Der MBA Compliance und Datenschutz (MCD) an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS)

Der Masterstudiengang  MBA Compliance und Datenschutz (MCD) startete im Sommersemester 2017 an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS). Er richtet sich an Mitarbeiter von Unternehmen aus der Privatwirtschaft, beispielsweise zukünftige Compliance-Officer, Datenschutz- und Geldwäschebeauftragte oder Leiter der Internen Revision, spricht aber auch Freiberufler an wie Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Journalisten, Detektive oder Security Manager. Auch Interessenten aus der öffentlichen Verwaltung werden durch den Studiengang angesprochen, zum Beispiel wenn sie sich in der Wissenschaft, bei Ermittlungsbehörden und Krankenkassen mit den Themen Datenschutz und Compliance beschäftigen.

Der Studiengang gliedert sich in zwölf Module, die im Rahmen der Regelstudienzeit über fünf Semester verteilt sind. Verfügt ein Teilnehmer in einem Modul besondere Vorkenntnisse, erkennt die Hochschule einzelne Module an. Die Studienzeit verkürzt sich dann auf drei  Semester.

Im ersten Semester bekommen die Studierenden Basiskompetenzen in Compliance und Datenschutz vermittelt, die in den folgenden beiden Semestern vertieft werden. Im zweiten Semester gibt es ein Modul zu Rechtsgrundlagen, die Teilnehmer lernen Datenschutzrichtlinien, ISO 19600-Richtlinien für das Compliance Management System und dem IT-Sicherheitsgesetz kennen. Bereits im zweiten Semester wenden die Teilnehmer das Gelernte anhand von Fallstudien und Projekten an. In weiteren Modulen werden die Themen „Organisation, Kommunikation und Wissensmanagement“ sowie „Internationale Zusammenarbeit“ bearbeitet.

Das vierte Semester steht im Zeichen eines Praxisprojekts. Dabei sollen die Studierenden Fachkompetenzen bei der Entwicklung von Compliance in Unternehmen und Behörden erwerben, indem sie in ihren eigenen Unternehmen an Compliance- und Datenschutzthemen arbeiten. Sollte kein eigenes Unternehmen vorhanden sein, bietet die FHWS Unternehmen aus ihrem Netzwerk an.

Den Abschluss bilden ein Masterkolloquium und eine Masterarbeit. In den Masterarbeiten werden empirische Untersuchungen zu Spezialthemen aus dem Feld der Compliance durchgeführt und die Ergebnisse wissenschaftlich verallgemeinert.

Besonderheiten des Studiums

Das Studium zeichnet sich durch einen großen Praxisbezug aus. Die Dozenten sind zum einen Dozenten der FWHS, zum anderen Praktiker. So werden die einzelne Module zum Beispiel von Kriminalisten, Beratern, Rechtanwälten oder einem Staatsanwalt unterrichtet. Auf diese Weise bekommen die Studierende wertvolle Einblicke in verschiedene mögliche Einsatzgebiete.

Doch nicht nur wirtschaftlich-juristische Aspekte spielen eine Rolle. Auch ethisch-moralische Themen und Nachhaltigkeit werden diskutiert.

Aufnahmeverfahren

Nach der Online-Bewerbung auf https://mcd.fhws.de/online_bewerbung.html werden die Unterlagen zur Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen an die Prüfungskommission weitergeleitet. Diese entscheidet, ob der Bewerber zugelassen wird. Ein Bewerbungsgespräch gibt es nicht.

Fazit

Die internationale Norm ISO19600 sowie die Europäische Datenschutz-Grundverordnung verlangen nach immer mehr gut ausgebildeten Compliance-Spezialisten. Mit dem MBA Compliance und Datenschutz der FHWS ist ein weiterer Studiengang für dieses Fachgebiet auf den Markt, das bisher nur an wenigen Hochschulen angeboten wird. Wegen seiner speziellen Ausrichtung eignet sich der MBA vor allem für Compliance-Spezialisten in Unternehmen und Behörden oder für Berater. Wer sich lediglich einen Überblick über das Thema verschaffen möchte, sollte eine niedrigschwellige Weiterbildung wählen.

