Übersicht zum Studium Henley Executive MBA

Der Henley Flexible Executive MBA „for a new generation of leadership“ richtet sich an erfahrene Manager, die einen Führungsstil kennenlernen, erleben und selbst einsetzen wollen, der sie gemeinsam mit ihren Teams die Chancen des 21. Jahrhunderts nutzen und die Herausforderungen meistern lässt.

Im zweieinhalb Jahre dauernden Programm treffen sich die Studenten alle acht bis neun Wochen für Workshops im Henley-Campus in München. Der Workshop beginnt mit dem Starter-Workshop zu dem Studenten aus Deutschland, Finnland und Malta ins Henley Business School-Mutterhaus in England kommen, um eine Einführung in die Henley-Philosophie zu bekommen.

Im ersten Studienabschnitt (Managing the Organization) lernen die Teilnehmer in vier Workshops die Funktionsweise eines Unternehmens und sich selbst kennen. Sie wissen nun, wie man Projekte in der Firma leitet, die Finanzen im Blick hat, Mitarbeiter führt und wofür sie selbst stehen, ihre Stärken und Schwächen und wie sie optimal mit anderen zusammenarbeiten können.

Der zweite Studienabschnitt (Making Choices: Context and Stakeholders) steht mit vier Workshops (davon einer in Helsinki) ganz im Zeichen des strategischen Managements. Alles dreht sich darum, wie man ein Unternehmen auch strukturell funktionsfähig macht, im internationalen Kontext und mithilfe von strategischem Marketing ausrichtet und das Unternehmen strategisch optimal positioniert und dabei Ruf, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung des Unternehmens berücksichtigt. Dieser Studienabschnitt endet mit der einwöchigen Studienreise zur Henley Business School South Africa, wo Management und Führung in einem sehr anderen Kontext erlebt wird.

Am Ende des dritten Studienabschnitts (Making a Difference) steht nach dem Workshop zu Leadership & Change in England die Abschlussarbeit, die Management Research Challenge. Idealerweise suchen sich die Studenten ein Thema in ihrem Unternehmen, das sie unter Begleitung eines Supervisors akademisch bearbeiten. Im zweiten und dritten Studienabschnitt erleben die Studenten in den ‚Leadership Spaces‘ wie sich co-creative Leadership anfühlt und unterstützen sich gegenseitig dabei, diese Art der Führung mit Kompetenz und Zuversicht umzusetzen.

Besonderheiten des Studiums

Die heutige Welt ist gekennzeichnet durch eine gewaltige Dynamik, hohe Geschwindigkeit und Komplexität, so dass ihr nicht mehr mit dem traditionellen Führungsverständnis ‚Chef weiß alles und kennt auf alles eine Antwort‘ begegnet werden kann. Vielmehr benötigen wir Führungskräfte, die wissen, dass auf viele neue Fragen (aufgrund dessen, dass sie eben sehr neu sind) keine der alten Antworten passt.

Aus unserer Sicht beinhaltet das Rezept für erfolgreiche Führung im 21. Jahrundert drei Zutaten: 1. ‚Technisches‘ Fachwissen und -erfahrung, z.B. als Ingenieur, Naturwissenschafter oder Anwalt; 2. Businesswissen und -erfahrung, da sie im Wirtschaftsleben unterwegs sind und das Business sich rechnen muss; und 3. Anwendungsorientierung, Selbst-Bewusstsein und die Fähigkeit zur Co-Creation.

Die technische Fachkompetenz bringen unsere durchschnittlich 38jährigen Studenten mit; die anderen Zutaten lernen und erleben sie im Henley Executive MBA in München:

