Vorlesungen und Veranstaltungen waren gut vorbereitet und inhaltlich toll. Man konnte innerhalb von zwei Wochen viel über die interkulturellen Schwierigkeiten sowie über die politischen und die wirtschaftlichen Belange erfahren. Das waren wertvolle Erfahrungen, die Unterlagen dazu benutze ich heute noch. In meiner derzeitigen Aufgabe ist interkulturelle Sensibilität für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Partnern und Zulieferern aus aller Welt unabdingbar.

Fontes: Bis jetzt hat das Studium meine Erwartungen erfüllt. Ich finde, dass das Programm gut organisiert und das Niveau der Teilnehmer sehr hoch ist. Ich glaube, dass wir alle sehr von der Theorie durch die Professoren, aber auch durch die Arbeit mit den Kommilitonen profitieren werden. Das ist genau das, was ich mir erhofft habe.

Wie würden Sie die Studierenden an der Hochschule beschreiben?

Bella: Wir waren alle zwischen 30 und 45 und hatten schon viel Berufserfahrung. Es gab selbständige Unternehmer, aber auch Juristen und Betriebswissenschaftler. Neben mir als Maschinenbauer war noch ein weiterer Ingenieur in der Klasse. Fast alle Studenten kamen aus Deutschland, dazu kamen noch drei Teilnehmer aus Schweden, der Türkei und Italien.

Fontes: Es ist eine bunte Mischung. Die meisten Teilnehmer kommen aus Deutschland, neben mir als Brasilianerin gibt es aber noch zwei weitere ausländische Kommilitonen. Durchschnittlich sind wir Mitte bis Ende 30, haben acht bis zehn Jahre Berufserfahrung. Es gibt viele Ingenieure, aber auch Betriebswissenschaftler, Architekten, Juristen und Journalisten. Ich finde es sehr schön, mit Kollegen aus anderen Studiengängen zu arbeiten.

Inwiefern kann so ein MBA für die Karriere helfen?

Bella: Grundsätzlich werden Headhunter oder andere Unternehmen auf jemanden aufmerksam, der einen MBAabschließt und sich am Arbeitsmarkt positionieren will. Ich selbst wollte mich nach meinem Abschluss auch verändern, man hat ja unheimlichen Antrieb nach so einem intensiven Programm, aber auch Erwartungen. Ich entschied mich, innerhalb unseres Konzerns eine neue, interessante Herausforderung anzunehmen, die meinen Anforderungen, aber auch Erfahrungen gerecht wurde. Heute profitiere ich davon, dass ich gelernt habe, wie man interdisziplinäre Netzwerke fördert, erfolgreich nutzt und in ihnen kommuniziert. Man wird auch sicherer in der Gestaltung und Kommunikation von Veränderungsprozessen. Alles Fähigkeiten, die sich durch dieses Zusatzstudium verfestigt haben und mir helfen, in unserem zunehmend komplexeren und internationalen Geschäftsumfeld zu agieren. Durch das MBA-Studium habe ich aber auch viele neue Kontakte aus anderen Branchen kennen gelernt.

Fontes: Der MBA ist sehr gut, wenn man den nächsten Karriereschritt machen und mehr Verantwortung übernehmen will. Dafür ist man durch das Studium vorbereitet, gerade was das betriebswissenschaftliche Wissen angeht.

Inwiefern haben Sie noch Kontakt zu anderen Studenten, zu Dozenten oder dem Alumni-Netzwerk?

Bella: Der Kontakt zu den Alumni ist mir sehr wichtig – zumindest hier im Münchner Raum trifft man sich, es haben sich auch gute Freundschaften entwickelt. Zur TU München habe ich noch regelmäßigen Kontakt, weil dort viele Dinge auch nach dem Studium, z.B. Events, Vorträge, Weiterbildungsblöcke, angeboten werden.

Was sollten künftige Studierende über die Hochschule und Ihren Studiengang wissen?

Bella: Es ist wichtig zu wissen, dass es eines der Programme ist, das auf die Soft Skills aufbaut. Durch die Interaktion beispielsweise in den Projektarbeiten hat man auch die Chance, sich persönlich und als Führungskraft weiterzuentwickeln. Über die TU München muss ich, denke ich, ohnehin wenig sagen, weil sie wirklich einen sehr guten Ruf genießt, auch international.

