Übersicht zum Studium Henley Executive MBA

Der Henley Flexible Executive MBA richtet sich an Arbeitnehmer, die mindestens drei Jahre Management-Erfahrung in ihrem Job gesammelt haben. Dementsprechend liegt das Durchschnittsalter der Teilnehmer bei etwa 37 Jahren. Insgesamt sind die Henley-Absolventen zwischen 30 und 50 Jahre alt.

In zweieinhalb Jahren erlernen sie, was sie als Führungskräfte tun müssen, um aktiv zum Erfolg des Unternehmens beizutragen (Making a Difference). Während der gesamten Zeit arbeiten die Teilnehmer an einem Persönlichkeitsentwicklungsplan. Sie verbessern ihr persönliches Auftreten, lernen aber auch sich und andere gut kennen, damit sie Mitarbeiter am Ende besser führen können.

Das Programm beginnt mit dem Starter-Workshop, zu dem Studenten aus Deutschland, Irland, Finnland und Malta nach Henley kommen, um eine Einführung in die Henley-Philosophie und das Online-Lernportal zu bekommen. Im ersten Studienabschnitt (Managing the Organization) lernen die Teilnehmer in vier Workshops die Funktionsweise eines Unternehmens kennen. Sie wissen nun, wie man Projekte in der Firma leitet, die Finanzen im Blick hat und Mitarbeiter führt. Der zweite Studienabschnitt (Making Business Choices) steht mit vier Workshops ganz im Zeichen des strategischen Managements. Alles dreht sich darum, wie man ein Unternehmen auch strukturell funktionsfähig macht, im internationalen Kontext und mithilfe von strategischem Marketing ausrichtet und das Unternehmen strategisch optimal positioniert und dabei Ruf, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung des Unternehmens berücksichtigt.

Am Ende des dritten Studienabschnitts (Making a Difference) steht die Abschlussarbeit, die Management Challenge. Idealerweise suchen sich die Studenten ein Thema in ihrem Unternehmen, das sie dann akademisch bearbeiten. Ein Workshop dient der Vorbereitung der Abschlussarbeit, der zweite beschäftigen sich damit, wie man als Führungskraft weitreichende Veränderungen im Unternehmen umsetzt (Change Management).

Besonderheiten des Studiums

Im Gegensatz zu einem Vollzeit- oder einem klassischen Executive MBA, bei denen die Studenten jeden Wochentag bzw. jeden Monat für ein paar Tage an die Uni kommen, müssen die Teilnehmer des des Henley Flexible Executive MBA nur alle zwei bis drei Monate zu einem Workshop nach München reisen. Ein solcher Workshop dauert zwei bis drei Tage und findet jeweils an einem (verlängerten) Wochenende statt. Während der restlichen Zeit sind die Studenten zwar mit der Hochschule, den Professoren oder ihren Kommilitonen online in Kontakt, aber können Vollzeit ihrem Beruf nachgehen. Kein Teilnehmer muss seinen Job aufgeben. Im Gegenteil: Der berufsbegleitende Henley Flexible Executive MBA soll den Teilnehmer in seinem eigenen Job als Führungskraft weiterbringen.

Aufnahmeverfahren

Man kann den Henley Flexible Executive MBA im März (München) beginnen und sollte sich bis Ende Januar (München) bewerben.

Ablauf

1. Die Henley Business School GmbH Deutschland bietet ein paar Monate vor Beginn eines MBA-Jahrgangs Info-Workshops in München an. Einen solchen sollte man besuchen oder sich mit dem Direktor der Business School, Felix Müller, persönlich treffen. „Mir ist der persönliche Kontakt mit dem Bewerber sehr wichtig“, sagt Felix Müller. „Denn so kann man sehr schnell herausfinden, ob jemand wirklich schon drei Jahre Management-Erfahrung hat und für den Henley MBA geeignet ist.“

2. Der Bewerber schickt seinen Lebenslauf auf Englisch, beglaubigte Kopien der Zeugnisse und deren englische Übersetzung, einen Nachweis seiner Englischkenntnisse und zwei Empfehlungsschreiben (eines idealerweise vom direkten Vorgesetzten, eines von einer akademischen Einrichtung) an
die Business School.