  • Businesskompetenz: In den drei Studienabschnitten lernen sie alle Bereiche kennen, die für Manager und Führungskräfte heute relevant sind.
  • Anwendungsorientierung: In jedem der neuen Module wenden die Studenten die Inhalte in ihrem Unternehmen in einer Projektarbeit an und erkennen so, ob und wie die Inhalte in ihrem relevanten Umfeld anwendbar sind – damit überbrücken sie die Lücke zwischen Theorie und Praxis.
  • Selbst-Bewusstsein: Der Umgang mit dem Neuen ist zuerst eine (unbewusste) Abwägung von Nutzen und Risiken, wobei häufig ein unklarer Mix übrigbleibt. Daher entdecken die Studenten im ersten der drei Studienabschnitte wie und warum sie auf Neuerungen reagieren und erkennen, wer sie sind, was sie wollen und welche Art der Kommunikation bei ihnen wirkt.
  • Co-Creation-Fähigkeit: Die Erkenntnisse des Selbst-Bewusstseins wenden sie dann in den folgenden zwei Studienabschnitten in ‚Leadership Spaces‘ an, wo sie neues Führungsverhalten erleben und selbst zeigen, so dass sie den Mut und die Zuversicht für den ‚neuen‘ Führungsstil gemeinsam mit anderen aufbauen.

Denn es darf nicht vergessen werden: So einleuchtend dieser Paradigmenwechsel in der Führung sein mag, so schwierig ist die Umsetzung: Einerseits sind viele Führungskräfte im 20. Jahrhundert groß geworden und wenden die damals geltenden, industriellen Führungsansätze an (und blockieren damit die Weiterentwicklung). Andererseits gehört ein gutes Maß an Mut dazu, Pionier dieses Wandels zu sein. Daher geben wir im Henley Executive MBA in München den Studenten Raum und Zeit, um dies zu entwickeln, damit sie ihre Unternehmen mit Zuversicht im 21. Jahrhundert voranbringen.

Aufnahmeverfahren

Man kann den Henley Executive MBA einmal jährlich im Oktober in München beginnen und sollte sich bis Ende September bewerben.

Ablauf

  1. Die Interessenten kontaktieren Stephanie Bernhardt, Admissions Advisor, für eine ‚Experience & Ambition Review‘, in der die Erfahrung, Ziele und die Rolle des EMBAs besprochen wird. Gerne können Interessenten auch an Infoveranstaltungen und Open Campus Days teilnehmen, um einen eigenen Eindruck vom Studentenleben bei Henley zu gewinnen
  2. Der Bewerber schickt seinen Lebenslauf auf Englisch, beglaubigte Kopien der Zeugnisse und deren englische Übersetzung, einen Nachweis seiner Englischkenntnisse und zwei Empfehlungsschreiben an die Henley Business School.
  3. 90 Prozent der Bewerber werden dann aufgenommen.

Prominente Absolventen

  • Kim Fausing
    CEO
    Danfoss A/S, Dänemark
  • Matti Jäkel
    CFO
    Bilfinger SE
    Frankfurt
  • Jonathan Firth
    Executive Vice President of Spaceport and Program Development
    Virgin Galactic Las Cruces, NM, USA

Fazit

Aufgrund ihrer Geschichte als erste Business School Großbritanniens, ihrer dreifachen Akkreditierung und des vom „Economist“ auf Platz 1 gesetzten Qualität der Studenten zählt die Henley Business School GmbH zu den europäischen Top-Adressen für einen MBA. Hinzu kommt, dass die Marke Henley weltweit bekannt ist. Wer also berufsbedingt nach Asien oder Australien zieht, muss nicht lange erklären, wo er seinen MBA gemacht hat. Andere Hochschulen, die fachlich genauso gut sind, aber über eine wesentlich kürzere Historie verfügen, haben hier sicher Nachteile.

Der Henley Flexible Executive MBA for a new generation of leadership baut auf dieser Reputation und dem Netzwerk auf und gibt den Studenten neben dem Businesswissen die entscheidenden Erlebnisse und Erfahrungen mit, um im 21. Jahrhundert als Führungskraft erfolgreich zu sein. Damit unterscheidet sich dieser MBA von dem meisten anderen Programmen, die fachliches Managementwissen vermitteln und Führung nur am Rand behandeln.

Bewerber, die den MBA unmittelbar auf ihren Bachelor-Abschluss draufsatteln wollen, sind hier hingegen falsch.
Denn die Henley Business School GmbH nimmt nur Bewerber, die schon lange in ihrem Beruf tätig sind und schon mehrere Jahre Management-Erfahrung mitbringen. Wer also jünger als 30 ist und noch kaum Berufserfahrung hat, für den ist sicher eine andere Universität besser.