Fontes: Man muss offen sein und sich mit den Kommilitonen austauschen wollen, denn von deren Erfahrung kann man enorm profitieren, was man dann in der eigenen Firma dann umsetzen kann. Auch von der TU habe ich einen sehr guten Eindruck. Alles ist sehr gut organisiert, die Professoren sind sehr gut und verwenden viele praktische Beispiele.

Wie sehr vereinnahmt einen das Studium?

Bella: Man geht schon an seine Belastungsgrenzen. Es ist auch Sinn und Zweck so eines Programms, seine persönlichen Grenzen auszuloten. Ich habe viele Wochenenden und die Urlaubstage von zwei Jahren dafür verwendet. Gerade für die Familie ist es eine enorme Belastung. Wenn die nicht hinter einem steht und den Rücken frei hält, dann geht es nicht. Aber für mich persönlich war das Studium eine Bereicherung. Ich habe mich selber neu kennen gelernt.

Fontes: Es verlangt schon sehr viel Koordination, gerade wenn man das Studium zusätzlich zu Familie und Beruf macht. Aber wenn man einigermaßen organisiert ist und sich vorher klar gemacht hat, dass die Zeit anstrengend sein wird, dann ist es machbar.

Welchen Personen würden Sie das Programm empfehlen?

Bella: Auf jeden Fall sollten es Leute mit fünf bis acht Jahren Berufserfahrung sein. Wenn jemand noch nie Personalverantwortung, aber eine Projektleitung in interdisziplinären Teams und mit Budgetverantwortung hatte, dann ist so ein Programm auf jeden Fall hilfreich. Aber auch für ambitionierte Leute, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen oder zukünftig im Ausland tätig sein möchten, kann sich das zeitliche und finanzielle Investment durchaus lohnen.

Fontes: Ich glaube, es ist schon gut, wenn man mindestens fünf Jahre in seinem Beruf gearbeitet und am besten auch schon die Position einmal gewechselt hat. Auch jemand, der etwas über internationales Management lernen will, ist hier richtig.

Gespräch mit einem Vertreter der Hochschule

  • Bernhard Kraus
    Managing Director

Herr Kraus, was ist das Besondere am Executive MBA an der TU München?

Die Idee unseres Executive MBA-Programms kommt aus der Wirtschaft. Das Programm ist auf eine Initiative der Bertelsmann Stiftung, der Heinz Nixdorf Stiftung und des Daimler Fonds hin aufgebaut worden. Auf Basis einer Befragung zahlreicher TOP-Führungskräfte in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland wurde ermittelt, welche Fähigkeiten und Kenntnisse eine Führungskraft der Zukunft braucht. Zusammen mit diesem Erkenntnissen und Ergebnissen aus der Managementlandschaft und unserer Expertise als forschungsstarke Exzellenzuniversität haben wir ein sehr modernes Weiterbildungsprogramm für Manager entwickelt, dass die General Management-Know-how mit Führung und Kommunikation verbindet. Mit unserem Expertenbeirat aus der Wirtschaft diskutieren wir stetig die Weiterentwicklung unserer Inhalte aus Sicht der Wirtschaft. Darüber hinaus können wir als forschungsstarke Universität neue Erkenntnisse exklusiv und unmittelbar in unserem Executive MBA integrieren.

Für wen ist der Studiengang genau das Richtige?

Für Nachwuchsführungskräfte und Manager, die ihrer Karriere eine Veränderung geben wollen. Sei es durch einen Branchenwechsel, eine Beförderung im Unternehmen oder auch durch den Schritt in die Selbstständigkeit. Wichtig ist dabei, dass unsere Teilnehmer einen starken Willen zur persönlichen Veränderung mitbringen und offen für neue Idee, Erkenntnisse und Perspektiven sind. Wir setzen unsere Teilnehmergruppen deshalb auch sehr heterogen zusammen: Neben Geistes- und Sozialwissenschaftlern sind Ingenieure, Naturwissenschaftler, Informatiker, Architekten, Wirtschaftswissenschaftler, aber auch Juristen und Ärzte im Programm. Und auch bei der Branchenzuordnung und den Berufsständen achten wir auf eine ausgewogene Mischung, so dass Mitarbeiter von Großunternehmen und Konzernen, Mitarbeitern von KMUs, Selbstständige und Mitarbeiter von Non-Profit-Organisationen mit- und voneinander lernen können und v.a. von den Perspektivenwechseln profitieren. Ca. 25-30 Prozent unserer Teilnehmer kommen aus dem Ausland, nahezu alle Teilnehmer bringen internationale Erfahrungen aus dem beruflichen Kontext mit ein.

