Executive Master of International Business Management HFU

Seit 2003 können Studenten den berufsbegleitenden Executive MBA (EMBA) International Business Management an der HFU Hochschule Furtwangen am Campus Schwenningen machen. Dafür müssen sie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung mitbringen. In der Regel haben die Studenten sogar die doppelte Anzahl von Berufsjahren. Die Teilnehmer arbeiten überwiegend in der Region, wo sie in einer Vielzahl von kleineren und mittelständischen Unternehmen tätig sind. Auch die ausländischen Teilnehmer arbeiten größtenteils in Unternehmen im Schwarzwald – gerade auch für sie ist der MBA in englischer Sprache attraktiv.

Maximal 15 Teilnehmer nimmt die HFU Business School pro Jahr in das EMBA-Programm auf. Das ist sowohl für die Studenten als auch für die Hochschule von Vorteil: Die Studenten profitieren vom Lernen in kleinen Gruppen, die HFU kann sich voll auf die Bedürfnisse der Teilnehmer konzentrieren.

Während der ersten drei Semester kommen die Studenten alle zwei bis drei Wochen für zwei Tage (Freitag/Samstag) an den Campus in Schwenningen. Zwei Auslandsmodule werden im Laufe des Studiums absolviert. Eines davon findet an der renommierten Jiao Tong Universität in Shanghai statt; das zweite führt die Studierenden an die ehrwürdige Université La Sorbonne nach Paris – beide Reisen absolute Highlights des Programms. Im vierten Semester findet kein Präsenzunterricht statt, die Studenten konzentrieren sich dann völlig auf die Masterarbeit.

Die Studieninhalte sind ganz auf General Management ausgerichtet. Im ersten Semester werden Grundlagen vermittelt, beispielsweise lernen die Studenten, wie Marketing, Finance oder Accounting funktionieren. In den folgenden beiden Semestern sind u.a. Strategie, Internationales Management oder Entrepreneurship an der Reihe. Dabei spielen stets Fallbeispiele (Business Cases) eine große Rolle. Hinzu kommt noch etwas anderes: Die beiden Auslandsmodule in China und Frankreich, die Unterrichtssprache Englisch und spezielle Themenbereiche wie interkulturelles Management tragen der internationalen Ausrichtung des Programms Rechnung.

Besonderheiten des Studiums

Das Executive MBA Programm ist auf General Management ausgerichtet. Es vermittelt praktisches und praxisorientiertes Wissen innerhalb eines wohl strukturierten theoretischen Rahmens und stärkt insbesondere interdisziplinäres und interkulturelles Wissen und Erfahrungen.

Die Teilnehmer setzen sich jedoch nicht nur mit betriebswirtschaftlichen Inhalten auseinander, sondern profitieren auch von interpersonellen Erfahrungen und vom Networking untereinander. Zudem legt der Studiengang großen Wert auf die so genannten Soft Skills, die für Führungskräfte unerlässlich sind. Somit legt das Programm eine breite, solide Basis für Führungspersönlichkeiten.

Der Unterricht findet auf Englisch statt und ist stark international ausgerichtet. Gerade für die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist dieser Aspekt von herausragender Bedeutung. Die Business School ist in der Region sehr gut vernetzt. Viele Firmen haben in Baden-Württemberg ihre Wurzeln und machen weltweit Geschäfte. Gerade diese Unternehmen haben Bedarf an qualifizierten Managern mit internationaler Ausrichtung. Ein berufsbegleitendes Executive MBA Programm in räumlicher Nähe bietet ideale Möglichkeiten und ist auch für die Vorgesetzten der Teilnehmer ein positives Signal.

Darüber hinaus treffen sich einmal im Jahr Alumni am Campus, um im Rahmen eines Management-Refresher-Days von Referenten aktuelles Managementwissen zu lernen und ihr Know-How auf den neuesten Stand zu bringen. Gleichzeitig wird dadurch die Bindung an die Hochschule aufrechterhalten und das Alumni-Netzwerk gestärkt.