Verglichen zu anderen MBAs mit dem Schwerpunkt Compliance und Datenschutz ist das Angebot der FHWS vergleichsweise günstig. Da es sich um einen neuen Studiengang handelt, gibt es allerdings noch kein Alumni-Netzwerk und auch das Akkreditierungsverfahren läuft noch (Stand: Juli 2017). Da es sich aber insgesamt um einen recht jungen Ausbildungs- und Forschungsbereich handelt, wiegt das Renommee des Studiengangs nicht so schwer wie bei einem MBA in General Management. Zudem ist die FHWS als eine der größten Hochschulen Bayerns international bekannt für ihre praxisorientierte Forschung und Lehre und damit eine gute Referenz.

Interview mit  Dr. Angelika Kreitel, Professorin für Wirtschaftsinformatik und Studiengangsleiterin des MBA „Compliance und Datenschutz“ an der FH Würzburg

Was ist das Besondere an dem MBA-Programm „Compliance und Datenschutz“?

Der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang „Compliance und Datenschutz“ stellt ein in Deutschland einzigartiges Studienangebot da, weil sowohl Methoden und Instrumente der Prävention als auch der Detektion von Betrugs-, Korruptions- und Datenmissbrauchsfällen gelehrt werden. Zukünftige Compliance-Spezialisten werden mit Datenschutzwissen ausgestattet, welches sie befähigt, alle präventiven Maßnahmen auch und gerade durch die Brille des Schutzes personenbezogener Daten zu betrachten – im Zeitalter von Big Data und der Europäischen Datenschutzreform eine dringende Forderung, aber auch eine Herausforderung an die Unternehmen. Wir betrachten Compliance nicht vorrangig aus juristischer Sicht, sondern vollumfänglich. Compliance bildet das Dach, unter dem Recht, Richtlinien und Haftung nur eine Säule bilden. Korruptionsprävention, Kommunikation, Unternehmensethik und Unternehmenskultur bilden die anderen Säulen. Nicht zuletzt stellt der  vollumfängliche Compliance-Ansatz die moralisch-ethische Sicht auf Compliance in den Vordergrund und integriert das Thema Nachhaltigkeit.

Warum wurde der MBA ins Leben gerufen?

Der Bedarf an Compliance-Spezialisten steigt, weil sich die Unternehmen in einem immer dichteren Geflecht nationaler und internationaler Regeln bewegen und die Gefahr, ungewollt Regelverstöße zu begehen, latent vorhanden ist. Deshalb sind die Unternehmen auf Spezialisten und Berater angewiesen. Dies gilt aber auch immer mehr für öffentliche Verwaltungen, insbesondere wenn diese größere Bereiche in private Hände geben.

Der Bedarf an Compliance-Spezialisten mit Datenschutzwissen ist besonders dann gefragt, wenn es sich um kleine und mittlere Unternehmen wie zum Beispiel Familienunternehmen und Behörden handelt, die keine getrennten Abteilungen geschweige eine Fortbildung von zwei getrennten Spezialisten finanzieren können.

Die Internationale Norm ISO19600 “Richtlinien zur Einführung, Entwicklung, Erhaltung und Verbesserung eines reaktionsfähigen Compliance-Management-Systems in einer Organisation“  und die Europäische Datenschutz-Grundverordnung schreien nach Spezialisten zur Umsetzung in der Praxis.

Wie würden Sie Ihre Studenten charakterisieren?

Eine inhomogene Gruppe im Alter von 24 bis 45 Jahren. Die Geschlechterverteilung ist hälftig. Durch den starken Praxisbezug und die unterschiedlichsten Unternehmen, aus denen die Studierenden kommen, sind sie ein  interessierter und erfahrungsbeladener Diskussionspartner.

Was unterscheidet Ihre Studenten von denen anderer Universitäten?

Da der Studiengang ein berufsbegleitendes Studium ist, kommen die Studierenden lediglich zu den Präsenzveranstaltungen freitags und samstags an die Hochschule. Die Studierenden absolvieren neben ihrem Beruf die Präsenzveranstaltungen und einen hohen Anteil an Selbststudium. 

Wie genau läuft der Bewerbungsprozess ab?

Die Bewerber informieren sich auf der Homepage des Studiengangs (http://mcd.fhws.de) und können sich dann dort  online bewerben. Die Zulassung erfolgt unter der Voraussetzung einer mindestens einjährigen Berufspraxis nach dem Abschluss des Erststudiums und einem Notendurchschnitt von 2,5 oder besser. Über die Anerkennung einschlägiger Leistungen für das Masterstudium entscheidet die Prüfungskommission.