3. 90 Prozent der Bewerber werden dann aufgenommen.

Prominente Absolventen

  • Matti Jäkel
    CFO
    Bilfinger Berger Industrial Services GmbH
    München
  • Ing. Reinhard P. Poglitsch
    COO
    ISS Austria Holding GmbH
    Wien
  • Rolf-Stefan Scheible
    CQO
    Deutsche Bahn AG
    Frankfurt
  • Armin L. Rau
    Managing Director
    of EMENA and sicap France
    Bern/Paris

Fazit

Aufgrund ihrer Geschichte als erste Business School Großbritanniens, ihrer dreifachen Akkreditierung und des vom „Economist“ auf Platz 1 gesetzten Qualität der Studenten zählt die Henley Business School GmbH zu den europäischen Top-Adressen für einen MBA. Hinzu kommt, dass die Marke Henley weltweit bekannt ist. Wer also berufsbedingt nach Asien oder Australien zieht, muss nicht lange erklären, wo er seinen MBA gemacht hat. Andere Hochschulen, die fachlich genauso gut sind, aber über eine wesentlich kürzere Historie verfügen, haben hier sicher Nachteile.

Der Henley Flexible Executive MBA ist ideal für Menschen, die einen MBA machen wollen, dabei aber ihre Arbeit nicht ruhen lassen möchten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den MBA beispielsweise in Hongkong oder Südafrika beenden kann, wenn man beruflich nach Asien oder Afrika versetzt wird. Außerdem genießen Henley-Absolventen den Vorteil, vom umfangreichen und vom „Economist“-Ranking an Nummer 1 gewählten Alumni-Netzwerk mit über 30.000 Mitgliedern zu profitieren. Dort kann man Kontakte knüpfen, die etwa bei einem späteren Berufswechsel nützlich sein können.

Bewerber, die den MBA unmittelbar auf ihren Bachelor-Abschluss draufsatteln wollen, sind hier hingegen falsch.
Denn die Henley Business School GmbH nimmt nur Bewerber, die schon lange in ihrem Beruf tätig sind und schon mehrere Jahre Management-Erfahrung mitbringen. Wer also jünger als 30 ist und noch kaum Berufserfahrung hat, für den ist sicher eine andere Universität besser.

Was spricht für ein Studium an der Henley Business School Deutschland?

Sehen und hören Sie die Statements von Studenten und Alumni.

Warum Nibedita Sardar-Drenda sich für Henley entschieden hat:

Ekaterina Stancheva über die Zusammenarbeit mit Kommilitonen:

Rudolf Danner spricht über die Vorteile, die er mit dem Henley Executive MBA erlangt hat:

Interview mit einer Teilnehmerin

  • Claudia Campos
    Linde Gas
    seit 2009 Teilnehmerin des „Henley Flexible Executive MBA“-Programms in München

Frau Campos, warum haben Sie sich für den Henley Flexible Executive MBA entschieden?

Dafür gibt es mehrere Gründe: Erstens ist der Henley MBA dreifach akkreditiert. Zweitens machen wir den MBA zwar in Deutschland, aber wir sind trotzdem eine sehr internationale Gruppe aus vielen verschiedenen Nationen. Natürlich hat mich aber auch die Möglichkeit gereizt, direkt in München unterrichtet zu werden. Und schließlich ist Henley weltbekannt.
Es ist einfach etwas anderes, als irgendwo einen nur lokal bekannten MBA zu machen. Dagegen sagt einem der Name Henley überall auf der Welt etwas.

Wo arbeiten Sie heute?