Aufnahmeverfahren

Das Studium beginnt im März.

Ablauf

  • Bis zum 15. Januar reicht der Bewerber seine Unterlagen ein. Dazu gehören ein ausgefüllter Bewerbungsbogen, Kopien der Hochschulzugangsberechtigung, des akademischen Erstabschlusses und von Arbeitszeugnissen (Nachweis einer mindestens fünfjährigen Berufserfahrung) sowie Lebenslauf und Motivationsschreiben (1-2 DIN A4-Seiten).
  • In einem persönlichen Gespräch, das etwa eine Stunde dauert, lässt sich dann herausfinden, ob der Bewerber motiviert ist und ob das Studium zu seiner jetzigen beruflichen und familiären Situation passt. Danach absolviert er einen Business-English-Test, der speziell von einem Sprachdozenten der Hochschule Furtwangen entwickelt worden ist. Zunächst zeigt der Bewerber darin schriftlich, dann mündlich, ob er die Sprache beherrscht und wie er sich im Englischen ausdrückt. Insgesamt dauert der Sprachtest eine halbe Stunde.

Frauenstipendium

Die HFU Business School hat sich zum Ziel gesetzt, weiblichen Führungsnachwuchs konsequent zu fördern und vergibt aus diesem Grund drei Teilstipendien für Frauen im Wert von je 6.000 EUR.

Das Stipendium richtet sich an hochmotivierte weibliche Führungskräfte bzw. Frauen, die sich mit dem zweijährigen Weiterbildungsstudium für Leitungspositionen qualifizieren wollen. Kandidatinnen sollten überdurchschnittlich gute Studienleistungen und erste Erfolge im Beruf vorweisen können.

Da das Kleingruppenkonzept mit maximal 15 Teilnehmern eine hohe individuelle Flexibilität bei gleichzeitig langfristiger Planbarkeit bietet, kann die HFU sich auch Kandidatinnen vorstellen, die sich beispielsweise während der Familienphase ambitioniert auf den Wiedereinstieg in den Beruf vorbereiten wollen. Das Programm zeichnet sich durch seine Praxisnähe aus und bietet auch ideale Voraussetzungen für das berufliche Comeback. Die Executive MBA Teilstipendien für Frauen werden mit dem Studienentgelt für das Executive MBA-Studium an der HFU Business School verrechnet.

Das Bewerbungsformular kann auf der Webseite der HFU heruntergeladen werden. Fragen zu den Teilstipendien sowie zum Executive MBA-Studiengang beantwortet Ihnen Frau Regina Feketics unter Tel. +49 7720/307-4315 oder per E-Mail: execmba@hs-furtwangen.de.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen werden von einer Jury gesichtet und bewertet. Die Zusagen werden zwei Wochen nach Ablauf der Bewerbungsfrist versandt. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2016.

Fazit

Wer aus der näheren und etwas weiteren Umgebung (bis ca. 150 Kilometer Entfernung) von Furtwangen bzw. Villingen-Schwenningen stammt und dort in einem Unternehmen vorankommen will, das international ausgerichtet ist – der ist an der HFU mit seinem internationalen Fokus (Auslandsmodule, Unterrichtssprache Englisch) genau richtig. Er profitiert dann voll von den kleinen Gruppen von maximal 15 Studenten und der intensiven persönlichen Betreuung durch die Hochschule.

Mit seiner General-Management-Ausrichtung ist das Studium in Villingen-Schwenningen gerade etwas für Führungskräfte, die sich für höhere und höchste Aufgaben in ihrem Unternehmen qualifizieren wollen und dafür zusätzliche Managementkompetenzen benötigen.