An welchen anderen Universitäten bewerben sich Ihre Studenten in der Regel noch?

Die Studierenden bewerben sich fachbezogen auf ähnliche Studiengänge in Berlin und Deggendorf.

Auf welche Forschungsergebnisse sind Sie besonders stolz?

Auf Studien zur Einführung von Compliance Management Systemen in KMU’s.

Wer sind Ihre Dozenten?

Unsere Dozenten sind zum einen Professoren der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg und zum anderen Dozenten aus der Praxis, zum Beispiel Rechtsanwälte, Staatsanwälte, Compliance Office, Cybercops oder Kriminalkommissare aus der Abteilung Wirtschaftskriminalität.

Warum sollte man den MBA in Deutschland und nicht im Ausland erwerben?

Weil es solche einen MBA mit dieser speziellen Ausrichtung vor allem auf den Datenschutz im Ausland nicht gibt.

Interview mit Studierenden

  • Katharina Bügel
  • Studentin
  • Consultant für Datenschutz bei der PricewaterhouseCoopers Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH

Warum haben Sie sich für den MBA entschieden?

Die Bereiche Compliance und Datenschutz interessieren mich seit meinem BWL-Studium, genau genommen, seit meinem ersten Berührungspunkt mit den Themen im Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik. Dies hat mich dazu veranlasst, in der Datenschutzberatung zu arbeiten. Der MBA Compliance und Datenschutz ist für mich die perfekte Kombination zweier Themenbereiche, mit denen ich im beruflichen Umfeld jeden Tag zu tun habe. Außerdem war für mich schon länger klar, dass ich mein Wissen über Compliance und Datenschutz in einem Masterstudium vertiefen möchte.

Welche Aspekte des Studiums finden Sie besonders spannend?

Besonders spannend finde ich die Möglichkeit der vielen und offenen Diskussionen innerhalb der einzelnen Modulveranstaltungen, sowie den Erfahrungsaustausch mit Gastdozenten aus der freien Wirtschaft. Sie bringen sehr viel Mehrwert.

Welche anderen Institute kamen für Sie außerdem in die engere Wahl?

In dieser Kombination gab es zum Zeitpunkt meiner Bewerbung keinen anderen Studiengang in Deutschland. Als Alternative standen nur zwei bis drei Studiengänge im Bereich Compliance zur Verfügung, die aber nicht ganz meinen Vorstellungen entsprachen.

Wie würden Sie Ihre Kommilitonen beschreiben?

Aufgrund unseres Altersdurchschnitts und vermutlich auch, weil es sich um ein Masterstudium handelt, empfinde ich den Umgang unter uns angenehmer als im Bachelorstudium. Bei einer Gruppe von neun Studenten, die jeden Freitagnachmittag und Samstag "aufeinander hocken", ist es unumgänglich, dass man auch die eine oder andere "Macke" der Kommilitonen kennenlernt. Aber das ist gerade das Schöne. Man lernt seine Kommilitonen auf eine ganz andere Art und Weise kennen als es im Bachelorstudium möglich war.

Wem würden Sie zu dem Studiengang raten, wem eher nicht?

Der Studiengang erfordert aufgrund seines berufsbegleitenden Charakters sehr viel Disziplin, sich auch unter der Woche, nach der Arbeit, hinzusetzen und zu lernen. Und man sollte sich natürlich für das Thema interessieren, idealerweise in dem Bereich arbeiten.

  • Kevin Hampel
  • Student
  • PAY MIND Consulting, Managing Director Compliance & Fraud Management Services

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie und warum haben Sie sich für den MBA entschieden?

Ich hatte mich bereits während meines BWL-Studiums als Unternehmensberater im Bank- und Finanzsektor selbständig gemacht und arbeite seitdem in der strategischen und operativen Beratung und Umsetzung "bargeldloser und digitaler Zahlungsverkehrsprojekte". Auch die Projektumsetzung bei den Mandaten selbst – unter anderem Banken, Finanzinstitute und Versicherer - in den Bereichen Risiko, Fraud und Compliance-relevanter Themenschwerpunkte gehören seit einigen Jahren zu meinem beruflichen Schwerpunkt. Neben der praktischen Erfahrung, konnte ich im Rahmen einiger Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zudem meine Expertise in diesen Bereichen kontinuierlich weiterentwickeln.