Ich arbeite als Business Process Specialist bei Linde Gas.
Ich bin Teil eines großen Projektes zur Implementierung eines gemeinsamen Systems in allen Linde-Niederlassungen der Welt. Das heißt: Egal, ob man in Südafrika, Nordamerika oder Deutschland bei der Linde AG beschäftigt ist – jeder arbeitet im gleichen System und in standardisierten Arbeitsprozessen.
Ich selbst bin im Bereich Change Management angestellt und bereite die Länder auf die Umstellung auf das System vor.

Haben sich Ihre Erwartungen an Ihr MBA-Studium erfüllt? Gibt es positive oder negative Überraschungen?

Ich hatte erwartet, dass wir die Theorie, die wir dort lernen, in der Praxis umsetzen können. Diese Erwartung hat sich erfüllt. Ich habe aber auch gelernt, dass neben dem Beruf nicht viel Zeit bleibt, den MBA zu machen. Allerdings gibt es im Studium ganz klare Deadlines, an die wir uns halten müssen. So hat man nicht immer Zeit, die ganze Theorie zu lernen. Aber was man lernt, kann man praktisch sehr gut anwenden. Positiv hat mich der extrem hohe Wissensstand der Kommilitonen überrascht. Bei den Workshops arbeiten wir im Team. Da kann man sehen, dass die Kollegen sehr große, auch internationale Erfahrung haben und einem sofort Tipps geben können.

Wie würden Sie die Studierenden an der Hochschule beschreiben?

Alle sind Akademiker mit hohem Niveau, sie kommen aber aus so unterschiedlichen Bereichen wie IT, Beratung oder Jura. Manche haben einen BWL-Hintergrund. Jeder hat schon ein paar Jahre Berufserfahrung. Das ist gut, weil man so viel besser die Theorie hinter der Praxis verstehen und diskutieren kann, als wenn jemand direkt von der Uni käme. Wir sind eine bunt gemischte, junge Gruppe, durchschnittlich zwischen 35 und 40 Jahre alt. Mich hat sehr überrascht, dass viele schon Kinder haben oder während des Studiums bekommen haben. Denn denMBA neben Arbeit und Familie zu machen, ist nicht leicht. Das zeigt aber, dass alle sehr ambitioniert und zielorientiert sind. Das muss man auch sein, um den Henley Flexible Executive MBAmachen zu können.

Wie kann die Henley Business School Ihnen bei Ihrer Karriere helfen?

Bei Henley in Großbritannien können britische Unternehmen, dieMBA-Absolventen einstellen wollen, direkt über die Schule nach passenden Kandidaten suchen. In Deutschland gibt es das meines Wissens noch nicht. Aber das kann sich noch ändern, denn Henley baut hier seine Präsenz seit zwei Jahren aus.
Dann könnte man uns noch mehr bei der Karriere unterstützen. Es gibt ja schon eine Initiative für Karrierecoaching, die allen Henley-Studenten weltweit zur Verfügung steht, zu der man aber nach Großbritannien fliegen muss. Die Alumni-Organisation, die in Deutschland Studenten privat aufgebaut haben, könnte auch helfen, sich ein Netzwerk für die spätere Karriere aufzubauen.

Was sollen künftige Studierende über die Hochschule und Ihren Studiengang wissen?

Der Henley MBA ist keine Nebensache. Man muss ganz klar den Wunsch haben, ihn zusätzlich zur Arbeit zu machen. Denn es sind drei Jahre, in denen man kaum ein Privatleben hat. Wenn man Freizeit hat, ist man mit dem Studium beschäftigt. Auch die Familie muss bereit sein, einen während dieser Zeit zu unterstützen. Aber wenn diese zwei Dinge gegeben sind und die Person auch den Willen hat, den MBA abzuschließen, dann ist sie hier richtig. Denn Tatsache ist, dass der MBA auch in Deutschland mehr und mehr nachgefragt wird. Und Henley bietet nun mal einen international anerkannten MBA und ist darüber hinaus eine professionelle Schule.

Wie sehr vereinnahmt Sie das Studium?

