Realschulen bieten eine erweiterte Grundbildung. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Realschule, der Mittleren Reife, ist der Absolvent berechtigt berufsqualifizierende Bildungsgänge anzutreten. Ebenso ist die Mittlere Reife eine Voraussetzung für die mittlere Beamtenlaufbahn.
Weitere Fortbildungsberechtigungen sind: Fachoberschulen, höhere Berufsfachschulen oder auch die Oberstufe des Gymnasiums.

Die Realschule in Bayern

In Bayern werden an Realschulen ein bis drei Ausbildungsrichtungen angeboten (Wahlpflichtfächergruppen I, II und II). Diese setzen aber der siebten Jahrgangsstufe unterschiedliche Unterrichtsschwerpunkte. Die Wahlpflichtfächergruppen dienen einer intensiveren Vorbereitung für eine Ausbildung in spezifischen Berufsfeldern.

Bitte beachten Sie bei der Auswahl, dass nicht jede Realschule alle Wahlpflichtgruppen anbietet und bei der Wahlpflichtgruppe III ein unterschiedlicher Angebotsumfang zu den Varianten IIIa und IIIb bestehen kann.

Wahlpflichtfächergruppe I

Vorbereitung auf technische und naturwissenschaftliche Beruf – Mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Bereich. Physik und Mathematik werden verstärkt behandelt. Informationstechnologie und weitere technisch geprägte Fächer ergänzen den Lehrplan.

Wahlpflichtfächergruppe II

Vorbereitung auf kaufmännische Berufe und Verwaltung – Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Wirtschaft und Recht aber auch IT nehmen einen größeren Anteil im Lehrplan ein.

Wahlpflichtfächergruppe III

Vorbereitung für Berufe mit sprachlich erweiterten Fähigkeiten oder im sozialen Bereich, musische und gestalterische Berufe sowie Hauswirtschaft – Diese Gruppe unterscheidet zusätzlich zwischen IIIa und IIIb. Dabei liegt bei der Wahlpflichfachgruppe IIIa auf der zweiten Fremdsprache Französisch. Bei IIIb besteht, je nach Schulangebot, der Schwerpunkt auf einer der anderen genannten Bereich.

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