Welche Aspekte des Studiums finden Sie besonders spannend?

Durch die relativ geringe Anzahl an Studierenden und die damit verbundenen kleinen Arbeitsgruppen ist ein aktiver Austausch zwischen Dozierenden und den Studierenden möglich. Die heterogene Zusammensetzung der Studierenden – unter anderem  Bachelorabsolventen und langjährig tätige Arbeitnehmer - ermöglichen zudem eine spannende Diskussionen und Austausch mit unterschiedlichen Praxisbezügen.

Bei den meisten Dozenten handelt es sich um ausgewiesene Fachleute in ihren jeweiligen Fachbereichen und sie verfügen daher über langjährige Praxiserfahrung in den Bereichen Compliance und Datenschutz. Die Vermittlung sowohl praxisbezogener Beispiele und Fallszenarien aus dem Unternehmensalltag als auch des notwendigen theoretischen Wissens stehen hier im Vordergrund.

Welche anderen Institute kamen für Sie außerdem in die engere Wahl?

Ein wirklich vergleichbares und vollumfängliches Weiterbildungsprogramm mit den Hauptschwerpunkten in Compliance und Datenschutz-relevanten Inhalten, das einen ganzheitlichen Ansatz sowohl vom wissenschaftlichen Standpunkt her, als auch dem damit verbundenen international anerkannten Master-Abschluss bietet, hatte ich bis zum Start des Studienprogramms - zumindest in Deutschland - in dieser Form nicht finden können.

Lediglich die Möglichkeit einzelne Teilbereich des Masterstudiengangs als sogenannten Crashkurs oder einzelne Seminarreihe zu besuchen, zum Beispiel im Rahmen einer Compliance-Officer Zertifizierung, sind derzeit am Markt verfügbar.

Wie würden Sie Ihre Kommilitonen beschreiben?

Ein Teil der Kommilitonen arbeitet bereits seit mehreren Jahren als Spezialisten oder Fachleute in den Bereichen Compliance und/oder Datenschutz und verfügt daher über eine langjährige Praxiserfahrung, welche ebenfalls in den Vorlesungs- und Projektalltag eingebracht wird. Von diesem Austausch und der Erfahrung profitieren auch die frisch aus dem Studium stammenden Studienteilnehmer - welche in der Regel über weniger einschlägige Berufserfahrung in diesen Bereichen verfügen.

Wem würden Sie zu dem Studiengang raten, wem eher nicht?

Das Masterprogramm ist für all diejenigen geeignet, die sich künftig vertiefend auf die Berufsbilder Compliance-Officer und/oder Datenschutzbeauftragte fokussieren wollen. Der Vorteil hier liegt darin, dass der Großteil der Inhalte branchenunabhängig Gültigkeit besitzen.  

Das Studienangebot richtet sich insbesondere an: Mitarbeiter der Abteilungen Compliance- oder Geldwäscheprävention, Datenschutz, Fraud Management, interne Revision und Risiko-Management, aber auch an Mitarbeiter von Ermittlungsbehörden (z. B. Kriminalpolizei, Staatsanwaltschaften) sowie Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer.

Wie lassen sich Studium und Beruf vereinbaren?

Da die Präsenzveranstaltungen überwiegend an Freitagen und Samstagen stattfinden, lassen sich das Studium und die beruflichen Anforderungen in der Regel gut verbinden. Für den Fall, dass man dann doch einmal aufgrund eines wichtigen Termins einzelne Vorlesungen verpasst haben sollte, stehen über das Online-Studienportal alle notwendigen Unterlagen aus den Veranstaltungen zum Download für die Studierenden bereit. Zudem stellen in der Regel die Dozenten auch ihre Kontaktdaten für etwaige nachträgliche Rückfragen zur Verfügung, über welche man sich dann auch noch einmal separat informieren kann. Darüber hinaus bieten wöchentliche E-Learning-Module zusätzlich die Möglichkeit das vermittelte Wissen zu vertiefen.
Ein weiterer Pluspunkt ist mit Sicherheit auch, dass keine Anwesenheitspflicht per se besteht, man jedoch zum Beispiel im Rahmen der Projektarbeiten das ein oder andere Mal anwesend sein sollte. Dennoch bedarf es neben dem zeitlichen Aspekt für die Präsenzveranstaltungen parallel auch einen hohen Bedarf an Vor- und Nachbereitungszeit der jeweiligen Vorlesungen, sowie einer hohen Eigeninitiative und Engagements.