Seit zwei Jahren sind meine Wochenenden dafür da, Hausaufgaben zu machen oder zu lernen. Wenn man nicht arbeitet, ist man fast zu 100 Prozent mit dem MBA beschäftigt. Das sagt jeder Kommilitone. Wenn ich Urlaub mache, dann am Strand mit einem Buch fürs Studium – keinen Wander- oder Radfahrurlaub, in dem ich keine Zeit dafür habe, mich mit demMBA zu befassen.

Welchen Personen würden Sie das Programm empfehlen?

Hauptsächlich Leuten, die Karriere machen wollen, denn durch den MBA lernen sie schon früh das gesamte Spektrum eines Unternehmens kennen. Nicht nur Finanzen und Marketing, sondern auch die Aufgaben des Managements. Es geht darum zu wissen, was Leadership, Strategie oder Corporate Responsibility bedeuten und wie sie umzusetzen sind. Dann versteht man, wie im eigenen Unternehmen Entscheidungen getroffen werden und wie man selbst dazu beitragen kann.

Interview mit einem Absolventen

  • Mehdi Farhadi
    Principal bei Roland Berger Strategy Consultants
    Er machte seinen Henley MBA von 2004 bis 2007, danach promovierte er an der Henley Business School GmbH im Bereich
    M & A und Strategie.

Warum haben Sie sich für den Henley MBA entschieden?

Damals war ich auf der Suche nach einer Hochschule, die mir ein gutes, international anerkanntes MBA-Programm anbieten kann – und habe mich für Henley entschieden. Denn das Programm ist dreifach akkreditiert. Aber auch das Thema Strategie, auf das Henley so großen Wert legt, hat mich überzeugt. Hier habe ich wirklich gelernt, systematisch und kritisch über Fusionen und Übernahmen (M & A) sowie Wachstumsstrategien nachzudenken. Das ist die Stärke von Henley. Hinzu kommt, dass die Schule sehr viel in die Studenten investiert und sehr stark auf jeden Einzelnen eingeht.

Wo arbeiten Sie heute?

Ich bin Principal bei Roland Berger Strategy Consultants. Ich trage die Verantwortung für den Bereich Carve-out Services, der sich mit der Trennung von Unternehmensteilen beschäftigt.

Haben sich Ihre Erwartungen an Ihr Studium erfüllt? Gab es positive oder negative Überraschungen?

Die Erwartung war natürlich, dass ich etwas für mein Geld bekomme. Denn das Programm ist nicht billig. Die Erwartung hat sich mehr als erfüllt, wenn man sieht, was aus mir geworden ist. Heute bin ich Mitglied des Management-Teams des Corporate Finance Competence Centers bei Roland Berger, damals war ich Manager bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Henley hat mir beigebracht, strategisch, kritisch und langfristig zu denken und zu handeln. Überrascht war ich, wie hoch das Niveau der Dozenten ist. Ich kann mich noch an den ersten Vortrag, den ich im Rahmen meines MBA-Programms gehört habe, erinnern: Scott Lichtenstein hat den Inhalt gut, lebendig und mit passenden Beispielen vermittelt. Es war Weltklasse. Das ist die Stärke der Henley-Professoren: Sie können Dinge sehr gut erklären, sodass jeder sie versteht. Es macht unheimlich viel Spaß, ihnen zuzuhören. Auch die anderen Studenten waren gleich beeindruckt und sofort überzeugt:
Es hat sich wirklich gelohnt, sich für Henley entschieden zu haben.

Wie würden Sie die Studierenden an der Schule beschreiben?

Das waren fähige Leute aus den verschiedensten Ländern.
Wir hatten ein internationales Team von zehn Personen, wobei nur vier Studenten aus Deutschland kamen. Ich selbst habe persische Wurzeln. Die Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Der eine war Manager, der andere Strategieberater, die Dritte arbeitete als Vizepräsidentin bei der Deutschen Bank. Es war eine gute Mischung aus Industrie, Wirtschaft und Beratung. Von jedem konnte man etwas lernen, weil die Diskussionen mit ihnen sehr lebendig waren.