Interview mit einem Absolventen und einem Teilnehmer

  • Christoph Zimmermann
    Geschäftsführer der Schweizer Niederlassung der Herbert Waldmann GmbH & Co. KG
    EMBA von 2007 bis 2009
  • Andrei Ruja
    Gruppenleiter im Vertrieb bei der Firma Kärcher
    Verantwortlich für Osteuropa
    Im Executive MBA-Programm seit Oktober 2010

Warum haben Sie sich für den Executive MBA an der Hochschule Furtwangen entschieden?

Zimmermann: Auf der einen Seite wollte ich nach zehn Jahren im Beruf mein theoretisches Wissen wieder auffrischen. Ich hatte BWL studiert, wollte aber wieder auf den aktuellen Stand kommen. Da hat sich ja in der Betriebswirtschaft mittlerweile auch einiges getan. Der MBA war für mich andererseits aber auch die Möglichkeit, sprachlich einen Schritt nach vorne zu machen, weil das ganze Programm ja komplett auf Englisch ist. Drittens war für mich auch der Bezug zur Region wichtig, weil die Hochschule Furtwangen bei uns eine sehr hohe Reputation genießt.

Ruja: Erstens ist es ein internationales Programm mit einem starken Fokus auf das internationale Business. Das ist seine Stärke. Zweitens habe ich vorher die Lebensläufe der lehrenden Professoren an der Hochschule ganz genau studiert und war beeindruckt. Im Nachhinein kann ich das nur bestätigen: Die Hochschule Furtwangen hat klasse Dozenten. Drittens war es mir wichtig, in der Nähe meines Wohnortes im Großraum Stuttgart zu studieren. Zum Campus nach Villingen-Schwenningen ist es nämlich nicht weit.

Wo arbeiten Sie heute?

Zimmermann: Ich bin Geschäftsführer der Schweizer Niederlassung der Firma Herbert Waldmann GmbH & Co. KG.

Ruja: Ich arbeite bei der Firma Kärcher und bin im Vertrieb als Gruppenleiter verantwortlich für Osteuropa.

Haben sich Ihre Erwartungen an Ihr Studium erfüllt? Gab es Überraschungen?

Zimmermann: Meine Erwartungen haben sich voll erfüllt: Entscheidend war beispielsweise für mich der Austausch mit den anderen Studenten. Denn nach zehn Jahren Berufserfahrung ist man ein bisschen betriebsblind. Durch das Studium bekommt man aber viel Input, weil man sich ständig austauscht. Außerdem erfährt man, wie die Arbeit in anderen Firmen abläuft, und bekommt interessante Impulse, die man auch sofort im eigenen Unternehmen umsetzen kann. Überraschend war ein anderer Punkt: Ich wollte ja mit dem MBA für mich selbst etwas tun, nicht unbedingt beruflich aufsteigen. Allerdings hat meinMBA eine Dynamik in meiner Firma ausgelöst, so dass sich dann doch die Möglichkeit bot, Geschäftsführer zu werden.

Ruja: Inhaltlich hatte ich ein Programm gesucht, durch das man General-Management-Kenntnisse erwerben kann. Diese Erwartung hat sich voll erfüllt, denn das Programm bietet all das, was man braucht, um ein Geschäft zu verstehen. Es konzentriert sich nicht nur auf einen wirtschaftlichen Bereich wie Marketing oder Vertrieb, sondern deckt die ganze Bandbreite ab. Erhofft hatte ich mir auch eine effektive Zusammenarbeit durch die geringe Größe der Teilnehmergruppe. Auch das hat sich bewahrheitet. Wir sind elf Leute und diskutieren intensiv. Diese kleinen Gruppen sind ein Vorteil des Programms und machen einfach Spaß.

Wie würden Sie die Studierenden an der Hochschule beschreiben?

Zimmermann: Zwei Drittel der Teilnehmer kamen aus Deutschland, ein Drittel aus Italien und Brasilien. Die meisten Kommilitonen hatten wie ich zehn Jahre Berufserfahrung, entsprechend waren sie Mitte 30. Diese gewisse Erfahrung ist für den MBA wichtig, weshalb die Gruppe so gut harmoniert hat. Wenn man so ein Programm direkt nach dem Studium machen würde, könnte man viel weniger Erfahrung aus der Praxis in das Programm einbringen.