Bezeichnung des Abschlusses

Master of Business Administration (MBA)

Regelstudienzeit in Monaten

5 Semester / 30 Monate
Aufgrund bestimmter Vorkenntnisse, können Module anerkannt werden, so dass sich die Studienzeit auf 3 Semester verkürzen kann.

Studienbeginn ist zum Wintersemester.

Vollzeit, Teilzeit oder beides möglich?

Teilzeit

Partneruniversitäten

Die FHWS hat über 150 Partnerhochschulen weltweit. Bei der Auswahl unserer Kooperationspartner achten wir vor allem in der Lehre auf die Einhaltung internationaler Standards und eine Entsprechung des dortigen Lehrangebots mit dem der FHWS.

Formale Voraussetzungen für den Studiengang (Abitur, Studium etc.)

  1. Ein abgeschlossener Hochschulabschluss (Bachelor oder Diplom) mit mindestens 210 Leistungspunkten und einer Gesamtnote von 2,5 oder besser aus den Fachrichtungen Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaften, Kriminologie, Verwaltungswissenschaften, Soziologie oder einer vergleichbaren Fachrichtung einer deutschen Hochschule oder einen gleichwertigen Abschluss.
    2. Nachweis einer mindestens einjährigen erworbenen berufspraktischen Erfahrung, die mindestens 50 Prozent einer Vollzeitstelle entspricht und vor dem Studienbeginn erworben wurde. Die Berufserfahrung muss folgende fachspezifische Anforderungen erfüllen: Tätigkeiten z. B. zum Aufbau von Compliance-Organisationen/Compliance-Systemen, mit Tätigkeiten im Qualitätsmanagement, der Unternehmensethik, im Risiko- und Krisenmanagement, in der internen Revision, im Datenschutzbereich, im Behördenmanagement, in der Verwaltung oder Tätigkeiten z. B. in der IT-Forensik und/oder Internetermittlung, in der Geldwäscheprävention, unternehmensinternen oder -externen Ermittlungen zu Datenschutzverletzungen und Wirtschaftsvergehen, in der Präventionsberatung oder Tätigkeiten z. B. im Strafverfahrens- und Strafprozessrecht, Handels-, Gesellschafts- Medizin- und/oder Datenschutzrecht unter Nutzung berufsspezifischer Informationstechniken.
  2. Soweit Bewerber einen Hochschulabschluss nachweisen, für den weniger als 210 Leistungspunkte (jedoch mindestens 180 Leistungspunkte) vergeben wurden, können diese vorläufig zum Studium zugelassen werden. Die fehlende Qualifikation kann durch bestimmte, fachlich einschlägige Module aus dem grundständigen Lehrangebot der Hochschule oder gleichwertiger Module zum Erwerb der fehlenden Kompetenzen (Nachqualifikation) nachgeholt und/oder durch den Nachweis von außerhalb des Hochschulbereichs erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten erbracht werden.
    Die Zulassung zum Studium erfolgt insoweit unter der auflösenden Bedingung, dass die betreffende Qualifikation bis zum Ende des ersten Fachsemesters nachgewiesen wird. 

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Deutsch

Akkreditierung

Das Akkreditierungsverfahren bei ACQUIN e.V. läuft derzeit.

Wie viele Professoren und Studenten gibt es?

An der FHWS gibt es 9.000 eingeschriebene Studierende zum Wintersemester 2016/17, davon 6.180 in Würzburg und 2.820 Studierende in Schweinfurt. Aktuell lehren 217 Professorinnen und Professoren an der FHWS.

Zur Anzahl der Studierenden im MBA Compliance und Datenschutz macht die Hochschule keine Angaben.

Kosten des Studiums

Die Studiengebühren gesamt belaufen sich für 5 Semester auf 14.250 €.

Es wird ein individuell gestaltbares Studium von 3 bis 5 Semester angeboten, das abhängig von den Voraussetzungen der Bewerber ist.

Zu den Studiengebühren fällt noch der aktuelle Studentenwerksbeitrag pro Semester an.

Lassen Sie sich beraten:
Prof. Dr. Angelika Kreitel
Studiengangleiterin des MBA Compliance und Datenschutz

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