Wie hat Ihnen Henley bei Ihrer Karriere geholfen?

Henley hat mir enorm viel geholfen. Ich wäre heute nicht da, wo ich jetzt bin. Ohne Henley und die strategische Denkweise hätte ich es nicht so weit geschafft.

Inwiefern haben Sie noch Kontakt zu anderen Studenten, der Schule oder zum Alumni-Netzwerk?

Ein MBA ist immer eine Investition in die Zukunft. Ein gutesMBA-Programm hat immer ein Alumni-Netzwerk, das auch neue Jobs und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung anbieten muss. Henley hat sich seit 2007 enorm weiterentwickelt. Wir haben jetzt ein recht großes, weltweites Netzwerk. Regelmäßig werden dort auch Jobs angeboten. Henley hilft einem dabei, eine Strategie zu entwickeln, wie man sich bei welcher Firma bewerben kann und wie der Lebenslauf aussehen soll.

Was sollten künftige Studierende über die Hochschule und den Studiengang wissen?

Natürlich sollten sie wissen, dass Henley top-akkreditiert ist und man hier gut betreut wird. Am wichtigsten ist aber die Erfahrung der Hochschule. Henley ist eine der ältesten Business Schools Europas. Die Professoren und die Leute, die die Programme entwerfen, wissen genau, was sie tun. In Deutschland bieten auch viele andere Universitäten MBA-Programme an, aber man sieht, dass dort die Erfahrung und die MBA-Tradition fehlen. Dagegen steht die Marke Henley für sich. Sie ist weltbekannt. Seit Jahren hat Henley auch immer ein gutes Ranking bei der „Financial Times“ und dem „Economist“.

Wie sehr hat Sie das Studium vereinnahmt?

Ich habe Job und Studium gleichzeitig gemacht. Das war schon sehr intensiv und anspruchsvoll, aber machbar. Es war keine leichte Sache. Die künftigen Arbeitgeber, die Bewerbungen von Henley-Absolventen bekommen, können davon ausgehen, dass diese Leute richtig geschwitzt haben. Wenn jemand einen Henley MBA in der Tasche hat, dann hat er wirklich hart dafür gearbeitet.

Welchen Personen würden Sie das Programm empfehlen?

Allen Leuten, die die Zusammenhänge in einem Unternehmen verstehen, Karriere machen und sich weiterentwickeln wollen. Das Programm ist etwas für junge, aber auch erfahrene Manager, die etwas Neues lernen oder sich internationaler aufstellen wollen. Überhaupt ist die Internationalität bei Henley sehr wichtig. Wenn jemand wirklich international und strategisch denken, sich auf neue Herausforderungen vorbereiten und Karriere machen will, dann ist er hier genau richtig. Bei mir hat es jedenfalls funktioniert!

Interview mit einem Vertreter der Hochschule

  • Felix Müller
    Direktor der Henley Business School Deutschland

Herr Müller, was ist das Besondere am Henley Flexible Executive MBA?

Unsere Studenten bekommen bei uns einen internationalen Abschluss an einer weltweit anerkannten Business School.
In Deutschland sind wir sogar die Einzigen, die ein dreifach akkreditiertes MBA-Programm anbieten, das in England entwickelt wurde und durchgängig in englischer Sprache absolviert wird. Und das in einem so flexiblen Format mit vier Präsenzworkshops pro Jahr sowie Phasen des Selbststudiums und der virtuellen Kommunikation dazwischen. Da sind wir in Deutschland einzigartig.

Für wen ist ihr Studiengang genau das Richtige?