Ruja: Die meisten Studenten sind Ingenieure, ein Kollege und ich haben einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund. Viele Teilnehmer kommen aus Deutschland, wir haben aber auch einen Studenten aus China und aus Südkorea. Ich selbst stamme ja ursprünglich aus Rumänien, die Internationalität ist also auf jeden Fall gegeben. Vom Alter her ist der jüngste Student 28 und der älteste 48. Insgesamt haben wir eine sehr gute Mischung.

Inwiefern hilft Ihnen der MBA für Ihre Karriere oder hat ihnen bereits geholfen?

Zimmermann: Das war für mich der entscheidende Karriereschub. Ohne den MBA wäre ich sicherlich nicht Geschäftsführer geworden. Ich habe mich aber auch durch die vielen Impulse der Professoren und Kommilitonen persönlich und fachlich weiterentwickelt. Ich möchte die Zeit nicht missen.

Ruja: Er hat mir jetzt schon geholfen, denn Anfang des Jahres wurde ich befördert und bin nun im Vertrieb verantwortlich für ganz Osteuropa. Noch wichtiger beim MBA ist mir aber, dass ich lerne, wie man ein Geschäft von A bis Z steuern kann. Das ist es, was man lernt – besonders in den Strategiemodulen. Die sind das absolute Highlight des Programms.

Haben Sie noch Kontakt zu Kommilitonen, Dozenten oder zum Alumni-Netzwerk?

Zimmermann: Es gibt eine Alumni-Organisation und einmal im Jahr einen Refresher-Day, an dem man seine fachlichen Kenntnisse auffrischen und erweitern kann. Mit den Kommilitonen versuchen wir uns auch regelmäßig zu treffen. Einmal im Jahr schaffen wir das auch.

Was sollten künftige Studierende über die Hochschule und Ihren Studiengang wissen?

Zimmermann: Die Hochschule genießt in der Region einen sehr guten Ruf. Der Executive MBA an der Hochschule Furtwangen bietet einen hohen Anteil an Internationalität. Das macht das Salz in der Suppe aus. Außerdem ist gewährleistet, dass die Teilnehmer schon einige Jahre Berufspraxis haben, so dass man von dem Erfahrungsschatz der anderen profitieren kann. Man sitzt ja nicht nur in Vorlesungen, sondern arbeitet viel in Gruppen zusammen.

Ruja: Wenn man Internationales Business in Süddeutschland und in englischer Sprache studieren will, dann findet man hier ein sehr gutes Programm, zumal man noch die Möglichkeit hat, zwei Module in China und Paris zu verbringen. Ich finde, dass das Programm sehr gut gelungen ist. Man wird auch sehr gut betreut, weil die Gruppen klein sind. Wenn man eine Frage hat, dann kann man die Professoren direkt ansprechen. Das ist auch die Botschaft der Hochschule: Furtwangen ist nicht hierarchisch organisiert, sondern man diskutiert miteinander. Ich kann das Programm nur empfehlen.

Wie sehr vereinnahmt das Studium?

Zimmermann: Das Studium ist schon eine extreme Belastung, das darf man nicht unterschätzen. Darunter leiden natürlich schon der Freundes- und Bekanntenkreis und teilweise auch die Familie. Man muss am Wochenende und unter der Woche schon viel Zeit fürs Studium investieren, zusätzlich zu den Vorlesungen sind es sicherlich noch zwanzig Stunden pro Woche.

Ruja: Wenn man dieses Studium anfangen und durchziehen will, muss man davon wirklich überzeugt sein. Denn es ist eine Belastung vor allem für diejenigen, die Familien und Kinder haben. Man muss bereit sein, die Wochenenden für eine relativ lange Zeit zu opfern. Man ist nicht nur alle zwei Wochen in Villingen-Schwenningen am Campus, sondern braucht auch die anderen Wochenenden, weil man Projekte und Gruppenarbeiten machen muss.