Was spricht für ein Studium an der Henley Business School Deutschland?

Sehen und hören Sie die Statements von Studenten und Alumni.

Warum Nibedita Sardar-Drenda sich für Henley entschieden hat:

Ekaterina Stancheva über die Zusammenarbeit mit Kommilitonen:

Rudolf Danner spricht über die Vorteile, die er mit dem Henley Executive MBA erlangt hat:

Interview mit einer Teilnehmerin

  • Claudia Campos
    Linde Gas
    seit 2009 Teilnehmerin des „Henley Flexible Executive MBA“-Programms in München

Frau Campos, warum haben Sie sich für den Henley Flexible Executive MBA entschieden?

Dafür gibt es mehrere Gründe: Erstens ist der Henley MBA dreifach akkreditiert. Zweitens machen wir den MBA zwar in Deutschland, aber wir sind trotzdem eine sehr internationale Gruppe aus vielen verschiedenen Nationen. Natürlich hat mich aber auch die Möglichkeit gereizt, direkt in München unterrichtet zu werden. Und schließlich ist Henley weltbekannt.
Es ist einfach etwas anderes, als irgendwo einen nur lokal bekannten MBA zu machen. Dagegen sagt einem der Name Henley überall auf der Welt etwas.

Wo arbeiten Sie heute?

Ich arbeite als Business Process Specialist bei Linde Gas.
Ich bin Teil eines großen Projektes zur Implementierung eines gemeinsamen Systems in allen Linde-Niederlassungen der Welt. Das heißt: Egal, ob man in Südafrika, Nordamerika oder Deutschland bei der Linde AG beschäftigt ist – jeder arbeitet im gleichen System und in standardisierten Arbeitsprozessen.
Ich selbst bin im Bereich Change Management angestellt und bereite die Länder auf die Umstellung auf das System vor.

Haben sich Ihre Erwartungen an Ihr MBA-Studium erfüllt? Gibt es positive oder negative Überraschungen?

Ich hatte erwartet, dass wir die Theorie, die wir dort lernen, in der Praxis umsetzen können. Diese Erwartung hat sich erfüllt. Ich habe aber auch gelernt, dass neben dem Beruf nicht viel Zeit bleibt, den MBA zu machen. Allerdings gibt es im Studium ganz klare Deadlines, an die wir uns halten müssen. So hat man nicht immer Zeit, die ganze Theorie zu lernen. Aber was man lernt, kann man praktisch sehr gut anwenden. Positiv hat mich der extrem hohe Wissensstand der Kommilitonen überrascht. Bei den Workshops arbeiten wir im Team. Da kann man sehen, dass die Kollegen sehr große, auch internationale Erfahrung haben und einem sofort Tipps geben können.

Wie würden Sie die Studierenden an der Hochschule beschreiben?

Alle sind Akademiker mit hohem Niveau, sie kommen aber aus so unterschiedlichen Bereichen wie IT, Beratung oder Jura. Manche haben einen BWL-Hintergrund. Jeder hat schon ein paar Jahre Berufserfahrung. Das ist gut, weil man so viel besser die Theorie hinter der Praxis verstehen und diskutieren kann, als wenn jemand direkt von der Uni käme. Wir sind eine bunt gemischte, junge Gruppe, durchschnittlich zwischen 35 und 40 Jahre alt. Mich hat sehr überrascht, dass viele schon Kinder haben oder während des Studiums bekommen haben. Denn denMBA neben Arbeit und Familie zu machen, ist nicht leicht. Das zeigt aber, dass alle sehr ambitioniert und zielorientiert sind. Das muss man auch sein, um den Henley Flexible Executive MBAmachen zu können.

Wie kann die Henley Business School Ihnen bei Ihrer Karriere helfen?