Der Henley MBA by Flexible Learning richtet sich an Führungskräfte im mittleren Management, die aus dem deutschsprachigen Europa stammen. Durchschnittlich sind sie Mitte 30, wollen sich weiterentwickeln und sich international austauschen. Dabei möchten sie aber ihr deutsches Umfeld nicht vernachlässigen. Oft sind sie in einem deutschen Unternehmen angestellt, haben aber einen internationalen Fokus. Die andere Zielgruppe sind Expatriats, die für ein paar Jahre nach Deutschland kommen, danach aber in ein anderes Land weiterziehen. Sie haben gerade Zeit für einen MBA, wollen ihn aber nur in einer weltweit anerkannten Institution machen. Denn ihr MBA soll ja auch in Ländern wie China oder den USA, wo sie sich im Anschluss vielleicht aufhalten, einen hohen Stellenwert haben. Die dritte Gruppe umfasst Personen, die in ihrem Job so viel herumkommen, dass sie einen MBA mit einem viel höheren Präsenzanteil nicht machen können.

Was unterscheidet den Henley Flexible Executive MBA von ähnlichen Studiengängen an anderen Instituten in Deutschland?

Viele andere Institute in Deutschland mögen nicht schlechter sein, aber wir haben einfach eine ganz andere Reputation und dementsprechend einen anderen Wert für unsere Zielgruppe. Schauen Sie sich bloß unsere Geschichte an: Henley ist die älteste Business School Großbritanniens, sie wurde 1945 gegründet. Bereits seit 23 Jahren bieten wir in München den Henley MBA an. Damals wusste hierzulande noch kaum jemand, was ein MBA ist. Hinzu kommt unsere Flexibilität. Denn vielen Führungskräften ist das Absolvieren eines Vollzeit-MBAunmöglich. Auch dem Arbeitgeber gegenüber wäre das zu viel verlangt. Workshops alle zwei bis drei Monate kann man hingegen gut berufsbegleitend machen. In der Zeit dazwischen kommunizieren die Studenten und Professoren virtuell. Damit bilden wir nur das nach, was heute ganz normaler Berufsalltag ist. Da kommuniziert man ohnehin meist per E-Mail oder Telefon und trifft sich nur ab und an persönlich.

Mit welchen Hochschulen konkurrieren Sie?

International sind die Ashridge Business School, die Cranfield School of Management und die Warwick Business School unsere Konkurrenten. In Deutschland stehen wir grundsätzlich mit allen Formen von berufsbegleitenden Programmen im Wettbewerb, wobei hier viele Institute aufgrund ihres Profils nicht so einen internationalen Fokus haben. Beispielsweise ist die Mannheim Business School ein Konkurrent, aber sie hat eben nicht so eine lange Geschichte wie wir. Das ist ein Vorsprung, von dem die Teilnehmer bei uns profitieren.

Warum sollen sich die Studenten trotz der starken Konkurrenz ausgerechnet für den Henley Flexible ExecutiveMBA entscheiden?

Natürlich spielt der international anerkannte Abschluss an einer Business School mit einem Top-Ranking eine große Rolle. Aufgrund unserer langen Geschichte bieten wir aber auch ein großes Netzwerk von weltweit mehreren Zehntausend Alumni. Vielleicht sind wir es in Deutschland noch nicht so gewohnt, solche Netzwerke zu nutzen. Aber unseren Teilnehmern sind sie wichtig, weil sie das Programm auch als Karrieresprungbrett sehen. Über das Henley-Netzwerk lassen sich nämlich viele Kontakte knüpfen. Ein dritter Punkt kommt hinzu: Henley wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, um den Wiederaufbau der Wirtschaft mit der Ausbildung von Führungskräften zu unterstützen. Diesem Grundsatz folgen wir noch heute. Deshalb müssen bei uns die Bewerber nicht nur Berufserfahrung nachweisen, sondern drei Jahre als Manager gearbeitet haben. Unsere Teilnehmer sind also sehr erfahren, weshalb sie an die Professoren ganz andere Anforderungen als Bachelor-Studenten stellen. Neben der Theorie wollen sie nämlich auch die ganz praktischen Seiten ihres Berufs diskutieren. Dafür sind unsere Tutoren speziell ausgebildet.

Was erwarten Sie für die Zukunft des Henley Flexible Executive MBA?