Was unterscheidet den EMBA von ähnlichen Studiengängen an anderen Instituten in Deutschland oder Europa?

Zum einem können wir als staatliche Universität aktuelle Forschungserkenntnisse sozusagen in unseren Studienprogrammen „erstverwerten“ und damit unseren Teilnehmern eine Wissensvorsprung mitgeben. Weiterhin bieten wir durch unseren moderne Ansatz, General Management mit Führung und Kommunikation zu verbinden, den Teilnehmern die Möglichkeit sich fachlich und v.a. auch als Führungspersönlichkeit weiterzuentwickeln.

Mit welchen Hochschulen konkurrieren Sie denn?

Insbesondere mit den namhaften Premiumanbietern aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland.

Warum sollen sich die Studenten trotz der starken Konkurrenz ausgerechnet für den EMBA entscheiden?

Wichtig ist uns, dass die Erwartungen von beiden Seiten, d.h. von den Teilnehmern und uns, zusammenpassen. Schließlich ist ein Executive MBA in der Regel ein einmaliges Ereignis, dass in die jeweilige persönliche und berufliche Situation des Teilnehmers passen muss. Nur so wird das Executive MBAauch ein persönlicher Erfolg für den Teilnehmer und damit letztlich auch für uns. Sicher ist es darüber hinaus auch wichtig, dass die Teilnehmer offen sind für das Programm: offen für fachliche und persönliche Entwicklung durch die Programminhalte, offen für alternative Sichtweisen und Denkmuster durch die heterogene Gruppenzusammenstellung und auch offen dafür, sich aktiv ins Programm einzubringen. DieTUM als weltweit bekannte Marke und mit ihrer mittlerweile zweifachen Auszeichnung als Exzellenzuniversität ist ein weiterer Punkt, der bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollte, ebenso die Potenziale durch den starken Wirtschaftsraum München.

Was erwarten Sie für die Zukunft des Studiengangs?

Unser Executive MBA wird sich auch in den nächsten Jahren kontinuierlich weiterentwickeln, durch die beschriebenen Einflussfaktoren aus der Universität und der Wirtschaft. Schon jetzt stellen wir fest, dass sich der Stellenwert einer Führungskraft verändert: Neben der fachlichen Qualifikation werden v.a. Führungs- und Kommunikationskompetenzen stetig wichtiger. Kommunikation wird eine Führungsaufgabe, insbesondere auch im Hinblick auf die stetig fortschreitende Internationalisierung von Unternehmen und Organisationen. Auch Schlagworte wie „nachhaltige Unternehmensführung“, „Corporate Social Responsibility“ und „authentische Führung“ sind derzeit große Themen bei unseren Teilnehmern und uns.

Bezeichnung des Abschlusses

Executive Master of Business Administration (MBA)

Regelstudienzeit in Monaten

15 Monate Unterricht, 3 Monate Masterarbeit

Vollzeit, Teilzeit oder beides möglich?

Teilzeit. 75 Präsenztage in 8 einwöchigen Präsenzblöcken in München und 2 Präsenzblöcken im Ausland (12 Tage in Peking, 7 Tage in St. Gallen)

Namen der Partner-Universität im Ausland

Tsinghua University Peking (China), Universität St. Gallen (Schweiz)

Kosten des Studiums

32.000 Euro (in vier Raten) plus Studentenwerksbeitrag. Die Kosten für die Anreise und die Übernachtung müssen die Studenten selbst tragen.

Formale Voraussetzungen für den Studiengang (Abitur, Studium, etc.)

  • mindestens vier Jahre Berufserfahrung, idealerweise mit Führungserfahrung
  • zwei Referenzschreiben (eines vom direkten Vorgesetzten)
  • Akademischer Abschluss (Bachelor, Master, Magister oder Diplom) an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule.
  • Motivationsschreiben (1-2 Seiten)
  • Essay (ca. 2.000 Wörter)
  • Nachweis von Englischkenntnissen

Welche technischen Voraussetzungen/Arbeitsmittel muss man mitbringen?

Keine besonderen EDV-Kenntnisse nötig, dafür sind Notebooks für die Kurse teilweise notwendig.

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Gute Englischkenntnisse

Akkreditierung

Derzeit keine Akkreditierung.

Wie viele Professoren, Mitarbeiter und Studenten gibt es?

Ca. 80 Professoren und Dozenten, 8 feste Mitarbeiter, 30 aktuelle Studenten und 130 Alumni.

Bernhard Kraus
Managing Director Executive MBA

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