Bei Henley in Großbritannien können britische Unternehmen, dieMBA-Absolventen einstellen wollen, direkt über die Schule nach passenden Kandidaten suchen. In Deutschland gibt es das meines Wissens noch nicht. Aber das kann sich noch ändern, denn Henley baut hier seine Präsenz seit zwei Jahren aus.
Dann könnte man uns noch mehr bei der Karriere unterstützen. Es gibt ja schon eine Initiative für Karrierecoaching, die allen Henley-Studenten weltweit zur Verfügung steht, zu der man aber nach Großbritannien fliegen muss. Die Alumni-Organisation, die in Deutschland Studenten privat aufgebaut haben, könnte auch helfen, sich ein Netzwerk für die spätere Karriere aufzubauen.

Was sollen künftige Studierende über die Hochschule und Ihren Studiengang wissen?

Der Henley MBA ist keine Nebensache. Man muss ganz klar den Wunsch haben, ihn zusätzlich zur Arbeit zu machen. Denn es sind drei Jahre, in denen man kaum ein Privatleben hat. Wenn man Freizeit hat, ist man mit dem Studium beschäftigt. Auch die Familie muss bereit sein, einen während dieser Zeit zu unterstützen. Aber wenn diese zwei Dinge gegeben sind und die Person auch den Willen hat, den MBA abzuschließen, dann ist sie hier richtig. Denn Tatsache ist, dass der MBA auch in Deutschland mehr und mehr nachgefragt wird. Und Henley bietet nun mal einen international anerkannten MBA und ist darüber hinaus eine professionelle Schule.

Wie sehr vereinnahmt Sie das Studium?

Seit zwei Jahren sind meine Wochenenden dafür da, Hausaufgaben zu machen oder zu lernen. Wenn man nicht arbeitet, ist man fast zu 100 Prozent mit dem MBA beschäftigt. Das sagt jeder Kommilitone. Wenn ich Urlaub mache, dann am Strand mit einem Buch fürs Studium – keinen Wander- oder Radfahrurlaub, in dem ich keine Zeit dafür habe, mich mit demMBA zu befassen.

Welchen Personen würden Sie das Programm empfehlen?

Hauptsächlich Leuten, die Karriere machen wollen, denn durch den MBA lernen sie schon früh das gesamte Spektrum eines Unternehmens kennen. Nicht nur Finanzen und Marketing, sondern auch die Aufgaben des Managements. Es geht darum zu wissen, was Leadership, Strategie oder Corporate Responsibility bedeuten und wie sie umzusetzen sind. Dann versteht man, wie im eigenen Unternehmen Entscheidungen getroffen werden und wie man selbst dazu beitragen kann.

Interview mit einem Absolventen

  • Mehdi Farhadi
    Principal bei Roland Berger Strategy Consultants
    Er machte seinen Henley MBA von 2004 bis 2007, danach promovierte er an der Henley Business School GmbH im Bereich
    M & A und Strategie.

Warum haben Sie sich für den Henley MBA entschieden?

Damals war ich auf der Suche nach einer Hochschule, die mir ein gutes, international anerkanntes MBA-Programm anbieten kann – und habe mich für Henley entschieden. Denn das Programm ist dreifach akkreditiert. Aber auch das Thema Strategie, auf das Henley so großen Wert legt, hat mich überzeugt. Hier habe ich wirklich gelernt, systematisch und kritisch über Fusionen und Übernahmen (M & A) sowie Wachstumsstrategien nachzudenken. Das ist die Stärke von Henley. Hinzu kommt, dass die Schule sehr viel in die Studenten investiert und sehr stark auf jeden Einzelnen eingeht.

Wo arbeiten Sie heute?

Ich bin Principal bei Roland Berger Strategy Consultants. Ich trage die Verantwortung für den Bereich Carve-out Services, der sich mit der Trennung von Unternehmensteilen beschäftigt.

Haben sich Ihre Erwartungen an Ihr Studium erfüllt? Gab es positive oder negative Überraschungen?