Seit 23 Jahren bieten wir MBA-Programme in München an. Es ist für mich klar, dass wir in absehbarer Zeit auch ein Programm in einer norddeutschen Stadt anbieten werden. Das passt dann auch perfekt in das ungeschriebene Gesetz der MBA-Programme, dass die Anreise der Teilnehmer zum Veranstaltungsort maximal drei Stunden dauern sollte. Daneben werden wir noch stärker auf die Lokalisierung unserer Inhalte setzen. Zwar gibt es auch jetzt schon „Guest Speakers“, die aus verschiedenen deutschen Unternehmen stammen und von der beruflichen Praxis erzählen. Doch das wollen wir noch mehr ausbauen. Denn das ist eine gute Ergänzung zu unseren Professoren, die das akademische Wissen vermitteln.

Bezeichnung des Abschlusses

Master of Business Administration (MBA)

Regelstudienzeit in Monaten

30 Monate

Vollzeit, Teilzeit oder beides möglich?

Teilzeit. Alle acht bis neun Wochen zwei- bis dreitägige Präsenzworkshops in München (Beginn März 2018).

Namen der Partneruniversität (im Ausland)

Mutterschule ist die Henley Business School, die 2008 aus einer Fusion zwischen dem Henley Management College (gegründet 1945) und der University of Reading hervorgegangen ist.

Kosten des Studiums

Das Studium kostet 35.000 Euro, die man in drei Jahresraten bezahlt:

  • 14.500 Euro für den ersten Studienabschnitt
  • 10.600 Euro für den zweiten Studienabschnitt
  • 9.900 Euro für den dritte Studienabschnitt

Hinzu kommen noch:

  • Kosten für Anreise zum Starter-Workshop an der Henley Business School in England sowie einem weiteren Workshop in England und einem Workshop in Finnland.
  • Kosten für die Anreise und die Übernachtung während der Workshops in München.

Formale Voraussetzungen für den Studiengang (Abitur, Studium etc.)

  • Drei Jahre Management-Erfahrung: Anhand des Lebenslaufs und eines persönlichen Gesprächs mit dem Direktor der Business School lässt sich schnell herausfinden, ob der Bewerber in seinem Job Verantwortung in den Bereichen Budget, Personal oder Projekte hatte.
  • Einreichen von zwei Referenzen: eine Referenz von seinem direkten Vorgesetzten in der Firma und eine akademische Referenz
  • Guter erster Studienabschluss oder eine gleichberechtigte professionelle oder internationale Qualifikation
  • Zugang zu Daten der eigenen oder künftigen Firma, um Projektarbeiten und die Master-Arbeit praxisnah schreiben zu können

Welche technischen Voraussetzungen/Arbeitsmittel muss man mitbringen?

Es sind keine besonderen EDV-Kenntnisse nötig, für die Workshops sind meist keine eigenen Laptops erforderlich, die meisten Teilnehmer haben aber ihre Notebooks ohnehin dabei.

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Da der Unterricht ausschließlich auf Englisch abgehalten wird, muss man die Sprache gut beherrschen. Zwei Arten von Nachweis werden akzeptiert:

  • Englischtests wie TOEFL oder Cambridge Certificate of Advanced English (CAE); beim TOEFL muss man mindestens 100 Punkte erreicht haben (mindestens 21 Punkte im Hören, 22 Punkte im Lesen, 23 Punkte im Sprechen, 21 im Schreiben); beim Cambridge Certificate of Advanced English muss man die Note A bekommen haben
  • Formular, auf dem der Arbeitgeber bestätigt, dass der Bewerber im Job sehr viel Englisch spricht

Akkreditierung

Dreifach akkreditiert durch die Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB), das European Quality Improvement System (EQUIS) und die Association of MBAs (AMBA).

Wie viele Professoren, Mitarbeiter und Studenten gibt es?

Es gibt ein Team von 40 internationalen Professoren, Direktor und 4 Mitarbeiter, 54 Studenten pro Jahr und Stadt in drei Parallelkursen.

Lassen Sie sich beraten:
Stephanie Bernhardt
Admissions Advisor

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