Welchen Personen würden Sie das Programm empfehlen?

Zimmermann: Der Executive MBA in Schwenningen ist etwas für Leute, die offen sind für Neues und ihren Blickwinkel erweitern wollen. Wer auf eingefahrenen Gleisen unterwegs ist und einfach neue Impulse durch Professoren oder Kommilitonen braucht, sollte sich für das Programm entscheiden. Man wird auf die zukünftigen Aufgaben eines „General Managers“ hervorragend vorbereitet.

Ruja: Denjenigen, die ein paar Jahre Berufserfahrung haben und international arbeiten wollen. Das Programm ist nichts für Leute, die ihr Erststudium gerade abgeschlossen haben, denn für den Executive MBA muss man schon ein bisschen reifer sein.

Interview mit einem Vertreter der Hochschule

  • Regina Feketics
    Programmdirektorin

Frau Feketics: Was ist das Besondere am Executive MBA International Business Management?

Die Gruppen sind mit maximal 15 Studenten klein. Dadurch haben wir zu jedem Teilnehmer einen persönlichen Zugang und können auf nahezu alle individuellen Bedürfnisse besonders gut eingehen. Ein großer Vorteil ist auch die Planbarkeit: Bei uns bekommen die Teilnehmer schon vor Studienbeginn alle Termine für die vier Semester, das ist bei anderen Programmen nicht immer der Fall. Solch eine verlässliche Terminplanung ist uns aber wichtig, gerade weil unsere Teilnehmer in der Regel Studium, Familie und Job unter einen Hut bekommen müssen.

Für wen ist der Studiengang genau das Richtige?

Wir sehen uns in erster Linie als regionalen Anbieter, unsere Studenten leben und arbeiten zumeist maximal 150 Kilometer von der Hochschule entfernt. Hier in der Region gibt es viele kleine und mittelständische Unternehmen, die technisches Know-How haben. Nicht selten kommen deshalb Ingenieure und andere Naturwissenschaftler, die ins Management oder die Geschäftsleitung aufsteigen, zu uns, wofür sie sowohl betriebswirtschaftliche Kenntnisse als auch soziale und persönliche Kompetenzen benötigen. Es gibt aber auch Teilnehmer mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund. Insgesamt ist es ein bunter Mix. Weil wir unser Programm auf Englisch abhalten, kommen 20 bis 30 Prozent der Studenten aus dem Ausland. Derzeit etwa haben wir einen russischen, brasilianischen oder einen amerikanischen Teilnehmer. Prinzipiell müssen alle Teilnehmer mindestens fünf Jahre Berufserfahrung haben, unsere Studenten haben aber tendenziell bereits doppelt so viele Berufsjahre. Durchschnittlich sind sie 35 Jahre alt.

Was unterscheidet den Executive MBA International Business Management von ähnlichen Studiengängen an anderen Instituten in Deutschland oder Europa?

Mit dem General Management haben wir eine ähnliche Ausrichtung wie viele andere Hochschulen, aber wir sind sehr international und ausgesprochen praxisnah. Immer wieder sagen uns die Studenten, dass sie das, was sie am Samstag bei uns gelernt haben, bereits am Montag umsetzen konnten. Wir befinden uns auch in permanentem Austausch mit der Wirtschaft. Zu uns kommen regelmäßig Unternehmer aus der Region, um Vorträge zu halten und in einem Best-Practice-Beispiel Erfahrungen aus der Wirtschaft darzustellen. Diese Praxisnähe zeichnet uns einfach aus.

Mit welchen Hochschulen konkurrieren Sie denn?

Auf alle Fälle sind die Schweizer Hochschulen in St. Gallen oder Zürich Konkurrenten, weil unser Campus in Villingen-Schwenningen sehr nah an der Schweizer Grenze liegt. Grundsätzlich konkurrieren wir mit allen General Management Programmen im süddeutschen Raum, insbesondere den nahe gelegenen Anbietern.