Die Erwartung war natürlich, dass ich etwas für mein Geld bekomme. Denn das Programm ist nicht billig. Die Erwartung hat sich mehr als erfüllt, wenn man sieht, was aus mir geworden ist. Heute bin ich Mitglied des Management-Teams des Corporate Finance Competence Centers bei Roland Berger, damals war ich Manager bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Henley hat mir beigebracht, strategisch, kritisch und langfristig zu denken und zu handeln. Überrascht war ich, wie hoch das Niveau der Dozenten ist. Ich kann mich noch an den ersten Vortrag, den ich im Rahmen meines MBA-Programms gehört habe, erinnern: Scott Lichtenstein hat den Inhalt gut, lebendig und mit passenden Beispielen vermittelt. Es war Weltklasse. Das ist die Stärke der Henley-Professoren: Sie können Dinge sehr gut erklären, sodass jeder sie versteht. Es macht unheimlich viel Spaß, ihnen zuzuhören. Auch die anderen Studenten waren gleich beeindruckt und sofort überzeugt:
Es hat sich wirklich gelohnt, sich für Henley entschieden zu haben.

Wie würden Sie die Studierenden an der Schule beschreiben?

Das waren fähige Leute aus den verschiedensten Ländern.
Wir hatten ein internationales Team von zehn Personen, wobei nur vier Studenten aus Deutschland kamen. Ich selbst habe persische Wurzeln. Die Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Der eine war Manager, der andere Strategieberater, die Dritte arbeitete als Vizepräsidentin bei der Deutschen Bank. Es war eine gute Mischung aus Industrie, Wirtschaft und Beratung. Von jedem konnte man etwas lernen, weil die Diskussionen mit ihnen sehr lebendig waren.

Wie hat Ihnen Henley bei Ihrer Karriere geholfen?

Henley hat mir enorm viel geholfen. Ich wäre heute nicht da, wo ich jetzt bin. Ohne Henley und die strategische Denkweise hätte ich es nicht so weit geschafft.

Inwiefern haben Sie noch Kontakt zu anderen Studenten, der Schule oder zum Alumni-Netzwerk?

Ein MBA ist immer eine Investition in die Zukunft. Ein gutesMBA-Programm hat immer ein Alumni-Netzwerk, das auch neue Jobs und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung anbieten muss. Henley hat sich seit 2007 enorm weiterentwickelt. Wir haben jetzt ein recht großes, weltweites Netzwerk. Regelmäßig werden dort auch Jobs angeboten. Henley hilft einem dabei, eine Strategie zu entwickeln, wie man sich bei welcher Firma bewerben kann und wie der Lebenslauf aussehen soll.

Was sollten künftige Studierende über die Hochschule und den Studiengang wissen?

Natürlich sollten sie wissen, dass Henley top-akkreditiert ist und man hier gut betreut wird. Am wichtigsten ist aber die Erfahrung der Hochschule. Henley ist eine der ältesten Business Schools Europas. Die Professoren und die Leute, die die Programme entwerfen, wissen genau, was sie tun. In Deutschland bieten auch viele andere Universitäten MBA-Programme an, aber man sieht, dass dort die Erfahrung und die MBA-Tradition fehlen. Dagegen steht die Marke Henley für sich. Sie ist weltbekannt. Seit Jahren hat Henley auch immer ein gutes Ranking bei der „Financial Times“ und dem „Economist“.

Wie sehr hat Sie das Studium vereinnahmt?

Ich habe Job und Studium gleichzeitig gemacht. Das war schon sehr intensiv und anspruchsvoll, aber machbar. Es war keine leichte Sache. Die künftigen Arbeitgeber, die Bewerbungen von Henley-Absolventen bekommen, können davon ausgehen, dass diese Leute richtig geschwitzt haben. Wenn jemand einen Henley MBA in der Tasche hat, dann hat er wirklich hart dafür gearbeitet.

Welchen Personen würden Sie das Programm empfehlen?

Allen Leuten, die die Zusammenhänge in einem Unternehmen verstehen, Karriere machen und sich weiterentwickeln wollen. Das Programm ist etwas für junge, aber auch erfahrene Manager, die etwas Neues lernen oder sich internationaler aufstellen wollen. Überhaupt ist die Internationalität bei Henley sehr wichtig. Wenn jemand wirklich international und strategisch denken, sich auf neue Herausforderungen vorbereiten und Karriere machen will, dann ist er hier genau richtig. Bei mir hat es jedenfalls funktioniert!

Interview mit einem Vertreter der Hochschule

  • Felix Müller Geschäftsführer der Henley Business School Deutschland

Herr Müller, was ist das Besondere am Henley Executive MBA?

Unsere Studenten erleben, erwerben und praktizieren bei uns das Wissen und die Fähigkeiten, um als Führungskraft im 21. Jahrhundert mit anderen zusammen auf Augenhöhe Chancen zu nutzen und Herausforderungen zu meistern. Es geht also darum, rasch neue Ideen zu entwickeln, durch Anwendung zu testen und sich so laufend selbst, als Team und als Unternehmen zu erneuern. Dabei nutzen wir aktuelles Wissen aus Business, Psychologie und Neurowissenschaften.

Für wen ist ihr Studiengang genau das Richtige?

Viele unserer Studierenden sind unzufrieden mit der Situation, wie sie sie in ihrem heutigen beruflichen Umfeld erleben: Wir hören, dass die Unternehmen wenige, veraltete oder ungeeignete Managementtools nutzen und das die Führungskräfte oft immer noch hierarchisch handeln. Demotivation und Unklarheit sind die Folgen. Unsere Studenten spüren aber auch intuitiv, dass es anders gehen kann. Und sie sehen das 21. Jahrhundert als Spielfeld, das sie erobern wollen. Sie wollen ‚moven und shaken‘ und haben erkannt, dass sie dafür Businesswissen und die Art der ko-kreativen Zusammenarbeit lernen müssen, damit sie in ihren Unternehmen glaubwürdig und mit Mut und Zuversicht den Wandel einleiten können.

Was unterscheidet den Henley Executive MBA von ähnlichen Studiengängen an anderen Instituten in Deutschland?

In Deutschland gibt es nur ein, zwei Programme, die klar die Entwicklung von Führungskräften zum Ziel haben. Die meisten MBAs in Deutschland fokussieren sich auf Managementwissen, d.h. die Vermittlung des technischen Wissens, welches im Business benötigt wird. Der Praxisbezug wird dann durch Fallstudien hergestellt, die häufig weit entfernt von der Realität des Studenten sind: Es mag spannend sein, gemeinsam die Strategie für ein Pizzabusiness in Japan zu entwickeln, aber was hat dies mit meiner Realität als Vertriebsmitarbeiter in einem High-Tech-Unternehmen zu tun? Und hier ist der zweite große Unterschied: Bei Henley ist das eigene Unternehmen die Fallstudie und unsere Studenten lernen dort dann, wie die Theorie in der Praxis effektiv genutzt werden kann. Denn wir bilden unsere Studenten nicht dafür aus, Wissen anzusammeln. Vielmehr sollen sie ihre persönliche Management- und Führungstoolbox durch eigenes Erfahren zusammenstellen.

Mit welchen Hochschulen konkurrieren Sie?

Wir fühlen uns im Umfeld der MBA-Programme wohl, die wie wir durch die FT und The Economist gerankt sind und dreifach durch AACSB (USA), EQUIS (Europa) und AMBA (UK) akkreditiert sind. In Deutschland sind dies nur eine Handvoll von Wettbewerbern.

Warum sollen sich die Studenten trotz der starken Konkurrenz ausgerechnet für den Henley Executive MBA entscheiden?

Wenn Sie in Deutschland einen weltweit führenden und anerkannten MBA suchen, dann schrumpft Ihre Auswahl gewaltig zusammen. Henley ist der einzige unter diesen Anbietern, der einen UK-Abschluss verleiht. Dazu kommt die starke Praxisorientierung: Andere Programme rühmen sich ihrer einen Praxisarbeit, bei uns sind es zehn. Und dies sind auch zehn Gelegenheiten, um sich durch echten Beitrag bei seinem Arbeitgeber als kompetenter und breit aufgestellte Führungskraft zu positionieren.

Was erwarten Sie für die Zukunft des Henley Executive MBA?

Henley war 1989 der erste MBA-Anbieter in Deutschland und hat sich seither dadurch gut entwickelt, dass wir laufend den MBA an die aktuellen Erfordernisse der Manager und Führungskräfte anpassen. Der Henley Executive MBA for a new generation of leadership ist die aktuelle Fassung und steht damit in der vordersten Reihe, wenn es um zukunftsorientierte MBAs geht. Damit bleiben wir ein starker Anbieter in Deutschland und weltweit.