Warum sollen sich die Studenten trotz der starken Konkurrenz ausgerechnet für den Executive MBA International Business Management entscheiden?

Die Kombination aus Praxisnähe, Internationalität und Kleingruppenkonzept macht unser Angebot einzigartig. Sicherlich ist auch die Unterrichtssprache Englisch ein entscheidender Faktor. Zu uns kommen Manager aus Unternehmen, die in Zeiten der Globalisierung in neue Märkte vorstoßen, wofür profunde englische Sprachkenntnisse und Erfahrungen im internationalen Management vonnöten sind. Zudem ist die Internationalität unserer Hochschule sehr positiv. Sowohl Studenten als auch Professoren sagen uns, wie bereichernd es ist, wenn in unseren MBA-Gruppen Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen und unterschiedlichen Problemlösungsansätzen sitzen. Davon profitieren alle.

Was erwarten Sie für die Zukunft des Studiengangs?

Inhaltlich bleiben wir bei der Ausrichtung auf General Management und englischsprachigem Unterricht, allerdings werden wir die Inhalte ggf. anpassen – je nachdem, wie sich das Weltmarktgeschehen entwickelt. Dabei könnten strategische und Führungsthemen eine noch größere Rolle spielen, ebenso die stetig zunehmende Internationalität. Durch das Kleingruppenkonzept wird über alle Jahrgänge hinweg das Networking der Absolventen und der dahinter stehenden Hidden Champions zunehmen.

Bezeichnung des Abschlusses

Master of Business Administration (MBA)

Regelstudienzeit in Monaten

24 Monate in vier Semestern; Beginn im Sommersemester; maximal 15 Teilnehmer

Vollzeit, Teilzeit oder beides möglich?

Teilzeit. Alle zwei bis drei Wochen zwei Präsenztage in Villingen-Schwenningen (Freitag, Samstag). Zwei einwöchige Auslandsmodule in Paris und Shanghai.

Namen der Partner-Universität (im Ausland)

L’Université La Sorbonne in Paris, Jiao Tong University in Shanghai

Kosten des Studiums

18.000 Euro, pro Semester sind jeweils 4.500 Euro zu zahlen. Darin enthalten sind die Kosten für die Lernplattform FELIX, die Online-Bibliothek, die erforderlichen Lernmaterialien und Skripten.

Formale Voraussetzungen für den Studiengang (Abitur, Studium, etc.)

  • Fünf Jahre Berufserfahrung in verantwortungsvoller Position (Nachweis durch berufliche Referenz wünschenswert)
  • Hochschulzugangsberechtigung
  • Akademischer Abschluss (Bachelor, Master, Magister oder Diplom) an einer Universität,
  • Hochschule oder äquivalent
  • Motivationsschreiben (1-2 DIN A4-Seiten)
  • Gute Englischkenntnisse
  • Teilnahme an einem persönlichen Interview

Welche technischen Voraussetzungen/Arbeitsmittel muss man mitbringen?

Teilnehmer sollten ihr Notebook zum Unterricht mitnehmen.

Welche Sprachen muss ein Bewerber können?

Gute Englischkenntnisse (Überprüfung durch einen schriftlichen und mündlichen Business-Englisch-Test am Tag des Interviews)

Akkreditierung

Akkreditiert durch die FIBAA

Wie viele Professoren, Mitarbeiter und Studenten gibt es?

16 Professoren, 2 Lehrbeauftragte. Geleitet wird das Programm von einer hauptamtlichen Direktorin und dem Studiengangleiter. Derzeit absolvieren 23 Studenten in zwei Jahrgängen den Executive MBA, es gibt derzeit insgesamt 113 Alumni.

Regina Feketics
Program Director Executive MBA

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Die nächsten Termine

15
Jan
Ende der Bewerbungsfrist für den nächsten Executive MBA Programm, der im März 2018 startet.
01
Mär
Nächster Studienstart
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