Bezeichnung des Abschlusses

Master of Business Administration (MBA)

Regelstudienzeit in Monaten

30 Monate

Vollzeit, Teilzeit oder beides möglich?

Teilzeit. Alle acht bis neun Wochen zwei- bis dreitägige Präsenzworkshops in München, Helsinki, Henley UK und eine Studienwoche in Südafrika.

Namen der Partneruniversität (im Ausland)

Mutterschule ist die Henley Business School, die 2008 aus einer Fusion zwischen dem Henley Management College (gegründet 1945) und der University of Reading hervorgegangen ist.
Die Henley Business School hat eigene Niederlassungen in Großbritannien, Südafrika, Malaysia, Finnland und Deutschland.

Kosten des Studiums

Das Studium kostet 59.500 Euro, die man in drei Jahresraten bezahlt:

  • 25.000 Euro für den ersten Studienabschnitt
  • 25.000 Euro für den zweiten Studienabschnitt
  • 9.500 Euro für den dritte Studienabschnitt

Hinzu kommen noch:

  • Kosten für Anreise zum zwei Workshops an der Henley Business School in England, einen Workshop in Finnland und die Studienreise nach Südafrika. Die Aufenthaltskosten (Hotel, Essen) sind bei diesen Workshops inklusive.
  • Kosten für die Anreise und die Übernachtung während der Workshops in München.

Bei Anmeldung bis 15. August 2018 gilt die Early Bird Tuition-Rate von 44.500 €, wobei die Gebühren pro Studienabschnitt um 5.000 € ermäßigt wird.

Formale Voraussetzungen für den Studiengang (Abitur, Studium etc.)

  • Drei Jahre Management-Erfahrung: Anhand des Lebenslaufs und eines persönlichen Gesprächs mit der Admissions Advisor lässt sich schnell herausfinden, ob der Bewerber in seinem Job Verantwortung in den Bereichen Budget, Personal oder Projekte hatte.
  • Einreichen von zwei Referenzen auf dem vorgegebenen Formular.
  • Guter erster Studienabschluss oder eine gleichberechtigte professionelle oder internationale Qualifikation.
  • Zugang zu Daten der eigenen oder künftigen Firma, um Projektarbeiten und die Master-Arbeit praxisnah schreiben zu können.

Welche technischen Voraussetzungen/Arbeitsmittel muss man mitbringen?

Es sind keine besonderen EDV-Kenntnisse nötig, für die Workshops sind meist keine eigenen Laptops erforderlich, die meisten Teilnehmer haben aber ihre Notebooks ohnehin dabei.

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Da der Unterricht ausschließlich auf Englisch abgehalten wird, muss man die Sprache gut beherrschen. Zwei Arten von Nachweis werden akzeptiert:

  • Englischtests wie TOEFL oder Cambridge Certificate of Advanced English (CAE); beim TOEFL muss man mindestens 100 Punkte erreicht haben (mindestens 22 Punkte im Hören, 23 Punkte im Lesen, 23 Punkte im Sprechen, 21 im Schreiben); beim Cambridge Certificate of Advanced English muss man die Note A bekommen haben.
  • Formular, auf dem der Arbeitgeber bestätigt, dass der Bewerber im Job sehr viel Englisch spricht.

Akkreditierung

Dreifach akkreditiert durch die Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB), das European Quality Improvement System (EQUIS) und die Association of MBAs (AMBA).

Wie viele Professoren, Mitarbeiter und Studenten gibt es?

Der Lehrkörper des Henley Executive MBAs in München wird aus den mehr als 185 Mitgliedern der Faculty der Henley Business School ausgewählt. Vor Ort werden die Studenten von vier Mitarbeitern betreut. Im Durchschnitt bilden 20 Studierende einen Intake.

Lassen Sie sich beraten:
Stephanie Bernhardt, Henley
Stephanie Bernhardt
Admissions Advisor

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By | August 25th, 2016|Kommentare deaktiviert für Henley Flexible Executive MBA
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